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Die Kosten des deutschen Gesundheitswesen
Thema: Die Kosten des deutschen Gesundheitswesen
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geschrieben von domino1 vor mehr als 3 Jahren (08.01.2009 16:59)Was ICH davon halte, ist eigentlich ziemlich unwichtig
habe nur hier schonmal eine Diskussion darüber gelesen, finde sie nur im Moment nicht.....suche sie aber noch
und melde mich wieder.da waren die meisten gegen eine Einheitskasse. Sozialistische Verhältnisse wollen die meisten nicht wieder haben :-/)
Sozial verträgliche Verhältnisse dagegen schon. Ich bin der Meinung, dass es nicht 28 oder wieviel KK geben muss, ist ja auch bei den gesetzl. nicht nötig. Wieviele es geben muss und aus welchen Gründen, weiß ich nicht.......Aber dass man sich für Zusatzleistungen versichern lassen kann, dafür wäre ich auch.
Im übrigen: ich bin privat versichert, trotz Krebserkrankung. Und ich wollte damals gar nicht und musste.....aus bestimmten Gründen. ich hätte damals lieber den Höchstbeitrag in der gesetzl. KK bezahlt.
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gesetzliche Krankenkassen zahlen keine Vollnarkose mehr!!!
Ich schreibe das hier rein, damit ich viele Menschen damit erreiche!!!
Ich war heute zum Vorgespräch mit dem Anästhesisten beim Zahnarzt, da ich am 14. Jan. zwei Zahnkeime gezogen bekomme hätte. Da dies ein schwerer Eingriff wird, ist eine Vollnarkose fast nicht wegzudenken. Doch der Anästhesist sagte, dass die Krankenkassen vom 1.01.09 an die Kosten für eine Vollnarkose nicht mehr übernehmen würden. Bei der Krankenkasse habe ich auch schon gemeckert, aber sie müssen sich an die Gesetze halten, so der Sachbearbeiter.
Nun ging ich zu meinem Zahnarzt um mehr Auskünfte zu bekommen und er sagte mir, dass nun einfach überhaupt keine Vollnarkosen mehr im Zahnmedizinischen Bereich bezahlt werden, sodass die Patienten selbst dafür aufkommen müssen. So können sich die "reichen" (also die die es sich leisten können) eine Vollnarkose leisten und die Unterschicht (der Großteil der deutschen Bevölkerung) nicht!!!
Ich habe dann meinem Zahnarzt ein Beispiel genannt: "Wenn nun einem kleinen Kind von 5 Jahren ein Zahn verfault ist, der entfernt werden muss, es aber fürchterliche Angst vorm Zahnarzt hat, bliebe ja nur die Möglichkeit der Vollnarkose, da eine Operation mit örtlicher Betäubung unzumutbar wäre." Mein Arzt sagte daraufhin, dass dies richtig wäre, aber die Narkose nicht mehr von der Krankenkasse übernommen werden würde, da dies eine sogenannte "Wunsch-OP" ist und es auch mit einer örtlichen Betäubung zu machen wäre, sodass die Eltern dafür aufkommen müssten (die Kosten variieren, in meinem Fall würde eine einstündige OP etwa 250- 280€ kosten)."
Schuld an dem Ganzen sind einerseits die Krankenkassen, da sie sich über die genaue Sachlage im einzelnen Fall nicht bewusst sind, aber auch die Anästhesisten, da sie schlag auf schlag mehr Geld verlangen (2008 bekamen sie 25- 44€ pro Narkose, was von den Krankenkassen bezahlt wurde, doch das deckte nur einen sehr kleinen Teil, sodass sie bei jeder OP Verlust machten. Im Jahr 2009 verlangen sie nun eben diese 250- 280€ pro Stunde, was von den Krankenkassen aber nicht mehr bezahlt wird)
Außerdem sagte mein Zahnarzt, dass sogenannte Not OPs (also dringende Fälle) im Krankenhaus durchgeführt werden würden, sodass ich konterte in dem ich fragte, ob ich solange warten solle. Seine Antwort war: "Entweder das, oder die Operation mit örtlicher Betäubung."
