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Vitamin C Mangel und andere Nährstoffmängel?
Thema: Vitamin C Mangel und andere Nährstoffmängel?
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geschrieben von domino1 vor mehr als 3 Jahren (24.03.2009 22:28) -
geschrieben von Lanny vor mehr als 3 Jahren (28.03.2009 03:05)Antwort zu Antwort: Vitamin C Mangel und andere Nährstoffmängel?
Ist die Krankheit nicht sogar meldungspflichtig?
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Ausgehend von den Forschungen von Linus Pauling besteht bei Menschen ein grundsätzlicher Mangel an Vitamin C für die optimale Versorgung, wohlgemerkt nicht für die minimale Versorgung nach den DGE-Werten (100 mg, EU-RDA 60 mg). Im Vergleich mit Tieren, die selbst Vitamin C produzieren (Menschen sind "Mutanten"), brauchen wir täglich 2 - 4 Gramm bei völliger Gesundheit und stressfreiem Alltag. Wer kann das von sich behaupten!? Das ist mit der normalen Nahrung nicht zu schaffen, auch wenn ich den ganzen Tag Obst und Gemüse esse.
In Situationen von Krankheit und Stress geht dieser Wert auf 15 und mehr Gramm hoch. Das kann der Mensch aber über den Verdauungstrakt nicht aufnehmen. Für Therapien (unter anderem Asthma und andere Allergien) wurde die Hochdosis-Infusionstherapie entwickelt.Skorbut tritt erst bei extremem Vitamin C-Mangel (nahe Null) auf, der in der heutigen westlichen Welt nahezu ausgeschlossen ist. Von Skorbut bis zur optimalen Versorgung ist aber eine große Spannbreite vorhanden, die durch zahlreiche chronische Krankheiten ausgefüllt wird, wie Herz-Kreislauf mit Arteriosklerose, Immunsystem mit allen Infekten, Fettstoffwechsel mit überschüssigen Fettzellen u.a.
Zum Beispiel ist die Ablagerung von Cholesterin in den Arterien eine Reparaturfunktion des Körpers, die er nach der Mutation ausgebildet hat, um überhaupt überleben zu können. In befristeten Zeiten (keine Dauerzeiten wie z.T. heutzutage!!!) des Vitamin C-Mangels wird das Bindegewebe der Arterien brüchig. Diese Risse kittet der Körper mit Cholesterin. Ergo, habe ich genug Vitamin C, bleibt das Bindegewebe stabil und elastisch und der Körper lagert kein Cholesterin an und es entwickelt sich keine Arteriosklerose ===> Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. So einfach sind Volkskrankheiten zu besiegen! Das gleiche gilt auch für Allergien (kann ich mit meinen eigenen ehemaligen Allergien belegen).
Wenn man weiß, dass Vitamin C an über 4000 bio-chemischen Prozessen und davon an über 300 enzymatischen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt ist, kann man die Bedeutung dieses Vitamins für den Menschen niemals überbewerten.
Eine Überdosierung ist als wasserlösliches Vitamin ausgeschlossen, wobei die Aufnahmekapazität von reiner Ascorbinsäure begrenzt ist. Hier kommt es wie in der Natur auf die richtige Mischung an. Ganz wichtig sind Bioflavonoide als sekundäre Pflanzenstoffe in Verbindung mit Vitamin C. Bei Präparaten sollte auf diese Zusatzstoffe geachtet werden (in deutschen Produkten nicht vorhanden, die 5 mg in Orthomol immun kann man vergessen).
Die Aufnahmefähigkeit kann man mit dem sogenannten Ester C (ph-neutrales Calciumascorbat) verdoppeln.Bei allen chronischen Krankheiten kann man ausnahmslos mit 3 - 5 Gramm supplementieren. Ganz wichtig ist dabei, dass ich dafür nicht ein einziges Stück frisches Obst und Gemüse weglasse. Die Supplemente können niemals Frischkost ersetzen, nur sinnvoll ergänzen.
Ich persönlich supplementiere mit 3,3 Gramm Vitamin C (einschließlich einem Multivitamin-Präparat) und esse reichlich frisches Obst und Gemüse, so dass ich schätzungsweise auf 4 - 5 Gramm komme. Sichtbarste Effekte sind unter anderem: keine Allergien mehr, gesundes Zahnfleisch, keine oder nur geringe Infekte, Gewichtsreduktion (ca. 5 kg) durch Aufspaltung überschüssiger Fettzellen (ich habe jetzt wieder mein Jugendgewicht, obwohl ich reichlich esse), in Verbindung mit Glucosamin und Chondroitin beschwerdefreie Gelenke, Bandscheiben und Krampfadern, keine rissige Hornhaut an den Fersen u.a.
Ich möchte allen Mut machen, neue Wege in der Gesunderhaltung bzw. der Wiederherstellung der Gesundheit zu beschreiten.
