Mein Langzeitzucker war vor vielen Jahren 10,7. Mit Low-Carb Ernährung war er runter auf 6,5. Aber mit der Ernährung habe ich mich nicht wohl gefühlt und bin dann in alte Muster gefallen. Zuletzt eben auf 8,7. 7,5 ist schon ganz gut, aber natürlich hätte ich ihn gerne noch besser. Zumal ich Störungen in den Füßen habe. Das kann aber wieder besser werden, wenn der Zucker besser wird. Ein wenig können sich die Nerven noch reparieren.
Dank der Therapie habe ich meine Nascherein deutlich eingeschränkt. Aber, und das ist das tolle, ohne das ich mich quäle. Ich esse z.B. zwei Reihen Schokolade und kann sie dann weglegen. Einfach so. Ohne mich zu zwingen (mehr darst Du nicht, das ist nicht gut. Denke an die Kalorien....usw). Ich merke einfach, wann ich genug habe und höre dann auf.
Ich hatte den Diabetologen gewechselt. Diesmal eine Frau und ich erzählte von meinen Plänen. Sie sagte, sie wolle mich unterstützen und hat die Medikamente umgestellt. Diese Kombi soll die Fettverbrennung nicht so hemmen wie die alte. Davon merke ich allerdings noch nichts.
Natürlich habe ich auch gegessen. Aber bei Wein oder Sekt lager ich grundsätzlich Wasser ein.
Tja, die erste Schulung habe ich hinter mir. Natürlich habe ich einiges schon gewußt. Was ich blöd fand: sie hat 14 eingeladen, 7 sind gekommen. Das wäre immer so und eigentlich ein guter Schnitt. Früher habe sie 6-7 eingeladen und 2 sind gekommen. ist den Leuten nicht klar, was für Folgen das alles hat? Naja, deren Problem.
Erstaunlich fand ich, dass die jüngste Patientin mit "Alterdiabetes" 10 Jahre jung war und der älteste mit angeborener Diabetes 76 Jahre. Man muss heute wirklich von Typ 1 oder Typ 2 reden. Das alter ist nicht mehr maßgeblich.
Was sie bestätigt hat ist, dass, wenn man zuckerfreie, aber süße Getränke (oder Lebensmittel) zu sich nimmt, Insulin freigesetzt wird.
Die Bauchspeicheldrüse kriegt das Signal: Achtung, da kommt Süßes. Die schickt das Insulin los. Es ist aber kein Zucker da. Das Insulin rekelt sich tatenlos in der Gegendrum und verlangt "arbeit". Also bekommt der Mensch "hunger" gemeldet, damit das Insulin was zu tun bekommt. Fatal. Ich habe entschieden solche Getränke auf ein Minimum (Zuckerfreie Cola tut mir bei Hitze manchmal gut) zu beschränken.
Ich will sie Dienstag mal fragen, ob es denn dann sinnvoller ist, gleich zuckerhaltig zu trinken, wenn es denn aus anderen Gründen, siehe oben, mal erforderlich ist.
Am allerspannendsten fand ich, was zu Bewegung gesagt hat. Ich bin vor Jahren, als mein Knie operiert werden mußte, wochenlang gegangen, um es in Ordnung zu kriegen. Hat auch geklappt. Aber am Gewicht hat sich nix getan.
Sie sagte, wenn man lange Zeit keine Bewegung hatte und damit beginnt, baut der Körper erstmal Zucker und Kohlehydrate ab. Im Blut, in der Leber und wo es sich noch so abgelagert hat. Und erst nach Wochen und/oder Monaten fängt der Körper an die Fettreserven anzuknabbern.
Später dann werden bis zu 80% Fett verbrannt und der Rest Zucker.
Da habe ich das Problem zum ersten mal verstanden. Damals habe ich nach 4 Monaten aufgehört regelmäßig zu gehen. Offensichtlich also zu früh.
Wie denkt ihr darüber?




