Ein freundliches "Hallo" in die Runde

Thema: Ein freundliches "Hallo" in die Runde

  • Antwort: Ein freundliches "Hallo" in die Runde

    Wow, das ist wirklich... ähem... b*schissen... Vor allem, das ist eigentlich überhaupt NICHTS!

    ossa hat geschrieben:

    Liebe Chrisi,

    dass mit der Schlichtungsstelle dauert bis zu einem halben Jahr und dann muß noch eine Gerichtsverhandlung stattfinden.Bei uns hat es 5 Jahre gedauert und das Ergebnis war niederschmetternd.Für die ganzen duchgestandenen Schmerzen bekamen wir 500,--€.



  • Hallo sagen

    Hallo Inge,

    es ist zwar schon 8 Monate her, dass du dich hier angemeldet hast, trotzdem möchte ich dich Herzlich Willkommen hier heißen. Finde ich toll, dass Ärzte sich noch die Mühe machen und in der Freizeit in einigen Foren aktiv sind Gut

    Viele Grüße

    atlantika

  • Antwort: Ein freundliches "Hallo" in die Runde


    Leider ist dasoft ein Standardbetrag als Schmerzensgeld... bei mehr muss schon was richtig krasses passiert sein

    Chrisi hat geschrieben:

    Wow, das ist wirklich... ähem... b*schissen... Vor allem, das ist eigentlich überhaupt NICHTS!

    ossa hat geschrieben:

    Liebe Chrisi,

    dass mit der Schlichtungsstelle dauert bis zu einem halben Jahr und dann muß noch eine Gerichtsverhandlung stattfinden.Bei uns hat es 5 Jahre gedauert und das Ergebnis war niederschmetternd.Für die ganzen duchgestandenen Schmerzen bekamen wir 500,--€.





  • Antwort: Ein freundliches "Hallo" in die Runde

    ...und muss man es vor allem nachweisen können, oder? als patient ist man irgendwie scheinbar immer der verlierer, weil auch nichts wirklich transparent ist...

  • Antwort: Ein freundliches "Hallo" in die Runde

    Das kommt darauf an, ob man eine entsprechende Versicherung hat und einen Gerichts-oder Prozesskostenantrag gestellt hat, der bewilligt werden muss. (oder eben die Gegenseite bezahlen muss)

    Germano hat geschrieben:

    musstet ihr die kosten selbst tragen? also die der Gerichtsverhandlung, und des anwaltes?
    500 ist echt wenig, mit wieviel hattet ihr denn gerechnet?



    Liebe Grüße



  • Antwort: Ein freundliches "Hallo" in die Runde

    Das stimmt ja SO nicht Gut Der Verlierer ist der Patient IMMER, weil ihm der Schaden entstanden ist aber die Entschädigung wird bezahlt, wenn mehrere Gutachter das bestätigen. Und wenn es NICHT transparent ist, dann ist das auch eine Vernachlässigung der Dokumentationspflicht des Arztes und wird IHM angelastet. Die Entschädigungshöhe ist dabei sehr unterschiedlich. Ich kenne einen Fall, da wurde Brustkrebs durch Übersehen eines Arztes erst ein 3/4 Jahr später festgestellt. Die Patientin war dadurch psychisch am Ende. Sie hat 70.000 Euro bekommen. Wenn der Tumor ein 3/4 Jahr eher erkannt worden wäre, wäre alles genauso abgelaufen und die Überlebenswahrscheinlichkeit wäre auch nicht anders gewesen. Das wurde auch in den Gutachten so gesagt. Und trotzdem hat sie es bekommen, weil man der Meinung war, bei der Gerichtsverhandlung, dass sie dann nicht so psychisch belastet gewesen wäre, wie bei späterer Feststellung.

    Was ich persönlich dabei immer sehr demütigend und unmöglich finde, ist, dass es immer so ewig dauert, bis es zum Ende kommt. Das ist für ALLE Beteiligten kein schöner Akt. Für den Arzt, der den Fehler begangen hat, auch nicht. Die Versicherungen sind dabei immer der verzögernde Faktor, da sie nicht von vornherein zahlen wollen. Selbst, wenn der Arzt den Fehler zugibt. ER hat dann gar nichts mehr zu sagen und kann nichts mehr beeinflussen, wenn die Haftpflichversicherung die Sache übernommen hat.



    Chrisi hat geschrieben:

    ...und muss man es vor allem nachweisen können, oder? als patient ist man irgendwie scheinbar immer der verlierer, weil auch nichts wirklich transparent ist...



  • Antwort: Ein freundliches "Hallo" in die Runde

    Davon hört man ja öfters, dass ewig lang dauert bis es dann zu einem Ende kommt!
    Ganz schlimm finde ich das immer, wenn man das bei älteren Personen macht, in der Hoffnung dass es dann irgendwann nicht mehr notwndig ist....

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