@Geheimrat1: dass die Pharmaindustrie hier auf einen fahrenden Zug aufgesprungen ist, scheint deutlich. Damit ist viel Geld zu verdienen, und eine solche Gelegenheit lassen die natürlich nicht aus. Ich denke aber, dass es dabei auch noch darum geht, dass die "ganze" Pflanze, frei verkauft, zu enorm viel Missbrauch mit unübersehbaren Konsequenzen führen könnte- deshalb Wirkstoffextrakte wie THC/CBN/CBD in Medikamenten. Ich spreche dann eher über soziale Konsequenzen, aber auch über die durchaus vorhandenen gesundheitlichen Gefahren v.a. für Erst- und jugendliche Gebraucher.
@Inheil: Du hast völlig recht, wenn du betonst, dass die Erforschung der Ursachen jeder Erkrankung, nicht die Symptomlinderung (und das dann noch mit "Risiken und Nebenwirkungen" durchaus ernster Natur), im Vordergrund stehen sollte, und die Frage ist berechtigt, ob im umgekehrten Fall nicht der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben wird...ABER: die reale, tägliche Situation erfordert wohl oftmals eine gewisse Flexibilität. Menschen leiden sehr konkret und jetzt!! Die sollte man nicht bitten, noch 20 Jahre zu warten, bis wer auch immer dann mal rausgefunden hat, was genau die Ursache ihrer Erkrankung ist, zumal das noch erschwert wird dadurch, dass es kaum Einzelursachen gibt.
Ich wünsche euch einen rauschfreien, guten Abend!