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geschrieben von domino1 vor mehr als 2 Jahren (26.09.2009 22:54) -
Da habe ich so meine Bedenken. Ich bin zwar medizinischer Laie, sehe aber diese Problematik aus einem anderen Blickwinkel.
Gerade Schwangere haben einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen gegenüber anderen gesunden und stressfreien Menschen, da sie ja ihren und den Körper des Ungeborenen versorgen müssen. Und das nach Möglichkeit in einem optimalen Verhältnis. Die Schulmedizin greift leider nur einzelne Mikronährstoffe raus, wo nach ihrer Meinung ein erhöhter Bedarf vorliegt. Im Wesentlichen nur Vitamin B9 Folsäure, weil hier Mangelerscheinungen gravierend sind und sofort zu Tage treten. Andere Mangelerscheinungen werden leider erst langfristig sichtbar.
Diese selektive Betrachtungsweise hat nichts mit Ganzheitlichkeit des menschlichen Organismus zu tun und ist mitunter fatal.
Ich betrachte die ganze Sache von der anderen Seite. Wenn das Ungeborene im Leib der Mutter ausreichend mit Vitamin C versorgt wird (weit über 500 mg Gesamtaufnahme durch die Mutter), befördert das eine optimale Entwicklung und ein starkes Immunsystem auf hohem Niveau. Ziel kann es doch nicht sein, den normalen (nach Schulmedizin zu hohen) Vitamin C-Bedarf nach der Geburt runter zu fahren, sondern ihn weiterhin optimal zu bedienen. Und das mit den sehr weitreichenden positiven Auswirkungen auf die weitere Entwicklung des jungen Menschen.
Dieses Immunsystem ist z.B. in der Lage, mit den üblichen Kinderkrankheiten ganz anders und erfolgreich umzugehen. Und ich wage die Behauptung, auch ohne fremde Hilfe wie die Schutzimpfungen. Wohlgemerkt, der letzte Satz ist meine persönliche und private Auffassung dazu und wird sicherlich starken Protest auslösen.
Diese Betrachtungsweise gilt natürlich für alle Mikronährstoffe und nicht nur für Vitamin C oder die Folsäure.
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geschrieben von domino1 vor mehr als 2 Jahren (27.09.2009 20:08)Von mir kommt da sicher kein Protest, weil ich ja nur geschrieben habe, dass eine Schwangere vorsichtig sein soll. Denn den relat. Vit.C-mangel beim Neugeborenen sollte sie dann bedenken. Allerdings würde ich einem Neugeborenen nicht hohe Dosen Vit. C danach weiter geben. Hast Du denn darüber etwas gelesen ? Ich nicht. Und da der Magen-Darm eines Neugeorenen ohnehin Anpassungsschwierigkeiten hat, wäre ich da sehr skeptisch. Meiner Tochter werde ich es jedenfalls nicht empfehlen. Sie selbst (schwanger) nimmt 300 mg und nicht mehr. (was ja Meinung einiger Experten auch schon zur Hochdosistherapie gehört) Die Dosis schwankt ja auch ganz schön, was die Experten so empfehlen. Für mich steht auch fest, dass in der heutigen Zeit 75mg jedenfalls zu wenig sind.
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Spezielles gelesen habe ich darüber nichts. Es sind nur für mich schlüssige Ableitungen.
Die Versorgung des Neugeborenen kann natürlich nur über die Muttermilch erfolgen, da darin alle erforderlichen Mikronährstoffe für den Säugling optimal aufbereitet sind. Deswegen ist ja die Muttermilch so extrem wichtig für einen angemessenen Zeitraum. Direkte Supplemente haben bei Säuglingen absolut nichts zu suchen, da gebe ich Dir vollkommen recht.
Versorgt sich die Mutter ausreichend mit Mikronährstoffen (hier auch bei Bedarf mit Supplementen), so wird auch die Muttermilch optimal angereichert und das Baby bekommt entsprechend seinem Bedarf Vitamin C und anderes.
Wenn ich den mittleren Wert von Pauling mit 3.000 mg runter breche, so kommen auf einen Säugling (3 Kg) ca. 100 - 150 mg. Und ich denke, dass das über die Muttermilch möglich ist. Natürlich unter der Voraussetzung, dass sich die Mutter selbst im Pauling'schen Bereich bewegt.
Aber wie ich schon sagte, es sind nur persönliche Ableitungen und Schlussfolgerungen ohne "wissenschaftliche Beweise". Jedenfalls kannst Du "Experten", die bei 300 mg von Hochdosis fabulieren, in die Tonne stecken. Das hat mit Seriosität nichts zu tun.
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geschrieben von domino1 vor mehr als 2 Jahren (27.09.2009 21:37)....und Pauling hatte auch Krebs :-/
trotz "Vitaminvöllerei"
(auch wenn er trotzdem alt geworden ist)Was man Hochdosis nennt, ist doch sicher nur eine Definitionsfrage und da gibt es doch keine, oder ?

Nimmst Du denn Deine Tagesdosis an Vit. C auf einmal ?
