Hallo ;-)
so, nun kann ich endlich mal diese Frage loswerden, die mir schon lange auf den Nägeln brennt und seit letzter Woche wieder akut ist: ich habe seit 20 (bin 30 J. alt) Jahren Morbus Crohn und habe seit 16 Jahren eine schwere Osteoporose (ausgelöst durch die hohen Cortisongaben). Ich bin relativ oft operiert worden und habe das komplette Spektrum, welches ein MC/CU Patient "erleben" kann, hinter mir. Seit ca 10 Jahren merke ich, dass auch meine Zähne schlechter geworden sind - also anfälliger für Karies und "Spontanbrüche". Letzte Woche musste ich zum Zahnarzt, zwecks Voruntersuchung, da ich 2 Brücken bekommen soll (Implantate gehen ja bei Bisphosphonaten nicht). Aber dieser Zahnarzt war ziemlich grob zu mir, als ich fragte, ob MC und auch Osteoporose mit meinen schlechter werdenden Zähnen zusammenhängen. Im Laufe meiner Krankheitszeit habe ich sehr oft mit ebenfalls Betroffenen Kontakt gehabt, die mir fast alle von ähnlichen Problemen erzählt haben. Auch übers Internet bekomme ich diese Infos. Aber dieser Zahnarzt behauptet, dass diese Erkrankungen nichts mit meinen Zähnen zu tun haben, "denn wenn ein Zahn mal fertig gewachsen ist, dann kann keine Krankheit eine Zerstörung fördern"...O-Ton. Wahrscheinlich wäre ich mal Bulimikerin gewesen oder würde nur Süßes essen (ich bin nie an Bulimie erkrankt gewesen und ich hasse Süßes). Nun bitte ich um eine fundierte Antwort, evtl mit wissenschaftlich anerkannten Berichten (Links), damit ich weiss was richtig ist ;-)
Vielen Dank und liebe Grüße
Sandra

