Hallo,alle zusammen
als Neuling in diesem Forum suche ich Antworten von COPD-Betroffenen und/oder Fachkundigen dieser Krankheit. Ich bin z.Zt. ziemlich verunsichert,da ich meine derzeitigen Symptome nicht zuordnen kann und ich bei der Diagnose meines Arztes etwas misstrauisch bin, hoffe ich, dass es hier den einen oder anderen gibt, der was weiß.
Zum besseren Verständnis muß ich etwas ausholen.
Im Juli letzten Jahres (also gleiche Zeit wie jetzt) bekam ich starken Husten,verbunden mit Atemnot. Mein Hausarzt verschrieb mir Antibiotika und Hustensaft - ohne Wirkung. Die Antibiotika wurden stärker und Hustensaft konnte ich fast schon in Litern messen. Alles ohne Erfolg. Da mein Arzt wußte, dass ich rauche,schickte er mich zum Röntgen der Lunge. Der Radiologe beruhigte mich nach Betrachten der Röntgenbilder,denn außer einer Narbe auf der Lunge,die von einer Lungenentzündung im Kindesalter herrührte, war alles ok. Nur der Husten blieb. Mein Hausarzt war inzwischen in Urlaub,und ich ging zur Vertretung. Dort verschrieb man mir zwei Inhalationssprays,machte eine Blutuntersuchung,die ok war und ein EKG,welches dem Doktor auffällig erschien. Daher schickt er mich zu einem Herzspezialisten.Dort ergaben eine Ultraschalluntersuchung bzw. ein Belastungs-EKG keinerlei Auffälligkeiten.Das Herz war vollkommen gesund. Da der Husten immer noch vorhanden war,ging es nun zum Lungenarzt. Der machte einen Lungenfuntionstest,der sehr schlecht ausfiel und fragte mich, wie oft ich die Inhalationssprays nehme.Es stellte sich heraus, dass die Anweisung des Vertretungsarztes, die Sprays jeweils einmal am Tag zu nehmen völlig falsch war.Der Lungenarzt riet mir,insgesamt 8mal täglich zu inhalieren und siehe da,nach 4 Tagen war der Husten weg,und ich konnte wieder ganz normal, wie sonst auch,
durchatmen.
So weit,so gut. Ich war die folgenden Monate nicht krank,hatte weder eine Erkältung noch sonst irgenwas und war einfach gesund.
Bis vor 14 Tagen. Wieder bekam ich Husten mit Atemnot.Es zeigten sich die gleichen Symptome wie letztes Jahr zur gleichen Zeit.Ich suchte mir einen neuen Arzt (Allgemeinmedizin) Der hörte mich ab,beschwor mich, nach einem Lungenfuntionstest,der wieder sehr schlecht ausfiel,sofort mit dem Rauchen aufzuhören und meinte,ich hätte COPD.Bis dahin hatte ich von dieser Krankheit noch nie gehört,daher ließ ich mich von dem Arzt etwas genauer aufklären und bekam dann schon etwas Angst.Jedenfalls erhielt ich wieder 2 Sprays,die auch sehr gut helfen.Der Husten ist fast weg,und die Atmung ist fast auch wieder ok.Nächste Woche sollen dann wieder ein EKG folgen und natürlich eine Blutuntersuchung.
Inzwischen habe ich mich im Internet über COPD informiert und mir kommen doch einige Zweifel,ob ich diese fiese Krankheit wirklich habe.Für mich sieht das eher nach irgendeiner Allergie aus,zumal,wie erwähnt,die Symptome zur gleichen (Jahres)zeit und auch bei gleichen Wetterbedingungen (schwülwarm)
aufgetreten sind.Man mag mir nachsehen,dass ich den Ärzten auch nicht richtig über den Weg traue,aber man erlebt halt so einiges.
Vielleicht hat aber einer von Euch ähnliche Symptome (gehabt) und es war dann doch COPD. Kann man COPD 100%ig nachweisen? Wenn ja,wie?
Noch was zu meiner Person: bin 58 Jahre alt und Genußraucher (dass ich aufhören sollte oder müsste,weiß ich) und war fast nie krank.
Für Euere Antworten danke ich schon mal
Herzliche Grüße
luzzy11
). Ähnlich unsicher bin ich auch hier ans Forum gekommen - in erster Linie wg. meinem Mann, bei dem die Diagnose unverrückbar steht und 3 x bestätigt wurde (HA, LuFa, KH).
