Thema: Monogamie???

  • Antwort: Monogamie???

    Meinst Du , man kann da asiatische Länder und Deutschland vergleichen ?



    In Asien werden Ehen von der Familie arrangiert

    Liebesehen sind in Asien überhaupt kein Thema. Das Schlimmste, was einem Asiaten passieren kann, ist sein Gesicht und damit seine Ehre und sein Ansehen zu verlieren. Da Ehen in Asien von der Familie arrangiert werden, verlieren im Fall der Scheidung gleich mehrere Personen ihr Gesicht: Die Eltern genauso wie die Eheleute, oft auch noch weitere Mitglieder der Verwandtschaft, ebenso wie Vermittler, die den Kontakt zwischen den Familien hergestellt haben. Eine Scheidung ist in Asien nach den traditionellen Werten, die auch heute selbst in Großstädten noch gelebt werden, somit undenkbar.

    Na, wenn SO ETWAS nur der Grund ist, warum die Scheidungsrate niedriger ist,als bei uns.....!! ??? Hat das was mit Wertvorstellung zu tun ? :-/

    http://www.asian-honeymoon.de/blog-archive-20071023-liebesehe.html

  • Antwort: Monogamie???

    Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen, es ging doch darum ob Monogamie oder Polygamie normal ist. In unserer Gesellschaft ist doch immer noch Monogamie normal. Wenn man sich nicht entscheiden kann, soll man doch alleine bleiben, dann kann man machen was man will. Ich habe noch nie gehört, dass Polygamie geklappt hat. Einer bleibt da immer auf der Strecke.

  • Antwort: Monogamie???

    Es ist bei uns auch keine annerkante Form der Partnerschaft. Allein der Gesetzgeber sieht das ja auch nicht vor.... ich denke auch nciht dass es fuktionieren kann. In einer emanzipierten Gesellschaft, in der jeder die selben Rechten und Pflichten haben soll geht das denke ich nicht

  • Antwort: Monogamie???

    Eine polygame Beziehung kann einfach nicht funktionieren, sobald wirklich echte Liebe im Spiel ist. Unser gesamtes Denkmuster, Gefühlsschema usw. ist darauf ausgelegt sich für einen Partner zu entscheiden. Wenn man jemanden wirklich innigst liebt, kann ich mir nicht vorstellen diesen mit einem anderen Menschen zu teilen - Stichwort Eifersucht (gesunde Eifersucht!). Das Ende einer polygamen Beziehung ist eigentlich immer die Selbe: man lässt den Partner für einen anderen links liegen mit den man regelmäßig im Einverständnis des Partners verkehrt hat...

    LG
    Batida

    Ursprüngliche Nachricht von bengelchen

    Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen, es ging doch darum ob Monogamie oder Polygamie normal ist. In unserer Gesellschaft ist doch immer noch Monogamie normal. Wenn man sich nicht entscheiden kann, soll man doch alleine bleiben, dann kann man machen was man will. Ich habe noch nie gehört, dass Polygamie geklappt hat. Einer bleibt da immer auf der Strecke.



  • Antwort: Monogamie???

    Es gibt doch da auch ganz andere Meinungen und DIE meinen : sie haben Recht damit.

    Wahre Liebe ist doch bedingungslos und impliziert keinen Besitzanspruch. Vllt. gibt es Menschen, die das können ?!

  • Antwort: Monogamie???

    also.. ich könnte mir das auch nicht vorstellen... das würde mit mir nicht funktionieren ... ich könnte mir das nicht vorstellen!
    Entweder Monogamie, oder gar nicht!
    Einer bleibt doch immer auf der Strecke... wer kann schon damit umgehen wenn dann die anderen was machen?

    Batida hat geschrieben:

    Eine polygame Beziehung kann einfach nicht funktionieren, sobald wirklich echte Liebe im Spiel ist. Unser gesamtes Denkmuster, Gefühlsschema usw. ist darauf ausgelegt sich für einen Partner zu entscheiden. Wenn man jemanden wirklich innigst liebt, kann ich mir nicht vorstellen diesen mit einem anderen Menschen zu teilen - Stichwort Eifersucht (gesunde Eifersucht!). Das Ende einer polygamen Beziehung ist eigentlich immer die Selbe: man lässt den Partner für einen anderen links liegen mit den man regelmäßig im Einverständnis des Partners verkehrt hat...

    LG
    Batida

    Ursprüngliche Nachricht von bengelchen

    Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen, es ging doch darum ob Monogamie oder Polygamie normal ist. In unserer Gesellschaft ist doch immer noch Monogamie normal. Wenn man sich nicht entscheiden kann, soll man doch alleine bleiben, dann kann man machen was man will. Ich habe noch nie gehört, dass Polygamie geklappt hat. Einer bleibt da immer auf der Strecke.





  • Antwort: Monogamie???

