Antwort zu Antwort: Ein freundliches "Hallo" in die Runde
Antwort: Ein freundliches "Hallo" in die Runde
Das stimmt ja SO nicht
Der Verlierer ist der Patient IMMER, weil ihm der Schaden entstanden ist aber die Entschädigung wird bezahlt, wenn mehrere Gutachter das bestätigen. Und wenn es NICHT transparent ist, dann ist das auch eine Vernachlässigung der Dokumentationspflicht des Arztes und wird IHM angelastet. Die Entschädigungshöhe ist dabei sehr unterschiedlich. Ich kenne einen Fall, da wurde Brustkrebs durch Übersehen eines Arztes erst ein 3/4 Jahr später festgestellt. Die Patientin war dadurch psychisch am Ende. Sie hat 70.000 Euro bekommen. Wenn der Tumor ein 3/4 Jahr eher erkannt worden wäre, wäre alles genauso abgelaufen und die Überlebenswahrscheinlichkeit wäre auch nicht anders gewesen. Das wurde auch in den Gutachten so gesagt. Und trotzdem hat sie es bekommen, weil man der Meinung war, bei der Gerichtsverhandlung, dass sie dann nicht so psychisch belastet gewesen wäre, wie bei späterer Feststellung.
Was ich persönlich dabei immer sehr demütigend und unmöglich finde, ist, dass es immer so ewig dauert, bis es zum Ende kommt. Das ist für ALLE Beteiligten kein schöner Akt. Für den Arzt, der den Fehler begangen hat, auch nicht. Die Versicherungen sind dabei immer der verzögernde Faktor, da sie nicht von vornherein zahlen wollen. Selbst, wenn der Arzt den Fehler zugibt. ER hat dann gar nichts mehr zu sagen und kann nichts mehr beeinflussen, wenn die Haftpflichversicherung die Sache übernommen hat.
Chrisi hat geschrieben:
...und muss man es vor allem nachweisen können, oder? als patient ist man irgendwie scheinbar immer der verlierer, weil auch nichts wirklich transparent ist...