Thema: ich und ms

  • Antwort: ich und ms

    Die Verbreitung der MS

    Deutschland ist MS mit einem Vorkommen von 0,1-0,15 % in der Gesamtbevölkerung eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen überhaupt.

    • Jedes Jahr werden ca. 5.000 bis 6.000 MS-Neuerkrankungen diagnostiziert.
    • Man geht derzeit in Deutschland von ca. 120.000-140.000 MS-Kranken insgesamt aus.
    • Dazu kommen etwa 5 Neuerkrankungen jährlich pro 100.000 Einwohner.
    • Statistisch gesehen leben also unter 100.000 Bürgern ungefähr 100 bis 140 MS-Erkrankte.

    Obwohl Multiple Sklerose keine klassische Erbkrankheit in engerem Sinne ist, tritt sie unter Familienangehörigen häufiger auf. An die Nachkommen wird lediglich eine gewisse "Empfänglichkeit" für MS vererbt. Geschwister von MS-Patienten erkranken ca. zwanzig Mal häufiger als der vergleichbare Bevölkerungsdurchschnitt, Eltern und Kinder ca. 12-mal und weiter entfernte Verwandte ca. 5-mal häufiger als die nicht betroffene Bevölkerung. Das Risiko für Kinder und Geschwister von MS-Erkrankten ist jedoch gering, sie werden zu 96 - 98 % keine MS bekommen. Es konnte ein klarer Zusammenhang mit den sogenannen HLA-Genen nachgewiesen werden. Diese Gene bestimmen die Funktion des Immunsystems.

    Weltweit gibt es etwa 2 Millionen Betroffene, wobei MS in Mittel- und Nordeuropa häufiger auftritt, in Südeuropa und Afrika seltener. In Asien ist die MS extrem selten. Die Tatsache, dass Menschen mit weißer Hautfarbe (die sogenannte kaukasische Rasse) besonders oft betroffen sind, spricht für eine erbliche Veranlagung, die die Voraussetzung für die MS bildet. Dennoch müssen auch weitere Umwelt bedingte Faktoren eine Rolle spielen, wie es alleine schon aus der Weltverteilung deutlich wird.

    • Auf der Nordhalbkugel gibt es ein klares Nord-Süd-Gefälle;
    • Auf der Südhalbkugel ein Süd-Nord-Gefälle;
    • In Äquatornähe ist die MS eine Rarität.

    Ein weiterer Hinweis für Umwelt bedingte Einflüsse ist die Tatsache, dass Emigranten aus Gebieten mit hohem MS-Vorkommen, wenn sie vor dem 15. Lebensjahr in Gebiete mit niedrigem MS-Vorkommen emigrieren, dort nach ca. 15 Jahren das Erkrankungsrisiko der Bevölkerung des neuen Landes haben. Dies ist alleine durch genetische Determinanten nicht erklärbar.

    Lutz

  • Antwort: ich und ms

    Hallo Freunde! ich habe da eine interessante Seite zum Thema MS im Inet gefunden, ich finde dich wichtigsten Themen der Krankheit werden hier gut beschrieben, viel Spaß beim lesen und schönes WE

    http://www.msif.org/de/publications/ms_in_focus/index.html

  • Antwort: ich und ms

    Ich liebe mein Leben mit MS...schon wegen meinen kids...!

    Jeder hat es selbst in der Hand, ein erfülltes Leben zu genießen...

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