Hallo Leute!
Hab grad was Spannendes gefunden - vielleicht gibts sowas ja auch anderswo? Früherkennung ist ja wirklich ein oft eher stiefmütterlich behandeltes Thema - gerade bei psychischen Problemen ... *seufz*
In Dresden/Sachsen jedenfalls gibts also jetzt Hilfe:
Zentrum zur Früherkennung psychischer Störungen
Dresden (dpa/sn) - Das erste Beratungszentrum Sachsens zur
Früherkennung psychischer Störungen bei jungen Menschen hat in
Dresden seine Arbeit aufgenommen. Jugendliche und junge Erwachsene
könnten sich schon im Vorstadium einer Erkrankung helfen, untersuchen
und behandeln lassen, teilte das Universitätsklinikum Carl Gustav
Carus mit. Betroffene sollen vor zu später oder falscher Behandlung
bewahrt werden. Im Gegensatz zur Früherkennung von Diabetes oder
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sei die Lage bei psychischen Erkrankungen
desolat, hieß es. Die Folgekosten für zu spät behandelte psychische
Krankheiten liegen europaweit bei rund 300 Milliarden Euro jährlich.
(Internet: www.ddfruehdran.de ; www.uniklinikum-dresden.de )
[Früherkennungszentrum]: Fetscherstr. 74, Haus 25, 01307 Dresden
Sonnige Grüße von der Gänseblümin.
PS: Nicht, dass ich denke, alle Jugendlichen, die Probleme mit ihren Eltern haben - hätten gleich ne psychische Störung ... aber es KÖNNTE ja manchmal der Fall sein. Und hier wird sich ja auf jeden Fall die Zielgruppe solcher Angebote aufhalten - also die jungen Menschen eben. Ich werd die Gruppe auch gleich wieder verlassen - finde nur, dass gerade so ein Tipp auch unbedingt in die offenen und allgemeineren Gruppen gehört, nicht nur in die geschlossenen und schon sehr störungsspezifischen Gruppen. Danke fürs Verständnis!

