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steigende Unzufriedenheit.....dagegen: Ländervergleich
Thema: steigende Unzufriedenheit.....dagegen: Ländervergleich
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geschrieben von domino1 vor mehr als 3 Jahren (05.01.2009 16:27)Stichworte (Tags):
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geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (05.01.2009 17:17)Ich halte unser Gesundheitssystem nicht für schlecht,sondern durch die vielen Ausgaben,die mit Gesundheit nix zu tun haben,einfach für zu teuer.
Wer glaubt,dass er eine Haushaltshilfe im Notfall braucht,weil er keine Verwandten/Freunde/Nachbarn hat,der muss sich eben privat versichern.
Wer zur Kur sein Kind mitnehmen will/muss,der muss eben die Kosten dafür tragen.(ich persönlich sehe da auch den Erholungs/Kureffekt gefährdet).
Es gibt sicher noch eine Menge anderer Ausgaben,die sicher zuvermeiden wären.
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geschrieben von Katy9176 vor mehr als 3 Jahren (05.01.2009 17:25)Antwort zu Antwort: steigende Unzufriedenheit.....dagegen: Ländervergleich
Ich würde mal zu lienchens Beitrag bemerken, wer Geld hat, kann sich eine Haushaltshilfe so leisten. Der geht doch nicht zur Krankenkasse, und wenn muss man erstmal allesmögliche nachweisen, ehe dies bewilligt wird.
Und mit der Kur, das macht man ja nicht aus Spaß und Familien mit Kinder haben in der heutigen Zeit auch nicht mehr so viel Geld.
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geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (05.01.2009 17:37)"....Und mit der Kur, das macht man ja nicht aus Spaß und Familien mit Kinder haben in der heutigen Zeit auch nicht mehr so viel Geld....."
Stimmt!
Ich habe nach meinen beiden Krebs-OPs auf alle Kuren verzichten müssen,weil ich nicht das Geld hatte,meine drei Kinder,den Hund und den Kater mitzunehmen.Der Vater hat dankend verzichtet und da ich ziemlich frisch geschieden war,hatte ich auch keine Freunde....die haben sich geschickt rausgehalten.
Und...wer so viel Geld hat,dass er sich eine Haushaltshilfe leisten kann,ist in der Regel auch nicht in der Gesetzlichen!

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geschrieben von domino1 vor mehr als 3 Jahren (05.01.2009 17:39) -
kann ich mir auch nicht vorstellen, da ich aber noch nie in meinem Leben eine solche beansprucht habe ,dafür war immer mein Mann zuständig, und da war mit oder ohne Kinder oder Haushaltshilfe natürlich kein Thema,da waren es dann nur die nötigen Behandlungen die nicht eingehalten wurden, das war dann teilweise auch ärgerlich,denn so eine Kur kostet immer extra.
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geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (05.01.2009 17:49) -
Um hier nicht falsch verstanden zu werden, schiebe ich gleich vorweg, dass ich sowohl Kuren als auch Haushaltshilfen für den Notfall (z.B. Verhinderungspflege) für absolut wichtig halte.
Dennoch - schaut man sich als Rollstuhlfahrer in unserem EU Mitgliedsland Spanien beispielsweise einmal um, dann kann einem schon mal ganz anders werden, denn Rollstühle zählen in Spanien nicht zum Standardprogramm der Krankenkassen. Der Versicherte erhält lediglich eine Pauschale und darf dann den Rest selber drauflegen. Auf den ersten Blick ist dies ansich ja auch nicht verwerflich, denn an dieser Stelle stelle läßt sich ja immer noch argumtieren >>wer mehr haben will, muss eben auch eine höhere Eigenbeteiligung zahlen<<. Doch da ist die Rechnung nicht ohne den berühmten Wirt gemacht, denn die spanische Sanitätshäuser stellen sich per se nur 08/15-Rollstühle in die Läden, weil sich meinen, dass sie andere ja sowieso gar nicht erst verkaufen. Und damit hat der Spanier nun ansich ein schlechtes Angebot. Selbst wenn er also nun dieses Mehrgeld ausgeben wollte, um einen wirklich brauchbaren Rollstuhl zu bekommen, mit dem er leichter selbstständig leben könnte, weiß er gar nicht, dass es solche guten Rollstühle gibt....
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geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (11.01.2009 10:52)@Hagelstein....
Ich halte,bezüglich der Rollstühle (hier in Deutschland)die spanische Variante für bedingt nachahmenswert!
Voraussetzung ist ein vernünftiger,angemessener Standart.
Was ich in meinen Jahren als Altenpflegerin mit Rollstühlen erlebt habe,spottet jeder Beschreibung!
Bewohnerin bettlägerig,nicht zu mobilisieren(ärztl.AO)Angehörige fordern einen Liege-Rollstuhl mit allem Schickimicki,wird bewilligt und nie benutzt!
Bewohnerin hat einen sehr guten,"normalen" Rollstuhl und ist zufrieden.Tochter "quält" sich beim Schieben(Mutter wiegt schließlich fette 55 kg),beantragt einen Elektrischen,wird genehmigt,Bewohnerin kippt am Bordstein mit dem Neuen um...das wars!Nie wieder benutzt!
Ich kenne noch mehr solcher Geschichten....und die Allgemeinheit bezahlt´s!
Liebe Grüße...lienchen
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zum Thema "Hilfsmittel" habe ich auch sehr viel zu erzählen, Deutschland hat wirklich eine Top Versorgung mit den Hilfsmitteln, ich habe in den letzten Jahren vor meiner EU-Rente in der BSR gearbeitet wo man auch Wohnungsauflösungen durchführt, man kann sich nicht vorstellen wie viele teure und komplizierte Hilfsmittel im Schrottcontainer gelandet sind die teilweise nie benutzt wurden, ich kenne auch eine menge Gründe dafür aber das wird zu viel zum schreiben, unsere Krankenkassen haben teilweise auch nichts zurückgefordert (von den Erben) weil dann wieder neu bestellen kann, in Holland bekommt man z.B. viele Zusatzgeräte für den Rollstuhl für nicht mal die Hälfte Geld, das ist so ein riesen Geschäft, Preise werden künstlich erzeugt weil die Kassen ja zahlen, es sind Millarden von € die reiner Profit sind und das ganze System künstlich in "auf Schlagseite" halten, da gebe es noch so viel zu tun aber keiner packts an

