Eine kleine Winterdepression hat wohl jeder. Aber bei mir war es irgendwie anders. Ich war unzufrieden, wusste nicht, was mit mir anfangen, alles ärgerte mich irgendwie und ich war wirklich schon chronisch nörgelig.
Meine Ex-Frau hat mich dann irgendwann auf die Seite genommen und meinte, dass das so nicht mehr weiterginge. Meine Wohnung versank im Chaos (nicht Dreck, aber unordentlich). Mein Job bekam ich gut hin, aber er machte mir keinen Spass. Ich ging immer öfter aus und trotzdem war es mir so, als wenn ich den ganzen Tag nichts produktives getan hätte.
Letzendlich habe ich mir einen Ratgeber gesucht, so Bücher, kennt man ja. Und darin stand, dass man sich kleine Ziele setzen soll, die einem helfen sollen, seinen Tag wieder erfüllt zu gestalten. Ehrlich gesagt dachte ich früher immer, dass sei Blödsinn. Aber ich habe es probiert.
Kurzum, ich schaute mich so in meiner Wohnung um. Eigentlich hasste ich es regelrecht daheim zu sein. Keine Freundin, kein Haustier, da ich ja immer auf Achse bin und eigentlich war das auch kein Zuhause oder Daheim, sondern mehr eine zweckmäßige Unterkunft. Also packte ich dieses Problem zuerst an. Bei mir fliegen haufenweise Bücher, alte Musik-CDs und DVDs rum, die ich überhaupt nicht mehr benutze. Es war schon ein kleines Chaos bei mir... Und hier fand ich dann einen Tipp, wie man die alten Sachen verkaufen kann, ohne blöde Auktionen oder Portokosten:
http://pfundig.blogspot.com/2010/01/erfolgserlebnisse-schaffen-ein.html
Ich habe mittlerweile eine schöne, helle, ordentliche Wohnung. Ich fühle mich besser. Glücklicher. Aufgeräumter. Ich habe ein paar Groschen dabei verdient, aber darum geht es gar nicht. Es war kein Aufwand und es hat mich glücklich gemacht. Jetzt gehe ich jedes Wochenende so ein kleines Ziel an und versuche einfach glücklicher zu sein.