Ein Säugling hat schon Probleme mit Orangensaft. Bei der Zufuhr von Ascorbinsre. über den MDT gibt es ganz bestimmt Probleme. Da bekommt der/die Kleine Durchfall und Magenbeschwerden. da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher auch wenn, wie ich jetzt gerade gefunden habe, US Biochemiker bei Sgl. eine Tagesdosis von 200-250 mg Vit.C empfehlen.
http://www.medizinfo.de/immunsystem/selbst/vitaminc.htm
übrigens, steht zumindest hier in dem link........hat die DGE die empf. Tagesd. erhöht (wusste ich nicht :-/)
Als Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für den täglichen Bedarf an Vitamin C gilt ab März 2000 für Erwachsene ein Bedarf von 100 Milligramm, Raucher 150 mg. Während der Schwangerschaft wird ein leicht erhöhter Bedarf von 110 Milligramm veranschlagt.
aber das hattest Du ja schon oben geschrieben....
Ich war immer noch bei 75 mg :-/
Trotzdem glaube ich, auch wenn ich persönlich auch sehr viel mehr Vit.C nehme ( u.a. Nahrungserg.m.), dass es irgendwo ein Optimum gibt und nicht für jeden die gleiche Dosis nötig ist.
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Antwort zu Antwort: Vitamin C Mangel und andere Nährstoffmängel?
Schulmedizinisch
gibt es ganz sicherlich keine Definition für Hochdosis und hier speziell bei Vitamin C. Ich halte mich da an die Hochdosis-Therapie als alternative Therapieform, wo im zweistelligen Grammbereich gearbeitet wird.Linus Pauling ist im Alter von 93 Jahren nachweislich an Krebs gestorben. Das wird ihm oft nachträglich vorgeworfen. Dabei hatte er niemals behauptet, dass ihn seine täglichen zehn Gramm Vitamin C unsterblich machen würden.
Dafür ist die chronische Mangelkrankheit Krebs viel zu komplex, um sie allein mit Vitamin C zügeln und bezwingen zu können. Dazu benötigt der Körper eine Vielzahl ausreichend dosierter Mikronährstoffe und pflanzlicher Sekundärstoffe sowie die Abwesenheit (Minimierung) heute überhand nehmender Nahrungsbestandteile, wie raffinierter Zucker, Weißmehlprodukte und tierische Fette.
Aber da sage ich Dir ja nichts Neues ;o)
Also ich würde einem Säugling auch keinen Orangensaft geben
. Die Fruchtsäure kann er ganz sicherlich noch nicht ab. Da gibt es aber mit Bananensaft doch Bekömmlicheres, wenn auch nicht so vitamin C-reich
. Wobei pflanzliches Vitamin C weit bekömmlicher als synthetische Ascorbinsäure ist. Wie ich schon sagte, hier ist die Muttermilch das alles Entscheidende.Für Supplemente im Kindesalter (nicht Säugling!!!) würde ich dann eher schon zu Calciumascorbat (Ester C) greifen, da es ph-neutral ist und vom Körper besser verarbeitet wird. Und das natürlich nicht in Erwachsenendosis, sondern entsprechend Alter und Körpergewicht.
Eine ausreichende Versorgung im Kindesalter würde auch ganz bestimmt der zunehmenden Übergewichtigkeit entgegenwirken. -
Antwort zu Antwort: Vitamin C Mangel und andere Nährstoffmängel?
Der Link ist ja sehr gut. Den habe ich mir gleich notiert und in meine Materialsammlung aufgenommen.
Da liege ich mit meinen Berechnungen (100 - 150 mg) weit darunter (und ich dachte schon das Gegenteil
). Um das aber über die Muttermilch erreichen zu können, sind bei der Mutter weit mehr als die angegebenen 400 mg notwendig. Vorausgesetzt der Körper packt die 250 mg in die Muttermilch, dann würde für die Mutter selbst fast nichts mehr übrig bleiben. In der Beziehung sind diese Abstufungen unlogisch.Der optimale Bedarf schwankt natürlich von Mensch zu Mensch. Deshalb gab ja auch Pauling die Von-Bis-Spanne an. Und wie es auf der Seite auch gesagt wird, man kann quasi nicht überdosieren. Also kann ich mich problemlos am oberen Wert orientieren, um sicher zu gehen. Im schlimmsten Fall ist der Urin etwas "teuer"
.Den Wert der DGE 100 mg kannte ich bereits. Noch krasser ist der EU-RDA-Wert von 60 mg. Die Aufstufung auf 110 mg für Schwangere ist natürlich lächerlich.
Ich selbst nehme das Vitamin C in der Regel in vier Raten ein: Morgens (6:00) 1,3 Gramm, Mittags (12:00) 0,6 Gramm, Abends (18:00) 1,0 Gramm und Nachts (21:00) 0,3 Gramm. Die Uhrzeiten sind natürlich nur Anhaltswerte. Die gebrochenen Grammwerte sind Bestandteil eines Multivitaminpräparates.

