Wie alle Menschen, die Depressionen haben, leide ich auch sehr unter der Antriebslosigkeit. Es bedeutet manchmal eine wahnsinnig Kraftanstrengung, sich zu etwas aufzuraffen. Oft fängt es schon morgens mit dem Aufstehen und Anziehen an. Das ist etwas was jeder normale Mensch jeden Tag tut und doch fällt es einem Depressiven oft schwer sich dazu aufzuraffen überhaupt aufzustehen oder sich herzurichten. Damit habe ich eigentlich weniger Probleme - nicht zuletzt weil die Antidepressiva doch ein bisschen helfen - aber wenn es um Aktivitäten geht, macht sich meine Antriebslosigkeit doch immer wieder bemerkbar. Ich habe zu nichts lust, alles fällt mir schwer. Dinge, die mir früher leicht gefallen sind, stellen sich jetzt als grosser Berg dar. Mehrere Aktivitäten hintereinander sind zu viel für mich.
Wie geht es euch damit? Wie kommt ihr mit der Antriebslosigkeit klar?
lg
unicorn