Ich bitte nun von eurer Seite aus um Unterstützung, denn es ist meiner Meinung nach eine Verletzung der Menschenrechte, dass die Patienten, die sich solch eine Narkose nicht leisten können, darunter zu leiden haben!!!
Liebe Grüße euer Hoover
P.S.: Möglicherweise haltet ihr diesen Beitrag nun für unrealistisch, aber ihr könnt euch ja bei eurem Zahnarzt informieren!!!
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geschrieben von Hoover vor mehr als 3 Jahren (08.01.2009 17:35)Danke, Silvia, ich wollte ihn gerade hier eintragen

hat sich wohl erledigt...
Nochmals an alle: Müssen wir uns das von den Ärzten und Krankenkassen gefallen lassen???
Ich denke nicht!!!
Ich habe schon mit meinem Arzt darüber gesprochen, ob man nicht eine Initiative Gründen sollte. Vielleicht hat jemand eine Idee dazu?!?!
Liebe Grüße von Hoover
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Lieber Hoover,
ich kann deine Verärgerung ja verstehen. Allerdings muss ich dir sagen, das man mir vor ca. 7 Jahren auch einen "Zahnkeim" herausoperiert hat. Es war wirklich nicht so schlimm! Mit örtlicher Betäubung völlig schmerzlos.
Meine Menschenrechte fand ich DAMIT nicht verletzt.

Du schaffst das auch so!
Was heisst denn übrigens "Wunsch-OP"? Warum willst du deine Weisheitszähne loswerden, bevor sie überhaupt gewachsen sind? Dieses Vorgehen wird nicht mehr empfohlen.
Lg
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geschrieben von Hoover vor mehr als 3 Jahren (08.01.2009 17:43)Antwort zu Antwort: Die Kosten des deutschen Gesundheitswesen
Es geht mir dabei nicht um meine Operation, sondern um das Prinzip!!!
Ich würde mich auch mit einer örtlichen Betäubung operieren lassen, aber warum??? Es wird ein schwerer Eingriff werden, der laut meines Arztes sonst immer unter Vollnarkose gemacht wurde. Außerdem geht es auch nicht um das entfernen eines Zahnkeims sondern um alle Zahnoperationen!!!
So wie es jetzt ist, können sich nur die finanziell etwas besser gestellten Leute eine solche Narkose leisten, wodurch ich eine verletzung der Menschenrechte sehe!!!
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geschrieben von Hoover vor mehr als 3 Jahren (08.01.2009 17:57)Antwort zu Antwort: Die Kosten des deutschen Gesundheitswesen
Es handelt sich hierbei um Zahnkeime, die im Unterkiefer zwischen mehreren Backenzahnwurzeln eingeklemmt sind. Sie sind überflüssig und werden zu richtigen Zähnen heranwachsen. Wenn ich sie nicht entfernen lasse, würden irgendwann meine Zähne krumm und schief werden und vielleicht sogar ausfallen.
Außerdem liegt einer der Zahnkeime ziemlich weit hinten, zwischen Zungenmuskel und Nerv, sodass der Arzt sich von vorne unter/zwischen den anderen Zahnwurzeln hindurchkämpfen muss um den Zahn zu entfernen, weil die Gefahr den Muskel oder den Nerv zu beschädigen bei anderer Methode einfach zu groß ist.
Wenn er dies bei örtlicher Betäubung durchführen würde, würde ich zwar nichts spüren, aber mitbekommen, sodass ich bei Fehlkalkulation des Arztes wohl nicht sonderlich begeistert sein würde u.a.
Wie gesagt geht es mir hierbei aber nicht um mich, sondern darum, dass nicht einmal mehr Kinder oder sogar Behinderte die Kosten für die Narkose von der Krankenkasse bezahlt bekommen.
Ich finde so etwas unzumutbar!!!