    Für mich persönlich, kann ich es mir auch nicht vorstellen, wenn ich liebe, liebe ich exklusiv Gut Erst wenn es vorbei ist, könnte ich mich einem anderen zuwenden. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch anders funktionieren kann. Berthold Brecht und Sartre, waren berühmte Beispiele dafür. Wenn jemand SO verantwortungsvoll, vertrauensvoll und offen damit umgeht und alle Beteiligten das auch können, finde ich das schon bewundernswert, die Liebe so zu sehen, wie sie eben auch sein kann. Und auch dann ist das Gefühl doch als echt zu bezeichnen, unabhängig von einer Beziehungspartnerschaft ?! Das Leben ist eben nicht immer schwarz/weiß Gut (auch wenn das.... und noch rot dazu, meine Lieblingsfarben sind sehr gut sehr gut)

    Vielleicht wissen "solche Leute" von der Liebe mehr, als wir ?! Gut Man kann ja zumindest mal darüber nachdenken ? Gut

    Wichtig dabei finde ich jedoch, dass alle Beteiligten ehrlich zueinander sind und Offenheit dafür besteht. Es müssen sich eben die richtigen Partner dafür finden. Bei Heimlichkeit, bleibt es Betrug. (den man machen oder vllt. auch besser.... lassen kann sehr gut sehr gut)

    So what ?

  • Antwort: Monogamie???

    Hmmm - interessante Frage - die sich aber in unserem Kulturkreis gesetzlich und moralisch verbietet - da jeder, der sich offen dazu bekennt, sich von vornherein zum gesellschaftlichen, rechtlichen und moralischen Aussätzigen macht - es sei denn, er (bei Frauen gilt es wohl immer noch als völlig undenkbar - und absolut unmöglich ^^) hat einen derart hohen gesellschaftlichen, prominenten und/oder sozialen Status, dass man das im Gegenteil eher augenzwinkernd genüsslich zur Kenntnis nimmt - Futter für das Sensationsbedürfnis der gierigen Mitbeobachter - und die Enttäuschung großß wäre, wenn er mal KEINE Affäre hätte, nicht wahr?^^ Wohlgemerkt - nur Affären - denn "Polygamie" - sprich: die "Mehrehe" ist ja nun bei uns schlicht und einfch verboten - außer man ist Mormone Gut - und selbst da, glaub ich, auch nur in ihrem Staat, in Utah, zulässig - oder irre ich mich da? Irgendwelche Mormonen im Raum?Gut Was du meinst, domino, waren wohl eher die Beispiele (zu denen wohl alle Dichter- und Schriftstellergrößen - sowie Professoren, Prominente jeglicher Art - sowie Künstler und Kreative, die für sich sowieso jegliche Reglementierung ihres Lebensstils ablehnen - und die für sich schlicht und einfach ihr für sie selbstverständliches Recht auf Zweit- und Mehrfachbeziehungen in Anspruch nahmen - und eben niemandem darüber Rechenschaft ablegten; ihre jeweilige angeheiratete Gattin hatte wahrschenlich gute Gründe, großzügig darüber hin wegzusehen - und es nach besten Kräften zu ignorieren - denn ansonsten hätte sie weitaus mehr verloren als nur den Partner an ihrer Seite - nämlich ihre ganze Existenz - es sei denn, es handelte sich um zwsei völlig voneinander unabhängige Charaktere wie Sartre und Simone de Beauvoir - die mit Sicherheit auch ihre eigenen Affären hatte - wenn sie sie wollte..Gut.... "Polygamie" ist also in unserem Kulturkreis schlicht undc einfach nicht möglich - aber "Polyamorie" (Mehrfachliebe) durchaus schon - nur aus denselben Gründen wie oben in der Regel nicht ohne weiteres ausslebbar - es sei denn, man gibt sich ausschließlich mit Gleichgesinnten ab - und dann wirds irgendwann auch wieder langweilig - oder? ^^ Wäre ja dann eine ziemlich eingeschränkte Gemeinschaft, mit der man sich dann abgibt - und alle anderen "Normalos", die befürchten müssten, dass jemand unter ihnen "wildert", würden sich wohl zwangsläufig distanzieren, nicht wahr? Denn jemand, der für sich in Anspruch nimmt, so viele Menschen (beiderlei Geschlechts?Gut lieben zu können - weil man halt eben so "veranlagt" ist?Gut - würde ja dann auch keine Rücksicht auf irgendwelche "Beziehungen" nehmen - die dazu führen, dass ein Objekt seiner/ihrer Liebe für ihn/sie "tabu" ist... Insofern bleibt dann wohl wirklich nur die strikte "Monogamie" - oder eben der mehr oder weniger versteckte "Seitensprung", die "Affäre" - bzw. die "Zweitbeziehung" - wenn es denn passieren sollte..^^ - denn, wie Germano schon erstaunlicherweise feststellte (das sind ja ganz neue Einsichten von dir, GermanoGut - da hab ich ja noch ganz andere Meinungen von dir in Erinnerung.:..Gut ): man weiß ja nie, ob man nicht auch mal selbst in die Lage kommen kann - und dann muss man sich so oder so entscheiden..^^... Nur das von vornherein mit einer so genannten "offenen Beziehung" zu regeln halte ich nicht unbedingt für die glücklichste Lösung - wenn nicht beide Partner ohnehin schon so eingestellt sind - und ohne weiteres damit umgehen können - denn letzten Endes kann auf die Art ein bedingungsloses Vertrauen erst gar nicht entstehen - und man muss immer im Hinterkopf haben, dass der andere jeweils jederzeit dieses Recht in Anspruch nehmen kann - ohne sich rechtfertigen zu müssen - tolle Beziehungsgrundlage, oder? ^^

