Eine Therapie kann nur funktionieren wenn sowohl der Therapeuth als auch der "Patient" diese als sinnvoll ansehen und beide mitmachen. Klar gibt es viele Therapeuthen die nicht glücklich mit Borderlinern sind, aber es gibt auch andere. Mir hat meine Therapie sehr geholfen. Sie bewirkte NICHT eine Veränderung meiner Persönlichkeit, ich bin nach wie vor noch wie ich bin, aber ich akzeptiere es so zu sein, und ich mache mir etwas mehr gedanken zu meinen reaktionen. Früher habe ich mich selbst (zum Teil recht schwer) verletzt wenn es mir zuviel wurde. Mittlerweile bin ich seit fast 3 Jahren ohne SSV...
Klar ist nicht immer alles toll und gut, klar bin ich immer noch oft aufbrausend, schnell verunsichert, und oft auch tief in mir einsam. Aber mittlerweile weiß ich dass ich nicht "schlecht" oder "schlechter als die anderen" bin.
Denke dass solche Netzwerke durchaus einen Nutzen bringen, aber halt eben kein Ersatz für eine Therapie sein sollten...

