Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfarhungen als Therapeut und Patient

Thema: Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfarhungen als Therapeut und Patient

  • Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfarhungen als Therapeut und Patient

    Ich habe Anfang der achtziger Jahre meine HP-Prüfung abgelegt. Viele Weiterbildungen haben mich in die Richtung Psychotherapie gebracht. Inzwischen habe ich mich auf wenige Selbsthilfemethoden spezialisiert! Meine Frage an das Forum: Was kann ein HP in der Psychotherapie leisten? Hier denke ich besonders in die Richtung Autogene Training und Heilhypnose, Traumarbeit und Gesprächstherapie!

    Welche Erfarhungen habt Ihr als Patient und Therapeut?

  • Antwort: Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfarhungen als Therapeut und Patient

    Als HP Psy denke ich, haben wir nicht das nötige "Handwerkszeug", um in der Traumaarbeit tätig zu sein. Hypnose und AT sind wichtige "Methoden", die einfließen können und sollen. Aus der Praxis kann ich nur berichten, dass der Patient und der Therapeut immer noch über das Gespräch "zusammenfinden". Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Die Gesprächstherapie kann in der Psychotherapie / HP Selbstfindung gegen Selbstentfremdung fördern. Möchte das so zusammenfassen: Ansatz und Versuch eines integrativen Lösungs-und Reifungsweges zur integralen Einheit und Ganzheit. Es gilt das Selbstsein entwickeln zu lassen. Was ist Selbstsein, das ist die Frage? Wie erscheint Selbstsein dann auf den Therapeuten? Sehr schwierige und langwierige Sache, die leider oft vom Patienten dann unterbrochen wird, wenn er eine Veränderung feststellt.

    Monika

  • Antwort: Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfahrungen als Therapeut und Patient

    Liebe Monika,

    Du schreibst, dass Patienten die behandlung abbrechen, wenn sie einen Lernschritt getan haben, da kann ich Dir zustimmen. Meine Erfahrung ist, dass Patienten, die einen Schritt in der Therapie gemacht haben, neue Energie gewinnen, um dann weiter in ihren Umständen zu überleben! Es fehlt einfach die Kraft, wirklich etwas zu verändern, was sehr viel mehr Fähigkeiten voraussetzt!

    Sind nicht alle Erkrankungen ein Hinweis darauf, dass ETWAS nicht stimmt, in der Lebensführung, im Umgang mit dem Anderen, in den Erfarhungen, usw. ? Und können wir daraus nicht auch schliessen, dass es in uns ETWAS gibt, das weiss, wie es stimmen kann? Genau diesen Zugang suchen wir in der Psychotherapie!

    Im Übrigen erlebe ich in der Psychologischen Beratung auch Lernfortschritte, vor allem durch Fragen, deren Antworten in den Patienten selbst entstehen! Oft brechen leider die ausgesprochenen Worte auch die in Bewegung gekommene neue Energie wieder ab! Es scheint also wichtig zu sein, den inneren Prozess 1. in Bewegung zu bringen und 2. in Bewegung zu halten!

    Heilpraktiker haben meiner Meinung nach einen anderen Ansatz, mit Menschen zu sprechen. Sie können näher kommen, wenn sie die fachlichen Bezeichnungen in für den Patienten verständliche Erklärungen umwandeln und die energetische, mentale und emotionale Nähe zulassen können, ohne ihre eigene Sicherheit zu verlieren!

    Herzliche Wochenendgrüße

    Bearice

  • Antwort: Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfarhungen als Therapeut und Patient

    Hallo miteinander, ich weiss nicht, ob ich hier richtig bin, aber ich mach doch erstmal eine Vorstellung von mir: Ich bin Clarabella, habe ein paar Jahre auf dem Buckel und bin aber sehr durstig nach dem Leben und hab mittlerweile auch viel Freude daran. Das war nicht immer so.

    Ein Teil meines Berufs ist auch das Lerncoaching von Kindern, LehrerInnen und Eltern.

    Ich bin auf diese Gruppe gestossen, weil ich mich für komplementäre Psychotherapie interessiere und für energetische Psychologie und auch gerne darüber austauschen möchte. Und in diesem Thema stelle ich mich vor, weil mir dieser Satz in die Augen gestochen hat:

    "Du schreibst, dass Patienten die behandlung abbrechen, wenn sie einen Lernschritt getan haben, da kann ich Dir zustimmen. Meine Erfahrung ist, dass Patienten, die einen Schritt in der Therapie gemacht haben, neue Energie gewinnen, um dann weiter in ihren Umständen zu überleben! Es fehlt einfach die Kraft, wirklich etwas zu verändern, was sehr viel mehr Fähigkeiten voraussetzt!"

