Ich lebe in Recklinghausen und bin leider unbeweglich.
Bin 67 m, habe 30Jahre geraucht - bis 1992, hatte Anfang des Jahres einen Pneumothorax mit 2 OP's.
Dann kam im April die Diagnose COPD I-II.
Große Beeinträchtigungen habe ich von daher noch keine.
Ich betrachte copd mit meinem Lungenfacharzt als eine entzündliche Krankheit, bei der die Allgemeinmedizin und die Pharmaindustrie bisher nur - mehr schlecht als recht - Symptome behandelt.
Wenn es gelingen könnte, die entzündlcihen Prozesse in den peripoheren Teilen der Lunge zu verlangsamen oder gar zu unterbrechen, könnte das Hoffnung bedeuten.
Ein erster Ansatz dazu ist das aus Eucalyptus-Öl hergestelle Cineol, das zum Beispiel in dem in Apotheken erhältlichen Soledum enhalten ist.
Es wirkt nach Studien auf zweierlei Art und Weise:
1. Es wirkt schleimlösend
2. Es wirkt - und das kann das Entscheidende sein -
Es wirkt antientzündlich.
""Aktuelle Ergebnisse zeigen, dass der Wirkstoff auch die Produktion von Sauerstoffradikalen bei therapeutischer Dosis in Monozyten um 53% hemmt, als auch die Bildung von H2O2, das in der Lunge entzündlich wirkt. In einer klinischen Studie (noch nicht veröffentlicht) bei mittel- bis schwerer COPD (GOLD II-III, 220 Patienten) nahm unter 1.8-Cineol die Anzahl, Schwere und Dauer der Exazerbationen ab. Diese Ergebnisse sind überraschender Weise vergleichbar oder besser als Ergebnisse der von Leitlinien empfohlen kombinierten Therapie und lassen den Wirkstoff aufgrund seiner systemischen und atemwegsrelevanten Wirkung als Zusatztherapie bei COPD besonders empfehlen."
<http://www.copd-deutschland.de/pages/oeffentlich/pages/symposium-lunge-2008/motto/motto-2008.php>
Mit freundlichen Grüßen
werner schettke