  • Antwort: Monogamie???

    ihre jeweilige angeheiratete Gattin hatte wahrschenlich gute Gründe, großzügig darüber hin wegzusehen - und es nach besten Kräften zu ignorieren -

    Also bei Sartre zumindest soll es beidseits gewesen sein, wird geschrieben, und es war auch nicht Polygamie sondern, die von Dir zitierte Polyamorie, der sie sich verschrieben hatten sehr gut)

    ob es ihnen allerdings irgendwann langweilig wurde, stand nicht dabei Gut))

    Und: Dass beide damit einverstanden sein müssen und auch so eingestellt, war ja die Voraussetzung :-P sehr gut)))

    Bedingungsloses Vertrauen entsteht doch m. M. gerade deswegen Gut

    Aber ich will mich da nicht festlegen, für mich wäre es sowieso nix sehr gut sehr gut

  • Antwort: Monogamie???

    > Meinst du, dass Frauen eher zum Treusein neigen als Männer? Wenn ich in einer Partnerschaft bin, die glücklich ist, brauche ich in dem Sinne keine anderen Männer. Ich habe das Gefühl, dass oft Männer nicht mit nur einer Partnerin zufrieden sind.

    Ey - das ist ja eine interessante Diskussion. Leider schon ein Jahr alt. Meine Theorie ist folgende:

    Ich halte die Theorie vom "egoistischen Gen" für überzeugend. Jedes Individuum strebt danach, seine eigenen Fortpflanzungschancen zu optimieren. Es geht nicht um die Erhaltung der Art, sondern um die Weitergabe der eigenen Erbsubstanz. Auch wenn beim Flirten niemand darüber nachdenkt, so bestimmt dieses Ziel unsere Triebe. Männer können rein von der Biologie her eine Vielzahl von Nachkommen innerhalb kurzer Zeit erzeugen, vorausgesetzt sie finden genügend "Weibchen" die sich mit ihnen einlassen und ihre Nachkommen großziehen. Frauen hingegen sind während der Schwangerschaft und "Aufzucht" erheblich daran gehindert, für ihren Broterwerb und den ihrer "Jungen" zu sorgen. Sie optimieren ihre Fortpflanzungschancen, indem sie ihre Partner langfristig an sich binden, damit diese sich daran beteiligen, sie "durchzubringen". Ihnen ist die Fähigkeit dazu gegeben - die sogenannten "weiblichen Waffen" (Zuckerbrot und Peitsche ;) ) Männer wiederum sprechen darauf gut an. Monogamie kann daher funktionieren.

    Aber: wenn der Mann die Liebe seiner Partnerin nicht mehr spürt, dann kann ihr "Partner-Wechsel-Gen" auf einmal durchbrechen. Er bekommt Interesse an anderen Frauen und erliegt leichter ihren Verlockungen. Und aus ist's mit der Monogamie.

    Was folgt daraus für die Praxis? Üblicherweise erwarten Frauen, dass ihnen ihre Partner ständig ihre Liebe durch Zeichen beweisen. Sie sollen ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen, ihnen immer die Tür aufhalten, freiwillig und unaufgefordert den Müll runtertragen, den Hochzeitstag niemals vergessen, am Valentinstag Blumen mitbringen, usw. usf. Wenn mal gezankt wird, soll er es sein der wieder ankommt und um gut Wetter anhält. Gerade das letzte ist ein gefährlicher Irrtum. Ich bin aus vorgenannten Gründen der Meinung, nach einem Ungemach sollte die Frau wieder anfangen, Signale der Versöhnung zu senden. Wenn sie zu lange schmollt und partout nicht nachgibt, und er auch zu stolz dazu ist, dann könnten bedrohliche Mechanismen in Gang kommen...

    Aber vielleicht war hier mehr die Frage gemeint, ob es möglich ist, mehrere Partner gleichzeitig zu haben. Ich glaube nicht. Für Männer wäre das vielleicht noch eher möglich, aber Frauen kommen damit nicht klar, wenn meine obige Theorie stimmt.

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