meine ersten schritte...

Thema: meine ersten schritte...

  • meine ersten schritte...

    ...auf einer seite wie dieser. bin beim googeln auf eure gemeinschaft gestoßen, mein anliegen bezieht sich in erster linie auf -ja, ich muss es mir zugestehen- mein krankhaftes spielverhalten und mein zunehmend verantwortungsleserer umgang mit dem spiel world of warcraft.

    ich selbst gehe auf die 30 zu und stehe eigentlich voll im leben, so denke ich das zumindst, doch mein verlangen nach diesem spiel ist trotz familie, trotz allem ungestillt, die jagd nach lila gegenständen hat mich im lauf der jahre dermaßen gefesselt, dass ich nicht mehr davon los komme.

    wow spele ich seit nun fast 4 jahren, seit 2 jahren auf professionellem niveau als offizier in einer ranghohen gilde auf einem englischsprachigem eu-server, organisation von raids, rekrutierung neuer mitglieder und einrichtung der gildenhomepage sind alles zusätzliche aufgaben, zusätzlich zu den spielzeiten, mit denen ich und 2 sehr enge freunde ihre rare freizeit belasten.

    jetzt bin ich einfach nur auf der suche nach leuten, die ähnliches durchmachen und auch auf den gedanken kommen, dass es zu viel wird und man dem ganzen am liebsten ein ende setzen will, aber gar nicht gemekrt hat, dass im laufe der jahre das spiel einen völlig vereinnahmt hat.

    ich bin ma raus...

  • Antwort: meine ersten schritte...

    Du sprichst bereits vom "belasten" deiner raren freizeit. es ist also für dich schon gar kein vergnügen mehr, sonst würdest du nicht als belastung ansehen, sondern eher dem fröhnen deines hobbys.

    treibt dich dein verantwortungsbewustsein noch in das spiel oder eher die angst, was mit du machen sollst, wenn du das spiel nicht mehr hast?

  • Antwort: meine ersten schritte...

    tag mario, ich würde sagen, dass es eine ausgewogene mischung aus beidem ist, zum einen ist man gewohnt jeden tag stundenlang vor dem pc zu sitzen und auf der anderen seite fühlt man sich leer und nutzlos, wenn man es nicht tut. wenn ich keinen zugang zum spiel habe kann ich nichts mit mir anfangen, zumindest nicht viel... naja, und wenn ich mein wow habe ist alles in ordnung, aber es ist auch nicht mehr übermäßig berauschend wie am anfang, vielmehr das gefühl das man das tun muss was man macht.

    von daher hast du recht, wenn du sagst, dass es kein echtes vergnügen mehr ist, sondern eher alltagsgegenstand geworden ist, aber ohne geht nunmal auch nicht.

  • Antwort: meine ersten schritte...

    Es füllt dich eher aus sozusagen. zumindest hört es sich so an. wenn ich mir das so durchlese was du schreibst.

    du sitzt an dem spiel eigentlich nur noch, damits dir nicht langweilig wird über den tag...
    hat sich deine familie irgendwie schon mal beschwert, dass sie gerne mehr von deiner zeit hätten?

    wenn du ihnen diese zeit gibst, dann kommst wieder einige stunden weg vom spiel und das solltest du nicht einmalig machen, sondern halt über längere zeit. deine familie wird es dir danken Gut

    hast du denn ein schlechtes gewissen, wenn du solange spielst?

  • Antwort: meine ersten schritte...

    ich finde es schon strange, dass man überhaupt gegenüber einem spiel anfängt sich verantwortlich zu fühlen. das sollte doch so nie sein... (was aber geschickt gemacht ist von den machern) und wenn man in einer hohen position ist, ist das gleichermaßen schwierig da überhaupt noch eine grenze zu ziehen, oder? willst du eigentlich aussteigen?@debuffed.

  • Antwort: meine ersten schritte...

    Das spiel selbst macht diesen effekt des verantwortlich fühlen nicht aus. das ist viel mehr das, was er aus dem spiel gemacht hat. sprich eine eigene community dafür auf die beine stellen, news und updates auf einer inet seite zu dem spiel einzupflegen usw. usf.

    und dafür ist das verantwortungsgefühl, also gegenüber der community...

  • Antwort: meine ersten schritte...

    @mario: du bringst es schon auf den punkt, die community ist das problem, die freunde und bekannten die ebenso involviert sind

    und ja, schuldgefühle inklusive schlechtem gewissen der übelsten sorte, alles mit dabei, nur eben meistens nicht während man spielt. momentan habe ich zwar zu viel um die ohren um täglich zu zocken aber es hängen schon viele gedanken dran. man gewöhnt sich einfach zu sehr an dieses medium und man möchte es nicht mehr missen, oder würde einer von euch heute noch freiwillig ohne internet leben?

  • Antwort: meine ersten schritte...

    Das ist doch dabei nicht die frage. es geht ja nicht um den vollkommenen verbot des umgangs mit dem internets oder den verbot des umgangs mit der community, sondern viel mehr um den geregelten umgang damit.

    wie wars denn jetzt für dich als du die letzten tage nicht so viel zeit hattest fürs spielen und für die community?

  • Antwort: meine ersten schritte...

    ich habe mir die letzten wochen immer wieder bewiesen, dass ich auch ohne internet kann. ich finde es mittlerweile sogar ein wenig nervig, dass von einem ständig erwartet wird, dass man erreichbar und online ist... da wird einem doch jede freiheit genommen... das nervt mich wirklich.

    Ursprüngliche Nachricht von deBuffed

    @mario: du bringst es schon auf den punkt, die community ist das problem, die freunde und bekannten die ebenso involviert sind

    und ja, schuldgefühle inklusive schlechtem gewissen der übelsten sorte, alles mit dabei, nur eben meistens nicht während man spielt. momentan habe ich zwar zu viel um die ohren um täglich zu zocken aber es hängen schon viele gedanken dran. man gewöhnt sich einfach zu sehr an dieses medium und man möchte es nicht mehr missen, oder würde einer von euch heute noch freiwillig ohne internet leben?



  • Antwort: meine ersten schritte...

    Na dann probier mal ne woche ohne handy auszukommen *g*

    mit dem internet hab ich kein problem, da muss man auch nicht ständig erreichbar sein, wie mitm handy ;-)

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