Blutzuckerwerte im Grenzbereich - was nun?

Thema: Blutzuckerwerte im Grenzbereich - was nun?

  • Blutzuckerwerte im Grenzbereich - was nun?

    Liebe Mitglieder!

    War gerade kürzlich beim Arzt. Der stellte Blutzuckerwerte fest, die "im Grenzbereich" lägen. Es würde sich jetzt die nächste Zeit entscheiden, wo "der Weg hingehe", entweder zum Diabetes oder nicht.

    Und er entließ mich mit dem Hinweis, ich könne da selbst gegensteuern, indem ich mich bewußter ernähre und erst einmal etwas abnehmen solle (stimmt, bestreite ich ja gar nicht!). Dann solle ich in 3 Monaten wiederkommen zur Kontrolle.

    Aber kein Ernährungsplan, keine weiteren Ratschläge und Unterstützungen.

    Was soll ich nun tun? Wie ernähren? Nur auf Zucker, Kohlenhydrate verzichten, oder eine regelrechte Diabetes-Diät?

    Ich möchte nicht zum Diabetiker werden!

    Was die ganze Sache erschwert, ist mein Job. Selbständig, Streßjob, sehr unregelmäßiger Tagesablauf. Ernährung meistens eben das, was "gerade geboten" wird - keine Auswahl.

    Habt Ihr da Ratschläge? Bin für jeden machbaren Tip dankbar!

  • Antwort: Blutzuckerwerte im Grenzbereich - was nun?

    Ernähre dich gesund, halte dich fern von Kohlenhydrate und leg dein Schwerpunkt auf Gemüse. Also wenig Brot, wenig Kartoffeln und ansonsten alles Gemüse und auch sehr gern Hülsenfrüchte! Meide Süßes und Zucker an sich.
    Mach etwas Sport.
    Aber zur Absicherung kannst du ja auch einen Diabetologen aufsuchen der kann dir sicher weiterhelfen.
    Das ist ja eh ein unding dass dich dein Arzt so schlecht beraten hat!

  • Antwort: Blutzuckerwerte im Grenzbereich - was nun?

    ich schließe mich da an

    auf ernährung achten

    also kohlenhydrate, zucker , versteckte zucker

    nicht denn fehler machen und auf diät zeug um steigen

    süßstoff bringt nix in essen und getränke macht nur heißhunger attaken

    viel gemüse und salat wenig butter und marmelade und wenn kohlenhydrate dann vollkorn

    sättigt länger und ist gesünder

    und was nicht fehlen darf ist bewegung

    und wenn es nur jeden tag zusätzlich zum normalen tagesablauf eine stunde stramm spazieren ist

    viel wasser trinken und tee

    ich würde aber einen diabetologen hinzufügen

    die haben meistens ernährungsberater in der praxis oder bieten schulungen dafür an

    es lohnt sich





    ich hoffe ich konnte helfen

    mary

  • Antwort: Blutzuckerwerte im Grenzbereich - was nun?

    Ja, ein Spezialist, also Diabetologe ist auf jeden Fall Ratsam. Meine Mutter geht ein mal im Jahr zum Diabetologen ansonsten zu ihrem Hausarzt, der aber meiner Meinung nach wirklich sehr gut geschult ist!
    Der diabetologe kann dir genau sagen was du tun musst

  • Antwort: Blutzuckerwerte im Grenzbereich - was nun?

    Liebe Mitglieder,

    lange bevor diese Langzeitzuckerwerte auffällig werden, kann man eine zunehmende sogenannte Insulinrezeptorresistenz feststellen.

    Das geht mit den etwas teureren Werten Leptin und Adiponektin oder etwas preiswerter und vor allem am aktuellen Zuckerwert orientiert, mit dem C-Peptid, einem Baustein des insulins. So weiß ich, wieviel Insulin notwendig war, um diesen, vielleicht sogar normalen Blutzuckerwert, zu erzeugen.

    Wenn ich über Jahrzehnte einen erhöhten Insulinwert erzeuge, um normale Zuckerwerte zu erzielen, habe ich auch einen erhöhten Insulin-Growth-Faktor, also insulinabhängigen Wachstumsfaktor, der zur Bildung von Fettzellen, aber auch zum Wachstum von Gefäßverengungen oder Krebs beitragen kann.

    Als Nebeneffekt einer solchen insulinrezeptorresistenz sieht man häufig erhöhte Fettwerte, erhöhte yGT-Werte und oft auch Cholesterinerhöhungen.

    Im Ultraschall erkennt man dann die Leberverfettung und es kommen die peinlichen Fragen nach dem Alkohol oder auch nach Medikamenten, die so etwas auslösen können. Die Einnahme könnte sogar 100 Tage zurückliegen.

    Was kann man tun ?

    Es gilt die Insulinrezeptorresistenz zu vermindern und die Belastung des Körpers mit schnellverfügbaren Kohlenhydraten wie Zucker, Fruchtzucker, Stärke etc. zu vermeiden. Dazu gehört es auch, die Entzündungen, sogenannte silent inflammation, zu reduzieren.

    Die Entzündungen entstehen durch vorübergehend erhöhte BZ-Werte. So kann der HBA1C-Wert z. B. nur dann ansteigen, wenn der Zucker unlösbar an das Hb, das Hämoglobin andockt.

    Dazu muss der Blutzuckerwert aber mindestens sechs Stunden am Stück über 140 mg/dl angestiegen sein.

    Wenn das der Fall ist, entstehen auch sogenannte AGE´s, advanced glycolysation endproducts, die wiederum eine den Acrylamiden (erhitzen von Kohlenhydraten über 170 C°) oder den Benzpyrenen (das Fett tropft beim Grillen in die Glut und der Rauch senkt sich auf das Grillgut nieder) vergleichbare radikalbildende Kraft haben und somit

    Gefäßschäden (Arteriosklerose, Bluthochdruck),

    Zellwandschäden, Nervenschäden, Cholesterinerhöhung) und auch

    Zellkernschäden (Zellzerfall oder Mutationen, Entzündungen, Krebs)

    auslösen können.

    Auch können Nahrungsmittelunverträglichkeiten vom IgG-Typ dazu beitragen.

    Gleiches gilt für eine Leaky gut syndrom des Darm (Durchlässigkeit für Sustanzen in einer Molekülgröße, die allergieauslösend sein kann und auch die Blut-Hirn-Schranke angreifen kann).

    Das Thema ist also für so eine kurze Antwort zu groß, aber die wesentlichen Gesundheitsansätze, die man selbst in die Hand nehmen kann, sind erwähnt.

    Einen ausführlichen Artikel, in dem ich z. B auch über die hier gesundheitsfördernde Wirkung der Galaktose berichte, habe ich unter folgendem Link online gestellt:

    http://www.dr-wiechert.com/artikel/datum/2011/07/24/zusammenfassung-des-vortrags-zum-diabetes-mellitus-der-insulinrezeptorresistenz-und-deren-symptome.html

    Viel Spaß bei der Lektüre,

    Dr. med. Dirk Wiechert, Bremen und Ritterhude

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