Osteoporose in der re. Hüfte

Thema: Osteoporose in der re. Hüfte

  • Osteoporose in der re. Hüfte

    Nach Angabe meines Arztes habe ich, ganz untypisch für mein Alter, erste Anzeichen für eine Osteoporose im rechten Hüftgelenk. Ich sollte mich viel bewegen. Mein Job als Altenfachbetreuerin (in der Pflege) ist sicher nicht das Richtige für mich - zu viel Belastung. Ich bin auf der Suche nach einer leichteren Arbeit im Sozialbereich.
    Ich nehme Maxi-Kalz Vit D3 und Magnosolv zu mir. Zur Zeit habe ich eine massive Schleimbeutelentzündung im Hüftbereich. Kann ein Zusammenhang mit der Osteoporose bestehen oder ist es eine Verkühlung? Manchmal strahlt der Schmerz von der Hüfte ausgehend, auf Knie und Sprunggelenk aus. Ich hatte auch schon Lehmungserscheinungen ab der Mitte. Mein rechter Fuß drehte sich nach innen. Damals hatte ich allerdings eine extreme, psychische Belastung.
    Ist ein Längenunterschied der Beine wahrscheinlich? Kann das alles auch mit meiner Skoliose der Wirbelsäule zusammenhängen?

  • Antwort: Osteoporose in der re. Hüfte

    Hallo seci, wie alt bist Du? meint der Arzt vieleicht Osteoarthrose? das scheint mir wahrscheinlicher- also Abnutzung oder Arthrose. Ursachen gibt es viele, weil bei dir einseitig kann es auch mit der Skoliose zusammenhängen. Auch ich habe eine Skoliose und trug in jungen Jahren einen angepassten Absatz( 0,5 cm) um einseitige Belastung des Hüftkopfes zu vermeiden. Das mit den Lähmungen deutet eher auf eine Reizung der Spinalnerven hin. Dir ist doch bekannt das wir im Alter kleiner werden. Da shängt mit dem nicht mehr produzierten Hyaluron(HA) zusammen. Ein 40 jähriger hat nur noch etwa 40%, mit 60 nur noch 10% Hyaluron im Körper. Was das HA macht steht bei Wikipedia recht ausführlich. Z.B nehme ich seit 1,5 jahren HA Kapseln und trinke Freedom. Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass ich jetzt Schlafstellungen einnehme, die mir schon lange nicht möglich waren. Auch treibt mich das Gefühl der "Rücken bricht durch" nicht mehr nach 5 Stunden aus dem Bett. Meine Bandscheiben haben sich eindeutig erholt.

    Otseororose tritt nicht nur in einem Teil der Knochen auf. Das " Wabengerüst "des Knochens wird durch den Kalziumverlust größer, der Knochen dadurch zerbrechlicher.

    Wenn Du mehr wissen willst nutze meine persönlichen daten ich bin nicht sehr oft im Forum.

    LG Repi

  • Osteoporose

    Hallo Repi!
    Ich bin 47. Habe auch eine leichte Skoliose in der Wirbelsäule. Was vor Kurzem auf mein Drängen hin untersucht wurde, ist ein Hüftvergleich. Und siehe da: Ich habe einen exstremen Beckenschiefstand und eine Beinlängendifferenz von 1,7 cm. Das Röntgenbild sieht ziemlich assymetrisch aus. Die Beckenschaufeln sind sehr unterschiedlich. Habe auch Ablageungen im Hüfttrochante und eine angeblich chronische Schleimhaut-Entzündung auf der re. Hüfte, die fürchterlich schmerzte. Muss auch eine Menge schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente einnehmen. Am Montag oder Dienstag habe ich einen Orthopädentermin. Dann werden wir weiter sehen. Hatte extreme Belastungen von Kindheit an. Betrieb später Extremsport. Habe 14 Jahre einseitige Arbeit am Bergbauernhof hinter mir und arbeite seit 16 Monaten in der Pflege. Wahrscheinlich ist es das Beste, wenn ich mich nach einer leichteren Arbeit umsehe. Werde wegen meiner Krankenstände in meiner Fa. gemobbt. All meine Schmerzen sind hauptsächlich rechts. Immer wieder sehr schmerzhaftes Schulter-Arm-Syndrom, Schmerzen in Hüfte, Knien und Sprunggelenken. Habe auch Fibromyalgie und strebe eine Kur an. Habe mir schon gutes Schuhwerk gekauft, das mit einer orthopädischen Einlage bestückt werden kann. Außerdem bin ich bei einem Osteopathen in Behandlung. Zusätzlich gehe ich wahrscheinlich wieder zur Akkupunktur.
    Liebe Grüße
    Seci

