Kurz & stark stechende Kopfschmerzen / Taube Stellen am Kopf

Thema: Kurz & stark stechende Kopfschmerzen / Taube Stellen am Kopf

  • Kurz & stark stechende Kopfschmerzen / Taube Stellen am Kopf

    Hi, ich bin neu hier, desshalb bin ich mir nich sicher ob dieser Platz zum Posten richtig ist aber ich hoffe mir kann jemand helfen.

    Mich plagt seit etwa 2 Jahren ein stetig schlimmer werdender, starker und kurzer heiss stechender Kopfschmerz. Habe leider noch kein Schmerztagebuch aber werde bei den nächsten Schmerzen damit beginnen. Die Schmerzen treten unregelmäßig und meist mit einem Gefühl von Überdruck in meinem Kopf auf. Ich muss dazu sagen, dass vielerlei Schmerzen bei mir Kopfschmerzen auslösen z.B. Zahnschmerzen und teilweise Rücken & Nackenbeschwerden.

    Was mir aber noch viel mehr Sorgen bereitet ist, dass ich seit dem selben Zeitraum immer regelmäßiger Taubheitsgefühle im Kopf habe welches teilweise schwach im Hinterkopf präsent ist oder ab und an deutlich stärker quer über den Kopf wandert oder an verschiedenen Stellen plötzlich punktuell auftritt (Obere linke Stirn bis linke Schläfe oder rechter oberer Hinterkopf) Manchmal treten die Symthome auf wenn ich mit den Augen rolle oder meinen Kopf zügig schwenke.

    Dazu kommt dass in Intervallen von ca. 2 Wochen mein Nacken mit exrem starken Schmerzen bis über den Kopf hinweg ausstrahlt.

    Gibt es da evtl. einen Zusammenhang?

    Dauer ist meist mehrere Stunden (selbst nach ausgiebigem Schlaf noch Schmerzen) oder bis SchmerzTabletteneinahme.

    Vor ca. 2 1/2 Jahren hatte ich einen Snowboardunfall und bin auf meinen Nacken gefallen. Nach anfänglichem Verspanntsein heilten die Schmerzen aber normal ab.

    Erst vor einem Monat war ich bei einem Orthopäden, der allerdings auf Röntgenbildern sowie Bildern aus der Röhre keinerlei Verletzungen erkennen konnte. Da ich immer noch Bedenken hatte ließ ich mir eine Überweisung zum einen Neurologen geben.

    Das eeg war ebenfalls völlig normal.

    Der Neurologe verschrieb mir Amitriptylin-dura 10mg 1xtäglich 1Stk. 100 Tabletten

    Neurologe: "Keine Ahnung wo das her kommt aber versuchen wir´s mal damit, bei 80% helfen die."

    Ich nehme Amitriptylin jetzt bereits 2 Wochen und kann keinerlei Besserung feststellen.

    Kann es sein dass er mir Placebos verschrieben hat oder dass die Schmerzen wohl doch eine andere Ursache/Quelle haben. Eine Woche nach Einnahmebeginn hatte ich stärker strahlende Kopfschmerzen wie jehmals zuvor. Ich konnte mich kaum bewegen vor Schmerzen.

    Doch komischer Weise habe ich einen Punkt am Hals den ich drücken kann damit die Schmerzen kurzzeitig etwas nachlassen.

    Mittlerweile fressen mich die Gedanken, was ich wohl alles haben könnte & wie das nun alles weitergeht, regelrecht auf. Oft will ich gar nicht wissen was bei mir nicht stimmt weil ich Angst vor der Diagnose habe.

    Ich will endlich Klarheit. Kann mir jemand Rat geben oder hat jemand ähnliche, gar die selben Symthome und/oder Erfahrungen gemacht?

    Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen...



    greetz & thx

    jr

  • Antwort: Kurz & stark stechende Kopfschmerzen / Taube Stellen am Kopf

    Hallo Brain!

    Endlich habe ich jemanden mit den selben Problemen gefunden! Ich (23, weiblich) renne seit einem halben Jahr von Arzt zu Arzt. Ich habe genau die selben Schmerzen wie du. Stechen im Kopf, tritt unregelmäßig auf. Meistens habe ich einen Druck im Kopf/Nacken/Schultern. Allerdings sind die Schmerzen ja nicht immer an der gleichen Stelle und auch total unterschiedlich. Entweder habe ich richtige Schmerzen in den Schläfen oder hinter den Augen mit Übelkeit (wie Migräne). Oder es sticht einfach an irgendeiner Stelle im Kopf.

