Antwort: Die Stevia Pflanze - ein süßes Geheimnis
@lanny: bei der Suche im Netz habe ich DAS hier gefunden. Betr.: Deine Frage: wann geht der Körper an die Eiweißreserven.....
hier geht es allerdings um das Fasten......
....Das Zentralnervensystem mit dem Gehirn braucht Zucker (Glukose). Leider kann der Körper Fett nicht direkt in Zucker umwandeln. Die Glycogenreserven in Leber und Muskeln für die ersten reichen gerade einmal 24 Stunden. Auch die Zufuhr von geringen Mengen Kohlenhydraten aus Säften und Honig genügen nicht, um das Gehirn ausreichend mit Zucker zu versorgen. Das kann nur durch die Glukoneogenese (Zuckerneuerstellung) geleistet werden. Dabei werden Eiweißbausteine in Zucker (Glukose) umgewandelt. Deshalb ist der Eiweißverbrauch in den ersten Tagen des Fastens besonders hoch.....
Folgende Durchschnittswerte vermitteln eine Größenordnung des Energiebedarfs: In den ersten Fastentagen werden täglich ca. 60-80 g körpereigenes Protein (ca. 300 kcal) zur Bereitstellung von Glucose abgebaut. Der übrige Energiebedarf wird durch Mobilisation von ca. 180 g Neutralfett aus dem Fettgewebe gedeckt (ca. 1700 kcal). Nach einigen Tagen ändert sich die Stoffwechselsteuerung. Das Gehirn ist nun imstande, die aus der Fettverbrennung entstehenden Ketonkörper zu verwerten. Damit wird der tägliche Glucosebedarf stark reduziert. Die für die Gluconeogenese benötigte Proteinmenge beträgt dann nur noch rund 20 g täglich, also ca. 100 kcal bzw. 3-5 % des täglichen Energiebedarfs. Auch wenn dieser Eiweißabbau nur gering ist, kann dennoch bei mehrwöchigem totalen Fasten die lebensgefährliche Grenze erreicht werden, bei der 30-50 % des Gesamtkörpereiweißes abgebaut sind. Bei normalgewichtigen Personen tritt dieser Punkt etwa nach 40 Fastentagen ein. Viel länger reichen die Fettreserven bei übergewichtigen Menschen aus. (Peper, S. 32, Toledo, 2005, )