  • Hallo Seci

    Der Osteopath ist gut, der löst mehr als die Schmerzmittel bewirken. Du hast ein Leben lang schwer gearbeitet, auch die Pflege ist nicht leicht. Selbst wenn du vieles kinesthetisch bewegst, die meisten haben Angst und machen sich steif- Folge wieder nur mit Kraft arbeiten. Wegen der Fibromyalgie hast du so starke Schmerzen und brauchst die Med. Versuche mal dein Säure- Basen -Gleichgewicht wieder hin zu bekommen. Du bist zu sauer, die Kapillarzwischenräume sind dicht und dort lagern sich Schlacken ab. Du mußt versuchen die Ernährung umzustellen( suche nach basischen Lebensmitteln) meide Zucker und weißes Mehl. Ich könnte dir noch vieles Aufzählen oder zu mailen, was die Schulmedizin dir nicht verrät. Schmerzmittel bewirken bei deinem Gelenkproblem keine Besserung. Sie blockieren die Produktion von Prostaglandienen- welche nicht nur Entzündungen auslösen können, sondern auch die Produktion von Magensäure regulieren, oder für den Blutdruck verantwortlich sind. Du brauchst dann über kurz oder lang also auch was für den Magen und Kreislauf. Hoch lebe die Pharma!

    LG Repi



  • Osteopatrhische Behandlung

    Liebe Repi!
    Vielen herzlichen Dank für Dein Mail! Es ist 5.03 Uhr. Schön langsam wird mir einiges klar. Ich lag auf meiner rechten Schulter. Als ich wach wurde spürte ich einen Schmerz und totale Verspannungen vom Rücken ausgehend Richtung Halswirbeln bzw. über Schultern, Ellbogen und Handgelenke bis in die Finger. Ebenso von der Hüfte ausgehend über das Knie bis zum Sprunggelenk rechts oder umgekehrt. Ich kann manchmal nicht mehr genau definieren, von wo der Schmerz eigentlich kommt, nachdem mir manchmal der gesamte Bewegungsapparat weh tut.

    Plötzlich fiel mir ein, dass ich vor einigen Wochen in der Arbeit von einem Bewohner durch massive Schläge auf meinen Rücken attakiert wurde. Wäre ich damals nicht so geschickt ausgewichen, hätte er mir mit der Faust mitten ins Gesicht geschlagen. Damals schrieb ich am selben Abend meinen Bericht:"Gewalt am Arbeitsplatz".

    Ich bin froh, dass nun mein Unterbewusstsein dieses Erlebnis wieder freigegeben hat, damit ich daran arbeiten kann.

    Liebe Grüße
    Seci

  • Antwort: Osteopatrhische Behandlung

    Hallo Seci, ja solch Erlebnisse sind schlimm und Enden meist auch mit Gewalt für den der austeilt. Wir wissen oft nicht welche Erlebnisse bei den alten Leuten aus den früheren Jahren zu solch Reaktionen führen. Viele haben Krieg, Gefangenschaft, Folter erlebt und dann kommt ein Wort eine Geste oder so und sie sehen sich in Gefahr und " verteidigen" sich. Sehr oft kommt man mit dementen und verwirrten Bewohnern ganz gut zurecht wenn man sie dort abholt wo sie gerade sind. Kannst Du damit etwas anfangen? Sprich sich auf ihre Ebene begeben. Kennst Du Elisabeth Kübler Ross? Ich habe mehrere Bücher dieser sehr sympathischen Frau gelesen. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit Sterbenden. Unbedingt empfehlenswert ihre Bücher.

    Ich wünsche es geht dir bald besser.

    LG Repi

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