    Ich hatte weder einen Unfall noch hatte ich irgendwelche Krankheiten. Es hat letztes Jahr mit einer Panikattacke angefangen, weil mir bei der Arbeit plötzlich schwindelig wurde. Daraufhin hat mir die Neurologin erst Tabletten gegen Angststörungen verschrieben, die allerdings starke Nebenwirkungen wie z. B. ständige Übelkei uns Schwindel hatten. Erst einige Wochen später fingen die Kopfschmerzen an. Folgende Untersuchungen wurden bis jetzt durchgeführt: CT und MRT Kopf, EEG, Belastungs- und Langzeit EKG, Blutbild, Ultraschall, MRT von der Halswirbelsäule, Röntgen von der Wirbelsäule. Rausgefunden hat man, dass eine Bandscheibe in der HWS etwas gewölbt ist und auf einen Nerv drückt. Dadurch könnten die Kopfschmerzen kommen. Ein anderer Neurologe hat mir daraufhin Amytryptilin dura 10 mg verschrieben, mit der Aussage: "Das sind Spannungsschmerzen, da nehmen sie mal einmal Abends eine Tablette." Super! Er hat mir Antidepressiva verschrieben! Die Dinger nehme ich jetzt seit fast 2 Monaten. In den ersten Wochen haben sich die Kopfschmerzen gebessert, seit ein paar Wochen ist es allerdings wieder das selbe wie vorher, sogar noch schlimmer. Vor ca. 3 Wochen war ich bei der Massage und habe meiner Physiotherapeutin mein Problem geschildert. Sie hat mich gefragt, ob ich nachts meine Zähne zusammenpresse oder knirsche. Mir ist aufgefallen, dass ich mein Gebiss nachts wirklich stark zusammenpresse. Sie hat mir eine Zahnärtzin empfohlen, die sich auf Schienen für die Zähne spezialisiert hat. Da das Kiefergelenk mit der Haswirbelsäule verbunden ist, können durch das Zusammenpressen der Zähne Kopf und sogar Rückenschmerzen entstehen. Letzte Woche war ich nun bei dieser Zahnärztin, ende des Monats bekomme ich meine Schiene und gleichzeitig auch Krankengymnastik zur lockerung der Kiefermuskulatur. Ich hoffe das dies eine Lösung ist. Akupunktur habe ich auch schon ausprobiert, hat leider nicht geholfen und war sau teuer! Als ich der Zahnärtzin erzählt habe, dass ich Antidepressive gegen die Schmerzen bekommen habe meinte sie nur: "Sobald sie die Schiene haben, setzen sie diese Drogen ab!" Mein Hausartz hat auch gesagt, ich soll die Dinger nicht mehr nehmen. Ich wäre doch ein junges, lebensfrohes Mädchen und brauche sowas nicht.

    Mein nächster Schritt wäre der Gang zu einem Osteopathen. Vielleicht solltest du das auch mal ausprobieren! Ich bin durch diese ganze Sache sehr ängstlich geworden, bei jedem neuen Schmerz bekomme ich panik, weil ich denke, es fängt schon wieder was neues an! Ich bin eigentlich ein sehr lebensfroher Mensch, aber diese Schmerzen haben mich total verändert. Vor allem bin ich auch sehr von den Ärtzen enttäuscht...

  • Antwort: Kurz & stark stechende Kopfschmerzen / Taube Stellen am Kopf

    Hallo,

    Deine Frage ist zwar schon eine Weile her, aber vielleicht hilft Dir das trotzdem. Meine Mutter hatte exakt dieselben Symptome und es war ein Spießrutenlauf von Arzt zu Arzt. Keiner konnte ihr sagen, wo die Ursache liegt. Als allerletzten Ausweg haben wir noch einen Arzt im Stuttgarter Katharinenhospital aufgesucht, der sich auf Hirngefäße spezialisiert hat.

    Ende vom Lied war: meine Mutter hatte eine sog. Fistel im Kopf (das ist eine unnatürliche Verbindung von Arterien und Venen, die meist durch einen vorangegangenen Sturz entstehen), diese hat Kopfschmerzen, Geräusche im Kopf, etc. verursacht.

    Ein zu 90% sicheres Symptom für eine solche Fistel ist, daß Du einen Punkt findest (wie Du ja schreibst am Hals), den Du drückst, so daß die Schmerzen (oder auch Geräusche im Kopf) solange verschwinden, daß Du z.B. in Ruhe einschlafen kannst.

    Leider erkennt man eine Fistel oft weder in der Computer-Tomographie, noch in der Kernspin (MRT), noch beim Ultraschall oder sonstigen Untersuchungen. Die einzige wirklich hilfreiche Untersuchung in diesem Fall ist eine Angiographie. Damit kann man alle Hirngefäße mittels gespritztem Kontrastmittel sichtbar machen und sofort feststellen, ob Du so ein Ding im Kopf hast oder nicht.

    Ich kann Dir nur empfehlen, so eine Untersuchung machen zu lassen. Geh am besten zu einem Spezialisten, falls Du hier in der Nähe von Stuttgart wohnst, kann ich Dir nur wärmstens Prof. Dr. Henkes am Katharinenhospital empfehlen. Man kriegt zwar schwer einen Termin, aber das Warten lohnt sich!

    Viel Erfolg - Gruß,
    Phima

  • Antwort: Kurz & stark stechende Kopfschmerzen / Taube Stellen am Kopf

    Hallo,

    ich habe identische Symptome seit bereits über 4 Jahren. CT, Röntgen, Physiotherapien, neurologische Untersuchungen aller Art, Gefäßuntersuchungen auf Verengungen wurden bei mir bereits mehrfach durchgeführt. Leider bis heute ohne Erfolg.

    Ich merke jedoch nach, wie bereits gesagt, 4 Jahren eine Abhängigkeit der Kopfschmerzen mit dem "stillen" Sitzen vor dem Rechner, vorzugsweise mehrere Stunden in der Arbeit. Diese treten in diesem Zusammenhang stärker auf.

    Mich würde interessieren, ob Ihr eine Lösung eurer Kopfschmerzen bereits herbeiführen. Ich habe bereits fast jede Hofnung auf Besserung verloren. eine Info, dass ich weniger arbeiten soll (habe bereits die Arbeitszeit und den Stress gut reduzieren können), hilft mir hier nicht wirklich.

    Liebe Grüße und ggf. auch gute Besserung

    Peter

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