Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

Thema: Drogen

Thema: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

  • Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    Wie seht ihr das mit dem Aufhören zu Kiffen, ist es da hilfeich in einer Beziehung zu sein, aus der man sich Hilfe erwartet, oder ist die last für die Beziehung dann meistens zu viel? Habt ihr damit schon eigene Erfahrungen gemacht?

    Ist es eher gut und sollte man die Chance sich auf einen Partner zu stützen nutzen, oder ist es verwerflich eine Beziehung als "Entzugsrammbock" zu missbrauchen?

    lg, Startus

  • Antwort: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    Ich würd sagen, das kommt eher auf den Partner an... also wenn der Partner gerne helfen will und kann, dann ist daran nichts verwerflich. Allerdings hört sich das gerade so an bei dir, dass du eher meinst eine Beziehung zu suchen unter dem Vorsatz jemanden dann zu haben, der einem eventuell helfen könnte?

  • Antwort: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    Ein guter Freund meinte einmal zu mir:"Ich traue mir nicht zu selbst damit aufzuhören, sitze den ganzen tag alleine daheim und komme auf keine vernünftigen Gedanken, wenn ich eine Freundin hätte wäre das anders und viel einfacher damit aufzuhören."

    Was hälst Du davon? Was haltet ihr davon?

    Ich wusste auch nicht so recht, welchen Rat ich ihm da mit auf den Weg geben sollte, recht hat er ja eigentlich, aber seine Probleme auf andere abzuwälzen geht nicht.

  • Antwort: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    Ist n schweres Thema.Ich habe das ganze schon mehrmals durch und habe eine geteilte Meinung.Wenn der /die Person ein Suchtproblem hat und damit offen gegenüber dem Partner umgeht, kann das für beide positive Efekte haben. Denn zu ZWEIT lassen sich Probleme besser lösen.Nur schlecht wenn der Partner der das Suchtproblem hat , es nicht einsieht.oder nichts gegen tut.Ich musste die schmerzhafte Erfahrung machen, was passiert wenn man das Suchtmittel bevorzugt..........Ich glaube wenn eine Bindung stark ist und man ehrlich ist ,ist eine Beziehung gut und man kann gemeinsam gegen den Feind "Sucht" kämpfen.Eine Beziehung in der nur einer kämpft ist zum scheitern bestimmt ..........

  • Antwort: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    Also nur aus dem Grund, das eine Freundin ihm helfen könnte sich von der Sucht zu befreien auf die Suche nach einer Partnerin zu gehen, halte ich falsch. Vielmehr sollte der Grund die Suche nach Zweisamkeit, Liebe usw. sein. Und sollte er dann eine Frau finden, so sollte er auch gleich ehrlich sein und die Sucht nicht durch eine Überraschung ans Tageslicht gelangen lassen, denn dann wird er wieder alleine sein und vielleicht in noch ein tiefereres Loch fallen.

    Ist zumindest meine Meinung dazu...



  • Antwort: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    ich denke....

    kommt immer da rauf an wie der partner mit dem kiffen umgehen kann. Als ich eine beziehung hatte wo mein parter keine ahnung vom kiffen oder anderen drogen hatte, war es für mich nicht schwer weniger zu kiffen und irgendwann ganz aufzuhören....als die liebe vorbei war war es auch aus mit der abztinenz ;o)

    du must es für dich aufgeben wollen

  • Antwort: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    Ja, ist schon eine verdammt verzwickte Sache. Ist der Partner in die Drogenaffären nicht direkt involvert bzw. hat keine Ahnung von der Materie wird es mit gegenseitigem Verständnis nicht weit her sein. Haben beide dreck am Stecken zieht man sich entweder gegenseitig noch weiter runter oder nimmt vielleicht doch die Chance wahr, dass sich Probleme zu zweit besser lösen lassen.

    Aber wahre Worte sind auf jeden Fall, dass man davon überzeugt sein muss, dass man für sich selbst clean bleibt und für niemand anders, wenn nicht geht man auch wieder eine Abhängigkeit ein.

  • Antwort: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    ...meinem exfreund hat es geholfen, dass er mich (damals zwar nur noch als beste freundin, aber das langt scheinbar auch schon) hatte. das hat er sogar gesagt (im nachhinein, worüber ich recht froh war, denn die bewusste verantwortung ist vermutlich um einiges schwerer), und ich denke darüber (wenn ich mir das drogenumfeld von früher angucke), dass es einem schon einiges erleichtern kann, wenn man einen partner hat, der einem in schweren zeiten zur seite steht und selber nichts mit drogen am hut hat bzw. am besten aus einer komplett anderen freundesszene kommt.

    ich hatte früher zwar ahnung von der materie, habe aber selber nie was genommen, aber ein drogenpärchen, dass sich gegenseitig versucht zu helfen, halte ich persönlich für nicht besonders gut.

    @stratus: das kann schon sein, dass ein partner, der keine ahnung hat von dem milieu zu wenig verständnis zeigen könnte, allerdings kam mir gerade auch der gedanke, dass evtl gerade das auch hilfreich sein könnte. verstehst du, wie ich meine? der wird dann nicht so schnell weich, versucht einen auf gedeih und verderb "normal" abzulenken (ist ja auch hilfreich, schließlich sollte man nach einem entzug mal lernen auch normale sachen zu machen...) und zerrt einen mit, wenn man selber zu schwach ist, gerade WEIL er kein verständnis richtig zeigt/zeigen kann.

  • Antwort: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    mir hat es bei meinem ausstieg sehr geholfen eine freundin zu haben, weil dadurch die zeit alleine, in der man wieder auf dumme ideen kommt sehr reduziert wird. wenn man weiss das man jemanden hat den man anrufen/mit ihm zeit verbringen kann wenn es eng wird, das ist eine enorme hilfe...



    schwer wird sowas bloß wenn die beziehung dann zu ende ist... das gleichgewicht dann weiter zu behalten ist eine neue herrauforderung, aber aus meiner sicht ist es wesentlich leichter als wenn man komplett alleine dasteht, zumal man beim ausstieg auch auf sein komplettes altes umfeld verzichten sollte, sonst hat man eh keine wirkliche chance...

  • Antwort: Beziehung und Drogen - gegenseitige Hilfe

    war deine freundin selber in irgendeiner form betroffen?

    glaubt ihr, dass frauen und männer eine beziehung bei einem drogenentzug unterschiedlich bewerten? ich habe für mich gelernt, dass, wenn ich alleine war und "am ende", ich es besonders gut "wieder rausgeschafft" habe und danach besonders stark rausgegangen bin...

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