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Besonders lange Reportage (in 5 Teilen)
Thema: Besonders lange Reportage (in 5 Teilen)
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geschrieben von Chrisi vor mehr als 3 Jahren (02.01.2009 14:56)Stichworte (Tags):
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Antwort zu Besonders lange Reportage (in 5 Teilen)
Zumindest bekommt man dieser Tage des öfteren vom Potential dieser mmorpg zu hören. Das weckt womöglich auch einige Eltern.
Es ist einfach nicht von der hand zu weisen, dass auf sehr viele Jugendliche, aber auch Erwachsene Computerspiele ein ungeheures Suchtpotential auslösen können. Und vor allem, wie man damit umzugehen hat wird auch in dieser langen Reportage sehr gut verdeutlicht.
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geschrieben von MarioKC vor mehr als 3 Jahren (24.01.2009 13:21)Antwort zu Antwort: Besonders lange Reportage (in 5 Teilen)
Schön, wie medien jede randerscheinung zu einer massenerkrankung hoch-hypen können und jeder dann anfängt zu glauben, dass es ettliche gibt, die davon betroffen sind ^^
das suchtpotential von MMORPGs kommt nicht vom spiel selbst, sondern von der möglichkeit mit anderen leuten online was zu unternehmen. das könntest du mit jedem browsergame, dass ähnliche kommunikationsmöglichkeiten bietet auch schaffen. aber es ist einfacher nicht erst zu sagen, dass alles, was einem eine parallele, soziale und kommunikative welt bietet suchtpotential hat. das fängt beim regelmäßigen pokern/kartenspielen in geselliger runde an, geht über internet foren und chats bis hin zu spielen. aber es für den durchschnittsbürger immer einfacher gleich einen schuldigen serviert zu bekommen und das in dem fall natürlich das MMORPG ^^
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Antwort zu Antwort: Besonders lange Reportage (in 5 Teilen)
Ja, da wird sich glaube ich der ein oder andere wiedererkennen. Auch ich hab mich da zum Teil wiedererkannt. Das dumme an der Sache ist nur, dass man sich das dargestellte Verhalten auch selbst zugesteht, es aber trtzdem weitgehend inoriert und trotzdem weiter zockt.
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...aber warum ignoriert man das? Will man das nicht sehen? Ich meine, wenn man sich doch wiedererkennt, denkt man dann nicht: OMG?!
Was von dem Verhalten gestehst du dir eigentlich zu? Ich meine, hier sind ja wohl auch einige unter uns, die keinen stressenden Eltern oder ähnliches haben. (denke ich mal)
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geschrieben von MarioKC vor mehr als 3 Jahren (31.01.2009 23:56)Antwort zu Antwort: Besonders lange Reportage (in 5 Teilen)
Was ignoriert man?
was soll man sich eingestehen?
hab ich gerade irgendwie den faden verloren?
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Antwort zu Antwort: Besonders lange Reportage (in 5 Teilen)
Was ich mir zum Beispiel zugestehe ist die Tatsache, dass man sich sagt:" Ich spiele doch online mt meinen Freunden, also habe ich soziale Kontakte" man redet sich sein Fehverhalten schön.
Auch essen wird nur zu gern Mittel zum Zweck, wenn man gerade im Raid mit vielen anderen Mitstreitern ist. Toilettengänge werden lästig.
In Phasen, in dneen man Gefahr läuft die Balance völlig zu verlieren, weil einen andere Probleme zusätzlich belasten führen dann auch gerne dazu, dass man alles um sich herum vergisst, besser noch verdrängt. Alles andere, was nicht mit dem Spiel zu tun hat wird zur Last und macht sowieso keinen Spaß. Oder wenn das Telefon klingelt reagiert man total aufgeregt und fühlt sich immer gestört.
Soweit habe ich mich in dieser Reportge in Gewissen Teilen wiedererkannt.
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geschrieben von MarioKC vor mehr als 3 Jahren (07.02.2009 02:12)Antwort zu Antwort: Besonders lange Reportage (in 5 Teilen)
Ah ok, jetzt hab ich dich verstanden.
was macht denn das pokern an einem tisch mit freunden "sozialer" als das online zocken mit freunden?
ist es hier nicht eher unsere gesellschaft, die das wehemennt ignoriert und anmahnt, weil die meisten damit noch keinen kontakt hatten oder erfahrungen gesammelt hat?
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Antwort zu Antwort: Besonders lange Reportage (in 5 Teilen)
Poker in geselliger Runde, dagegen ist nicht einzuwenden, solange das Spiel nicht zum einzigen Grund des Treffens wird und man es auch nicht übertreibt.
Mit dem Online Rollenspiel ist das erstmal ähnlich, aber meistens spielt man eben nicht mit Freunden aus dem alltäglichen Leben sondern mit Freunden von denen man meistens nur den Namen ihre Charakters kennt. Soziale Interaktion kommt natürlich zustande, aber eben nur über die Schnittstelle des Spiels.
Und was den Stand dieser "neuen Sucht" in unserer Gesellschaft geht ist es einfach so, dass die Gefahr oftmals einfach nicht erkannt wird und das hauptsächlich aus dem Grund, dass niemand, der selbst einen solchen Problemfall in der Familie hat, sich selbst mal vor den Schirm gesetzt hat und sich diese Spiele mal anschaut um sich ein Bild davon zu machen.

