Antwort zu Antwort: Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfarhungen als Therapeut und Patient
Antwort: Psychotherapie in der HP-Praxis - Erfarhungen als Therapeut und Patient
Liebe Clarabella,
ich habe Bein Mail genau gelesen und danke Dir für den Bericht Deiner Bemühungen, aus dem "Schlamassel" herauszukommen. Vor allem Dein Durchhaltevermögen ist bewunderswert und ich ermutige Dich weiter zu machen, um schliesslich irgendwann einmal das PTBS als eine besonere Erfarhung in Deinem Leben bewerten zu können!
Im Übrigen hast du ja wie ich lese Deine eigenen Erfahrungen mit dem Lernen aus ETWAS zu Deinem Beruf als Lerncoach gemacht, gerade Schüler, Eltern und Lehrer sollten auf der selben Seite stehen und auf ein gemeinsames Ziel schauen!
Du schreibst, dass Du lange Zeit an einer komplexen PTBS gelitten und auch daran gearbeitet hast. Deine intensive Therapien sind EFT, Kinesiologie und energetischer Psychologie.
Meiner Erfahrung nach eine sehr gute Richtung, einerseits Blockaden zu lockern (EFT) und eine neue innere Balance durch Kinesiologie und Energiebehandlungen zu unterstützen. Dass Dein Therapeut eine 7-jährige Psychoanalyse hinter sich hat zeigt auch, dass er mit sich in einem guten inneren Dialog ist. Ich selbst habe ebenso eine Lehranalyse gebraucht, um besser in mir verankert zu sein.
Du suchst nun nach Menschen, die auch erfahren haben, dass in dieser Zeit der Therapie nicht nur eine Stabilisierung möglich ist, sondern auch viel Traumaintegration und Integration von dissoziierten Anteilen möglich ist.
Daran bin ich beim Lesen hängen geblieben: Integration von dem, was durch das extrem traumatisierende Erlebnis eher abspalten will, "in die innere Wildnis verschoben wird!". Dies wird auch davon abhängig, ob es nach einem Trauma Menschen gibt, die sich das Erlebte immer und immer wieder anhören, Fragen stellen und damit mehrere Perspektiven bewusst machen.
Du schreibst: Ich getraue mich schon fast nicht mehr irgendwo etwas zu erzählen.
....... obwohl gerade das Erlebnis oft direkt unter der Oberfläche lauert, wie ein Ungeheuer!
Du schreibst weiter über Deinen Heilungsprozess, der nicht immer wie Du schreibst "heile Welt" ist.
Tatsächlich wurde in einem Langzeitversuch an der Universität in Chicago in den Achtziger Jahren festgestellt, dass, wenn ein Körpergefühl (oft sehr schmerzlich, ein Ozean von Tränen) zu einem Trauma zugelassen und gespürt werden kann, ein innerer Prozess in Gang kommt, der innerhalb einer überschaubaren Zeit zu einem überaus positiven Ergebnis führt.
Die Arbeit mit Energie ist neu und durch wissenschaftliche Untersuchungen kaum zu untermauern. Mir ist lediglich die Kirlian Photographie bekannt, die Nachweise erbringen kann. Die Veränderungen, die durch Energieanwendungen bewirkt werden können sind jedoch viel eindrucksvoller, obwohl ihre Anwendung bis jetzt von wenigen Menschen bewusst erfolgen kann. Aber es werden ja immer mehr.............
Liebe Grüße
Beatrice
Herzliche Grüsse, Clarabella