Ich habe nur 4 Wochen gestillt, hatte aber keine Milch weiter.:-/ ( nicht, dass ich nicht wollte und ich war ja auch 8 Wochen-Ferien- zu Hause) Dann hat sie frauenmilchadaptierte Milch bekommen . Aber wenn ich Milch weiterhin gehabt hätte, hätte ich abgepumpt und die Milch mitgegeben, nach den 8 Wochen, dazwischen hätte ich nat. auch selbst gestillt. Ich bin sehr lange gestillt worden und habe Allergien (die meine Mutter nicht hatte) und meine Tochter hat auch Allergien ( andere als ich) Meine Enkelin ist 8 Monate gestillt worden und hat laufend kleinere Infekte ( geht aber in eine Krippe)
Die Bindung und was alles für ein Mythos am Stillen hängt, hat trotzdem nicht gelitten
Das merkt man auch heute noch. Und die Vorteile der Muttermilch sind zwar unumstritten aber es geht eben auch anders.
Wenn DU das für Dich und Deine Kinder so entschieden hast, ist das doch o.k. Ich hätte zwar länger gestillt aber auf keinen Fall 8 Monate oder gar 1 Jahr. (vorgenommen hatte ich mir 1/2 Jahr)
Außerdem war das bei MIR eben gar nicht die Frage.
Seminare waren bei uns immer nachmittags. Die Gebäude waren im Grünen. Da habe ich sie auch oft mitgenommen, der Wagen stand auf der Wiese vor unserem Fenster. Wenn sie weinte, wurde mir erlaubt, rauszugehen um sie zu beruhigen oder auch mal ein Stück zu fahren. Da hätte ich auch das Stillen hingekriegt. Andere stellen den Wagen zu Hause in den Garten. Ist auch nicht viel anders ?! 
Sie war also immer nur in den Vormittagsstunden bei den "Hilfspersonen" bis sie in eine Kita kam. Zu ALLEN Vorlesungen bin ich auch nicht gegangen, habe für mich mitschreiben lassen ( mit Durchschlag) Und gelernt habe ich abends bis nachts und an den Wochenenden, wenn auch mein Mann zu Hause war.
Stärkere Belastungszeiten waren eigentlich nur die Prüfungszeiten. Und danach waren ja immer wieder 8 Wochen Ferien.

