Das mit mir etwas nicht stimmt, habe ich schon in meiner Kindheit gemerkt, aber was genau war es?
Ich fühlte mich nicht wie ein richtiger Junge, ich spielte mit Puppen, habe gern die Babys aus der Nachbarschaft spazieren gefahren und habe mich auch sonst lieber in Mädchenguppen aufgehalten. Selbst aus meiner Verwandschaft kam manchmal so die Bemerkung, an die ist wohl ein Mädchen verlorengegangen. Dies gab so Denkanstöße, wo ich mir sagte das ist es ich möchte ein Mädchen sein. Dann fing ich eines Tages an die Sachen meiner Schwester anzuprobieren und mein Wohbefinden stieg.
Jetzt wuste ich, ich bin kein Junge sondern ein Mädchen. Ich sprach dann mit meinen Eltern und sagte, das ich ein Mädchen werden möchte und als Junge nicht mehr leben will. Die Folge war, dass mein Vater mich verprügelt hat.
Ich bekam also keine Unterstützung bei meinen Eltern und ich mußte weiter als Junge leben.
Nach Jahren nun beginne ich den Weg eine Frau zu werden, aber in unserer Gesellschaft ein großes Problem mit der Akzeptanz von Menschen wie mir. Auch Menschen wie ich haben das recht auf Glück und Zufriedenheit.
Nach dem ich mich geoutet habe, brach alles zusammen, meine Eltern, die Verwandten, Freunde( die meisten) haben den Kontakt abgebrochen, und auch mein Arbeitgeber hat mich entlassen.
Nicht nur das, auch Hilfe von Psychtherepeuten ist nicht richtig zu erwarten, im Gegenteil es sie machen granichts oder ziehen das ins Lächerliche.
Ich frage mich, warum schreibt mir das Gesetz vor, was ich zu sein habe und dar Staat entscheidet, ob ich eine Frau werden darf, oder nicht und wenn doch, muss man einen Spießrutenlauf machen. Zum Beispiel bei Behörden, beim Arzt usw., wenn ich als Herr aufgerufen werde und ich aufstehe und Frauenkleidung trage, werde ich von oben bis unten gemustert, vorher nahm niemand Notiz von mir.
Aber ich bin entschlossen den Weg zur Frau zu gehen.