    Ich habe lange Zeit an einer komplexen PTBS gelitten auch gearbeitet. Nun mache ich seit drei Jahren eine intensive Therapie mit EFT, Kinesiologie und energetischer Psychologie. Der Therapeut hat selber auch eine 7-jährige Psychoanalyse hinter sich und ist mit der "Schulpsychologie" sehr vertraut. Dabei mache ich gute Fortschritte, auch wenn die Arbeit hart ist. Wenn ich mit anderen Menschen mit ähnlich schlimmen Langzeittraumatisierungen und komplexer PTBS spreche und von dem berichte, was ich in den letzten drei Jahren erlebt und erfahren habe, werde ich als "Verdrängungskünstlerin" angesehen. Nun suche ich nach Menschen, die auch erfahren haben, dass in dieser Zeit, nicht nur eine Stabilisierung möglich ist, sondern auch viel Traumaintegration und Integration von dissoziierten Anteilen möglich ist. - Oder nach Menschen, die mir glauben. Ich getraue mich schon fast nicht mehr irgendwo etwas zu erzählen. Und bitte auch mitbekommen: Ich bin jahrelang durch Flashs und Intrusionen gegangen. Das Leben war ein einziger Horrortrip.

    Genau das, was du, Beatrice über einen Therapeuten, der Heilpraktiker ist, schreibst, über die emotionale Nähe, die er zulassen kann, die innere Sicherheit usw. Das habe ich erlebt und war Teil davon, dass ich so gut vorwärts gekomemn bin. - Und der Prozess war nicht etwa nur "heile Welt" und Friede Freude Eierkuchen oder so, aber ich spürte immer, dass in mir etwas passiert.

    Sorry, es ist lang und viel für eine erste Vorstellung. Aber mein Bedürfnis danach irgendwo auch über die Prozesse, die auf energetischer Ebene möglich sind auszutauschen sind riesig.

    Herzliche Grüsse, Clarabella



  • Antwort: Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfarhungen als Therapeut und Patient

    Liebe Clarabella,

    ich habe Bein Mail genau gelesen und danke Dir für den Bericht Deiner Bemühungen, aus dem "Schlamassel" herauszukommen. Vor allem Dein Durchhaltevermögen ist bewunderswert und ich ermutige Dich weiter zu machen, um schliesslich irgendwann einmal das PTBS als eine besonere Erfarhung in Deinem Leben bewerten zu können!

    Im Übrigen hast du ja wie ich lese Deine eigenen Erfahrungen mit dem Lernen aus ETWAS zu Deinem Beruf als Lerncoach gemacht, gerade Schüler, Eltern und Lehrer sollten auf der selben Seite stehen und auf ein gemeinsames Ziel schauen!

    Du schreibst, dass Du lange Zeit an einer komplexen PTBS gelitten und auch daran gearbeitet hast. Deine intensive Therapien sind EFT, Kinesiologie und energetischer Psychologie.

    Meiner Erfahrung nach eine sehr gute Richtung, einerseits Blockaden zu lockern (EFT) und eine neue innere Balance durch Kinesiologie und Energiebehandlungen zu unterstützen. Dass Dein Therapeut eine 7-jährige Psychoanalyse hinter sich hat zeigt auch, dass er mit sich in einem guten inneren Dialog ist. Ich selbst habe ebenso eine Lehranalyse gebraucht, um besser in mir verankert zu sein.

    Du suchst nun nach Menschen, die auch erfahren haben, dass in dieser Zeit der Therapie nicht nur eine Stabilisierung möglich ist, sondern auch viel Traumaintegration und Integration von dissoziierten Anteilen möglich ist.

    Daran bin ich beim Lesen hängen geblieben: Integration von dem, was durch das extrem traumatisierende Erlebnis eher abspalten will, "in die innere Wildnis verschoben wird!". Dies wird auch davon abhängig, ob es nach einem Trauma Menschen gibt, die sich das Erlebte immer und immer wieder anhören, Fragen stellen und damit mehrere Perspektiven bewusst machen.

    Du schreibst: Ich getraue mich schon fast nicht mehr irgendwo etwas zu erzählen.

    ....... obwohl gerade das Erlebnis oft direkt unter der Oberfläche lauert, wie ein Ungeheuer!

    Du schreibst weiter über Deinen Heilungsprozess, der nicht immer wie Du schreibst "heile Welt" ist.

    Tatsächlich wurde in einem Langzeitversuch an der Universität in Chicago in den Achtziger Jahren festgestellt, dass, wenn ein Körpergefühl (oft sehr schmerzlich, ein Ozean von Tränen) zu einem Trauma zugelassen und gespürt werden kann, ein innerer Prozess in Gang kommt, der innerhalb einer überschaubaren Zeit zu einem überaus positiven Ergebnis führt.

    Die Arbeit mit Energie ist neu und durch wissenschaftliche Untersuchungen kaum zu untermauern. Mir ist lediglich die Kirlian Photographie bekannt, die Nachweise erbringen kann. Die Veränderungen, die durch Energieanwendungen bewirkt werden können sind jedoch viel eindrucksvoller, obwohl ihre Anwendung bis jetzt von wenigen Menschen bewusst erfolgen kann. Aber es werden ja immer mehr.............

    Liebe Grüße

    Beatrice



    Herzliche Grüsse, Clarabella

  • Antwort: Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfarhungen als Therapeut und Patient

    Ich muss sagen, dass mir meine Heilpraktikerin für Psychotherapie bisher sehr geholfen hat. Meine Ängst und Depressionen sind fast völlig verschwunden. Gut finde ich auch, dass ich meine Therapeutin über www.psychomeda.de online erreichen kann und sie mir noch heute meine Fragen beantwortet

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