Kinderwunsch, Ethik, Alter, etc.

Thema: Kinderwunsch, Ethik, Alter, etc.

  • Dieser Beitrag wurde von Caro-line vor mehr als 2 Jahren gelöscht
  • Antwort: Kinderwunsch, Ethik, Alter, etc.

    ein Mädel das mal über mir wohnte, sah ihre Tochter nur am Wochenende wenn sie heimfuhr...ihre Tochter war bei ihren Großeltern in Bayern und sie studiert in Tübingen... das ist echt blöd!

    jedoch eine Kommilitonin von mir, die hat vor ein paar Wochen ihr Kind bekommen, sie wohnt ein paar Km nur von Tü entfernt. Ihre Eltern und seine wohnen auch dort und helfen. Daher kann sie ihr Studium fortsetzten... mit Hilfe geht es aber eben nur mit hilfe

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    Ich hätte mir nicht vorstellen können, neben meinem Studium noch für ein Baby / Kleinkind zu sorgen. Ich denke, darunter leidet zwangsläufig entweder das eine oder das andere. Ich habe sowohl als Stdentin als auch als Mutter meine ganze Zeit für die jeweilige Aufgabe gebraucht.

    Mag sein, dass es Powerfrauen gibt, die beides schaffen. Ich gehöre da aber offenbar nicht dazu.

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    Eine Powerfrau bin ich auch nicht. Ich hatte Hilfe (Kita,Oma ,Ehemann) und außerdem habe ich mein Studium auf dem sog. 2 Bildungsweg gemacht, nach einer Berufsausbildung und dem Abitur auf Abendschule. Also war ich schon älter als meine Studienkollegen und hatte außerdem einen Tumor an einem Eierstock, der gutartig war aber operiert werden sollte....nur: NACH einer Schwangerschaft. Weil: durch Endometriose und dem Tumor, nach einer Therapie fraglich war, ob ich noch schwanger werden könnte. Also, muss man eben auch manchmal abwägen, WAS einem wichtig ist und was man bereit ist, zu tun. Und : "wo ein Wille ist ist auch ein Weg". Dass heißt, mein Kind während des Studiums und der anschließenden Weiterbildung zu bekommen bzw. aufzuziehen/zu versorgen, war nicht aus Versehen passiert, sondern geplant. Geschadet hat es meinem Kind nicht.(auch nach deren Beurteilung im Nachhinein) Sie ist jetzt erwachsen und hat selbst gerade ein Kind bekommen. Und zwar AUCH ,während( jedoch am Ende ) ihres Studiums. Also auch in der HEUTIGEN Zeit möglich...Und auch sie hatte bzw. hat Hilfe, sogar von noch mehr Personen als ich sie hatte. Meiner beruflichen Entwicklung hat es auch nicht geschadet . WENN es jemandem geschadet hat, und ich empfinde es aber nicht so, dann war ICH das, weil ich nicht so eine unbeschwerte Studienzeit hatte wie die anderen Studenten. Wenn man bedenkt, was Studenten alles so in ihrer Freizeit tun und wieviel Zeit sie während des Studiums OHNE "STUDIEREN" verbringen...... Gut)) Und DIESE Zeit habe ich mit meinem Kind und der Familie verbracht. Und genug Ferien hat ja ein Student auch. WIE jemand seine Familienplanung gestaltet, ist sicher jedem selbst überlassen. Aber MÖGLICH ist eben alles, ohne dass man eine schlechte Mutter oder eine schlechte Fachfrau sein muss. Dem einen fällt das Lernen und Studieren eben leichter und dem anderen vllt. schwerer. Das muss man dann eben selbst abwägen. Und NUR Ehefrau oder NUR Mutter und Hausfrau wollte ich nie sein. Darin sah und sehe ich nicht "meine Aufgabe" Gut :-/ Und wenn Mutter UND Vater da sind, liegt ja die Verantwortung nicht NUR bei der Mutter ?!- und das Kind muss nicht auf Liebe und ausreichende Erziehung verzichten.

    P.S.: WENN jemand seine Aufgabe als Frau in der Mutterschaft, Hausfrau und Ehefrau sieht, finde ich das wohlgemerkt auch in Ordnung. Ich wollte jetzt damit nichts Abwertendes in dieser Richtung sagen oder andeuten.(und denke auch nicht so)

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    Tut mir Leid, dass ich dir da so am frühen Morgen widersprechen muss sehr gut Es geht auch ohne Hilfe aber mit viel Organisation im Tagesablauf. Dann klappt das auch mit Kind und Studium und bei mir musste nur mein *Schlafbedürfnis* drunter leiden. Und bei uns im Internat gab es einige die mit Kind/Baby ihr Studium erfolgreich beendet haben, dank der Kindertagestätten, -Krippen . Ok, liegt auch schon 20Jahre zurück aber meine Schwägerin zieht ihr letztes Jahr nun auch so durch und sie hat von JA eine Tagesmutti zur Seite bekommen, die den Kleinen in der Zeit betreut .


    Ursprüngliche Nachricht von Germano


    jedoch eine Kommilitonin von mir, die hat vor ein paar Wochen ihr Kind bekommen, sie wohnt ein paar Km nur von Tü entfernt. Ihre Eltern und seine wohnen auch dort und helfen. Daher kann sie ihr Studium fortsetzten... mit Hilfe geht es aber eben nur mit hilfe


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    Kita und Tagesmutter sind doch AUCH Hilfe !? Gut, was ich übrigens auch in Ordnung finde. Die Sozialkompetenz des Kindes wird ja dadurch u.a. auch gefördert.

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    Ja, klar sind KiTa´s und Tagesmuttis auch Hilfen aber meist zeitlich begrenzt von 6 bis 18Uhr oder von 7 bis 17Uhr, da hat man es mit *Oma* dann doch ein bisl einfacher sehr gut

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    Ja, das stimmt natürlich. Gut Die Hilfe der Oma war bei uns jedoch auch zeitlich begrenzt. Geschlafen ( oder auch nicht Gut)) hat unsere Tochter immer bei uns.( mit allem, was an Einschränkungen für ALLE Eltern damit verbunden ist, egal ob mit oder ohne Studium)

    jedenfalls führen doch "viele Wege nach Rom" Gut))

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    Mit Hilfe kann man das schaffen, Man wächst in die Aufgabe hinein...
    Als ich meine Kinder bekam, war auch nciht alles rosig, und so wie man es sich gewünscht hätte. Aber irgendwie ging es dann doch immer!

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    Mich würde mal interessieren, ob ihr, die das alles so meisterhaft BEIDES geschafft habt - Kind und Studium - (mit Hilfe bei der Kinderbetreuung) euer Kind auch gestillt habt. Ich hätte mein Kind nicht für länger als mal 2 Stunden wo abgeben können, weil es ja immer wieder an der Brust hing. Und nein, das hätten wir uns auch nicht nehmen lassen wollen. Außerdem ist das ja besonders wichtig für das Kind und seine Gesundheit. Eine gute Investition. Ich habe jetzt zwei Kinder, die so gut wie nie krank sind.

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