Antwort: Wurzelbehandlung
Mit der Minikamera hast Du sicher etwas mißverstanden. Es gibt Intraoralkameras, mit denen man sich am Bildschirm die Zähne und die Mundhöhle ansehen kann. Die sind ungefähr so groß wie ein Zeigefinger, passen aber ganz sicher in keinen Zahn. 
Wenn der Zahnarzt auf dem neuesten Stand ist (und das sollte man ja bei der Uniklinik erwarten), wird die Aufbereitung der Wurzelkanäle maschinell erfolgen. Das geht in der Regel sehr schnell und problemlos wie folgt:
Erst bekommst Du eine Betäubung wie beim Zahnziehen, danach wird die alte Füllung (soweit noch vorhanden) entfernt. Anschließend müssen die Wurzelkanäle geglättet, erweitert und gesäubert werden (die darin befindliche Pulpa verursacht Deine Beschwerden). Das erfolgt mit speziellen Wurzelkanalfeilen, die sehr langsam rotieren. Da Du von oberen Backenzähnen sprichst, dürften es drei Kanäle sein. Zum Schluß werden die Kanäle dann abgefüllt und die Wurzelbehandlung ist abgeschlossen. Das Ganze passiert normalerweise in einer Sitzung und sollte nicht länger als 1/2 Stunde dauern. Natürlich muß die Zahnkrone auch wieder abgefüllt werden (Teilkrone, Inlay, Füllung?)
Die Horrorgeschichten stammen sicher aus der Vergangenheit, wo die Pulpa noch mit Arsen abgetötet wurde und das Feilen von Hand war für beide Seiten strapaziös. Also wirklich kein Grund zur Sorge!