Pille für den Mann gegen Aids?

Thema: Pille für den Mann gegen Aids?

  • Antwort: Pille für den Mann gegen Aids?

    Für uns scheint (vor allem für mich) der Umgang mit einem Kondom zwar normal, aber ich finde, er wird noch nicht genug normalisiert.

    Wie oft habt ihr in der Schule z.B. mit einem Kondom Kontakt gehabt?

    Ich nur einmal. Und das noch nicht mal selber, sondern der Lehrer hatte es in der Hand, hat vorne rumgehappelt und ab der fünften Reihe bringt es nix mehr.

    Mittlerweile machen alle ein Drama um diese umstrittene HPV-Impfung, die hat´s meiner Meinung nach fast schneller geschafft, "normal" zu werden als das Kondom.

    Aber warum nur?

    Und dann kommen solche Sachen auf: Pille für den Mann gegen Aids...

  • Antwort: Pille für den Mann gegen Aids?

    Der Film ist escht empfehlenswert! Schau ihn der echt mal an! Ist halt etwas düster!

    Ich hatte nie ein Kondom in der Hand in der Schule! Ich erinnere mich nicht mal daran dass ein Lehrer es mal präsentiert hat!

    Die Impfung wurde auch sehr stark beworben. Dafür hat doch Jette Joop Werbung gemacht!
    Ich denk das es einfache für die Leute ist sich einmal zu impfen und gut is, als das Kondom anzunhemen!
    Es gibt ja noch Leute die meinen es wäre anders als mit Kondom, nicht mehr so gefühlsecht bla bla... echt schlimm!

  • Antwort: Pille für den Mann gegen Aids?

    Hab ich irgendwas verpasst?

    Seit wann gibts denn eine Imfpung gegen Aids? :o

  • Antwort: Pille für den Mann gegen Aids?

    Nee, nicht HIV-Impfung. HPV-Imfpung!

    Gegen HIV kann man sisch nisch impfen lassen, gegen Humane Papillomviren schon. Ich glaube, ein Australier hat's entdeckt, bin mir aber nicht ganz sicher.

    Frauen kriegen diese Impfung bis zu einem bestimmten Lebensalter kostenlos, danach müssen sie's selbst zahlen. Aber ob die wirklich so effektiv ist, wird eben diskutiert.

    Wer hat so was schon mal machen lassen?

  • Antwort: Pille für den Mann gegen Aids?

    Wenn man nur die Vasektomie durchführt wäre noch kein Schutz für die Partnerin gegeben. Die Samenflüssigkeit besteht nicht nur aus Samen sondern auch aus anderen Sekreten die mit Viren belastet sind.



    Wenn ein postiver Mann und eine HIV negative Frau einen Kinderwunsch haben, kann man eine künstliche Befruchtung durchführen. Dabei wird das Ejakulat so aufbereitet, dass nur lebende nicht infezierte Spermien übrig bleiben. Anschließend wird es nach wiederholter Testung auf HIV entweder in die Gebärmutter oder direkt in die Eizelle eingeführt. Die Erfolgsraten für eine Schwangerschaft liegen bei 10 bis 22%. Insgesamt wurden so weltweit über 20.000 künstliche Befruchtungen mit Spermien von infizierten Männern durchgeführt, ohne dass es zu einer Übertragung des Virus kam.

  • Antwort: Pille für den Mann gegen Aids?

    Vielleicht kennt hier jemand die Ärzteserie Greys Anatomy?

    Ich weis man sollte nicht allem was da gesasgt wird für bare Münze nehmen, aber es gab dort den Fall von einem Päärchen, wo die Frau HIV+ war und sie deshalb dachten keine Kinder in die Welt setzen zu können. Es wurde aber gesagt, dass das so nicht stimmt, weil das Risiko, dass das Kind auch HIV+ ist nur bei unter 10% liegen soll. Da brauchte es auch keine künstliche Befruchtung oder dergleichen...

    Warum also die künstliche Befruchtung, wenn die Erolgsrate nur so extrem niedrig ist?

  • Antwort: Pille für den Mann gegen Aids?

    ja.. weil der Partner sich anstecken könnte... you know?

    Deshalb die künstliche Befruchtung, um den negativen Partner nicht zusätzlich zu gefährden!
    Wenn die Mutter HIV+ ist müssen aber einige Sicherheitsvorkehrungen angestellt werden, sodass sich das Baby nicht auch bei der Geburt anstecken könnte.

  • Antwort: Pille für den Mann gegen Aids?

    Was wären denn da spezielle Vorkehrungen?

    Ich finde es an sich aber erstaunlich, dass das Kind nur so selten selbst HIV+ ist, schließlich fließt doch das Blut der Mutter durch den Körper des ungeborenen Kindes und würde doch eigentlich auch angesteckt werden müssen, aber warum passiert das denn dann nur äußerst so selten?

  • Antwort: Pille für den Mann gegen Aids?

    eine kleine Berichtigung, das Blut der Mutter fließt nicht durch den Körper ihres Kindes. Die können ja auch verschiedene Blutgruppen haben. Es sind zwei getrennte Blutkreisläufe.
    Der Embryo ist über die Nabelschnur und Plazente mit der Mutter verbunden und erhält hierrüber Nährstoffe, über die Nabelschnur ist das Kind auch vor einigen Krankheitserregern geschützt!
    Das Kind kann sich nur anstecken, bei direktem Blutkontakt, dies kommt normalerweise bei einer natürlichen Geburt vor!
    Wenn man das vorher weiß bekommt die Mutter Medikamente und, bei dem Kaiserschnitt wird besonders geachtet dass das Kind sich nciht anstecken kann. So stehen die Chancen für ein gesundes Kind recht hoch!



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