Hallo an Alle,
ich bin Tagesmutter. Vor 8 jahren bekam ich übers Jugendamt ein Geschwisterpaar zur Betreuung von Schule bis zum Vater hat Arbeitende.
Vor ca. 1 jahr begann das Tagesmädchen mit "riten" und wurde "Emo" , noch sehr oberflächlich.
Wir waren alle überrascht und etwas entsetzt. (Schätze so geht es den meisten näheren Angehörigen.)
Nach Diagnostik kam ein Kinikaufendhalt und eine Therapie (erstmal 1 x die Woche, wenn von der Krankenkasse genehmig dann 2 x die Woche).
Heute kam ein Anruf von der Schule bei mir an: Sie habe eine Klinge (aus einem Einmalrasirer) mitgehabt und sich die Arme geritzt. Sie sei für die Klasse so nicht tragbar.
Ich hatte die "dankbare" Aufgabe das dem Vater "schonend" beizubringen und ihn auf einen evtl. weiteren Klinikaufenthalt vorzubereiten.
Wie erklärt man einen Vater das er keine "schuld" an der Krankheit hat, und auch kein Anderer?!
Wie erklärt man dem Vater das es ein Auf und Ab bei der Krankheit gibt und man damit leben muss?!
Ich hasse solche Tage...
Wenn Euch Antworten auf obigen Fragen einfallen sollte, schreibt sie mir!
Danke Euch, Sonja

