Antwort zu Antwort: Stresstoleranz
Antwort: Stresstoleranz
liebe harlekin!
ich kann dein problem gut nachvollziehen. auch, wenn ich kein kopfkino kenne, vor dem ich weglaufen will, habe ich doch ständig den inneren drang, vor mir selbst wegzulaufen. da ich in der pflege arbeite, wird ja automatisch arbeitswut erwartet..., so finde ich mich ständig in erschöpfungszuständen wieder, die ja auch nicht zu einem besseren inneren gleichgewicht beitragen. an meiner letzten arbeitsstelle habe ich meine stelle auf 75% gekürzt. dort mußte ich aber wegen "durchgeknallter" chefin weg. gerade kann ich es mir finanziell nicht leisten, unter 100% zu arbeiten. ich versuche es mit yoga und finde, daß es für mich das ideale mittel ist, nach der arbeit wieder zu mir und zu kräften zu kommen. leider "fürchte" ich mich oft davor und vermeide meine übungen... warum, weiß ich nicht. auch versuche ich, sooft wie möglich etwas allein, oder mit anderen zu unternehmen, was mir guttut. wichtig ist mir noch, zu sagen, daß es schon erheblich ist, welche arbeit man macht. nach dem motto: wenn ich schon zu viel arbeite, dann wenigstens da, wo mir das umfeld sympathisch ist und die tätigkeit mir erfüllung bringt. wer weiß, wie lange es noch dauert, bis ich es schaffe, besser maß zu halten und nicht immer in extremen zu leben? ich darf auch nicht zu streng mit mir sein, sondern will lieber versuchen, anzunehmen, wie es im moment halt ist. mit dem kopf durch die wand geht da nunmal nicht! und jemand, der immer sofort alles richtig machen kann, ist kein menschliches wesen, sondern ein automat!