Wer musste in seiner Kindheit für seine Eltern die Elternrolle übernehmen?

Thema: Borderline

Thema: Wer musste in seiner Kindheit für seine Eltern die Elternrolle übernehmen?

  • Wer musste in seiner Kindheit für seine Eltern die Elternrolle übernehmen?

    Ich habe oft gemerkt,dass unser Problem in unsrer Kindheit lag.Wer also drüber schreiben möchte,kann sich hier austoben.

    LG,Sulaika

  • Antwort: Wer musste in seiner Kindheit für seine Eltern die Elternrolle übernehmen?

    Meine Mutter begann zu trinken und mich zu verstoßen so bald ich 12 war.

    Ich musste den Haushalt machen und ich muss sagen mein Vater sagt mir werd erwachsen aber in wahrheit sind sie die Kinder.

    Kennt ihr das wenn ihr diese widerlichen Flashbacks habt?

    *lg*

  • Antwort: Wer musste in seiner Kindheit für seine Eltern die Elternrolle übernehmen?

    ich war damals 15. Meine Eltern hatten sich gerade getrennt. Da lernte meine Mutter einen Mann kennen der Alkoholiker war. Sie traf sich regelmäßig mit ihm war irgendwann mit ihm fest zusammen. Ich habe versucht auf meine Mutter aufzupassen- sie vom Alkohol weg zu halten, doch es gelang mir nicht. Ich habe ihr die Autoschlüssel weggenommen hatte riesen Krach mit ihr deswegen. Sie wollte sogar betrunken Autofahren. ICh erkannte meine Mutter damals nicht mehr. Sie hat mich immer zurückgewiesen. Dann fing ich selber mit dem Trinken an, aus Einsamkeit. Ich fühlte mich so im Stich gelassen. Sie war jeden Abend weg bis zum nächsten Mittag. Ich konnte ihr nicht mehr helfen. Immer machte ich mir Sorgen um sie.Der Mann hatte eine Waffe und ich traute ihm nicht. Habe versucht sie von diesem Mann wegzuholen doch sie schmiß mich von seinem Grundstück...sagte wie ich ihr das antuen könne. Ich war entsezt.

  • oh das kenne ich...meine Mutter war keine Mutter diese Rolle übernahmen wir.

    Mein , naja ich nenne es jetzt mal "Glück" ,war das ich die Mittlere von drei Mädchen war, meine große Schwester war die Putze, Köchin und ging einkaufen, sofern meine Mutter nicht schon alles versoffen hatte. Meine Kleine Schwester war die Geliebte, kleine Süße die nie was falsch macht und ich war die Aufsässige, die immer was dagegen ha wie es zu hause läuft...ich wollte immer für alles die Verantwortung übernehmen. Wollte alles im Allleingang ändern. Das mir das Unmöglich war ist mir heute durchaus bewusst, ich kämpfte gegen Windmühlen...

    Eine Situation die sich eigtl. täglich abspielte war Folgende...

    Meine Mutter: Los komm und geh zum Kaufland und hol mir Bier und Schnaps, ich schreibe dir nen Zettel. (Unglaublich das die 14/15Jahrige Tochter nur mit der Erlaubniss auf einem Schmierzettel den Alkohol besorgen kann)

    Ich: Nein, wenn du Trinken wilst dann hol dir den Mist alleine.

    Sie: Jetzt mach schon du blöde Kuh, du bist echt zu nichts zu gebrauchen!

    Ich: Nein Verdammt

    Es entbrannte ein riesiger Streit

    Sie: Wenn du das nicht machst dann gibs Prügel...jetzt geh und hol mir was zu Trinken oder es passiert was.

    Ich: Nein ich unterstütze das nicht, Es ist falsch was du machst.

    Sie: SCHLUG ZU!!!

    Es gab Tage da hab ich zu meiner Mutter gesagt: Komm schon, komm schon schlag mich dann gehts dir doch besser und du musst nicht Trinken.

    Irre wie ich damals abging, ich hab mich lieber verprügeln lassen als einfach zu machen was sie sagt...ich wusste ja was passiert wenn ich dies icht tue!

  • Antwort: Wer musste in seiner Kindheit für seine Eltern die Elternrolle übernehmen?

    Wenn ich DIESEN Flashback habe, dann seh ich mich als 11 oder 12 Jährige weinend auf der obersten Stufe der Treppe in unserem Haus sitzen.

    Es war der Tag, als ich die beste Freundin meiner Mutter wurde. Der Tag, als ich aus Angst davor, dass mein Vater sich tatsächlich das Leben nimmt, alles scharfe (Messer, Scheren und co.) verstecken wollte. Er erwischte mich dabei und ich kassierte Prügel.

    Von da an war ich zwar nicht Eltern meiner Eltern, sondern beste Freundin meiner Mutter, die sich danach regelmäßig bei mir ausheulte und Trost suchte.

    Aber hatte ich mal was, worüber ich reden musste / wollte, dann hieß es immer: "Jetzt nicht! Papa geht es nicht gut!"

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