Thema: Neu

  • Neu

    Hallo Ich bin neu hier und wollte mich kurz vorstellen

    Hab hier noch nicht alles ganz begriffen aber es wird.

    Ich war auch 12 Wochen in der Psychiartrie und bis ich kapiert hatte das ich die Hilfe die mir dort gegeben wurde tatsächlich brauchte veging einige Zeit.

    Aber auch ich möchte nicht unbedingt wieder dorthin.

    Doch wenn es wieder richtig kritisch wird würede ich mich überwinden und von alleine gehen.



    L.G. Silke

  • Antwort: Neu

    mir geht es genauso... dass ich mal da war, hat mir über jahre hinweg jegliche therapie erspart, allerdings würde ich auf gar keinen fall wieder hin wollen...

    ich habe mich damals einerseits vorher schon auf die warteliste setzen lassen, wurde aber dann vorher doch zwangseingewiesen, bevor ich überhaupt "eigentlich dran" war.

    warum warst du in der psychiatrie, wenn man fragen darf?

  • Antwort: Neu

    Ich habe eine Stimme gehört und die hat mich getrieben.

    Hat mir das Gefühl gegeben endlich innerlich frei zu sein.Ohne irgendwelchen Zwang.Ich bin durch unsere Straßen gelaufen und habe jedem gesagt was mir auf den Keks ging.

    Aber dann auch wieder Verfolgungswahn.Die Sirenen von der Feuerwehr gingen und ich dachte die suchen mich , da bin ich durch die Gose Elbe geschwommen habe mich dann irgendwo versteckt.

    Dann bin ich mit dem Krankenwagen in die Psychieartrie.Also alles völlig irre.Konnte mich und meine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle halten.Und hatte das Gefühl das jemand anderes mich lenkt.

    Diagnose Schitzophrenie.

    Heute ist das anders.Ich bin ganz ruhig kann wieder abschätzten was wichtig für mich ist und was nicht.

    Kann arbeiten ohne irgendwelchen Druck in mir. Und ich merke die Umwelt reagiert ganz anders auf mich.

    Mein Therapie und Gespräche haben mich auf den richtigen Weg gebracht.

    Und natürlich mein Medikament was ich niemals absetzten würde.

    Gruß Silke

  • Antwort: Neu

    wow, das klingt doch schon super...

    haben deine verwandten eigentlich was mitbekommen? ich meine, "sowas" merkt man doch, oder? depressionen - wie ich finde - kann man noch relativ gut verstecken, gerade, wenn man nicht mehr zuhause wohnt und sich einigermaßen unauffällig benimmt.



  • Antwort: Neu

    Irgendwie hat es keiner so richtig als krank angesehen.Ich habe schon lange vorher komische Erlebnisse gehabt. Die habe ich dann mit meiner Freundin besprochen.Aber da wir auf den Eso Tripp waren galt das als übesinnliche Wahrnehmung.

    Mein Mann hat nie etwas gesagt und meine Kinder denen ist das auch nicht aufgefallen.

    Es ging dann erst los , als ich durch die Straßen rannte.

    Und ob du es glaubst oder nicht meine Freundin sieht das immernochnicht als eine Krankheit an.

    Ich brauche darüber nicht mehr mit ihr zu reden.

    Gruß Silke

  • Antwort: Neu

    versuch erst gar nicht dein umfeld davon zu überzeugen, dass du krank bist - viele glauben auch teilweise, man mache ein "drama" draus, um sich wichtiger zu fühlen.

    ich rede mit meinen freunden (auch wenn die wirklich wie meine familie ist) auch nicht gerne bzw gar nicht darüber. das verständnis reicht meist nicht weit, aber (ohne es böse zu meinen, sie können ja nichts dafür) wie sollen sie "so etwas" verstehen, wenn sie es selber nicht kennen?

    und oft kommt auch der spruch, "ich kann dich verstehen, mir gehts auch oft so..." und man selber denkt nur, "äh, sicherlich nicht..." - aber sowas sagen kann man auch nicht einfach...

  • Freunde

    Im Sparstrumpf wo ich nähe da sind Menschen die haben das auch durch gemacht.Da kann man gut drüber reden.

    Und mit den Menschen mit denen ich jetzt zusammen bin die wissen von meiner Erkrankung. Da bin ich irgendwie immer ganz ehrlich.

    Wenn sie fragen bekommen sie eine Antwort wenn nicht ist auch gut.

    Aber wir haben schon heufig darüber gesprochen.

    Und weißt du jetzt habe ich Menschen um mich die das so akzeptieren.Und mich nicht für blöd halten.

    Wir machen eine tolle Sache gemeinsam und das ist die Musik.

    Hier bei mir im Ort bin ich total unterdurch.Aber wie sagt meine Ärztin, die können nicht über ihren Tellerrand hinaussehen. Da habe ich auch keinen Kontakt mehr .

    Du hast schon recht wenn du sagst die können es nicht verstehen.Können sie auch nicht.

    Deshalb ist es sehr wichtig sich selber gut zu kennen und seine eigenen Grenzen zu kennen.



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