Hallo,
ich suche bei Euch Antworten, ob man überhaupt, und wenn ja, wie man auf Personen zugeht, die möglicherweise als leibliche Kinder in Frage kommen.
Ich habe mit meiner Frau vor 30 Jahren eine Tochter zur Adoption freigegeben.
Herzliche Grüße
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hallo trollkarlen,
wie du auf diese person zugehen kannst welches eventuell dein kind mal war, bzw. welches ihr gezeugt und weggeben habt aus gründen wie auch immer sie sein.
dies kann ich dir so nicht beantworten ich kann sie nur beantworten wie ich darauf reagieren würde. wenn meine erzeuger plötzlich vor mir stünden, dann sind es zum einen mir fremde menschen, die mich nie wollten. ich würde sehr reserviert sein und abstand halten und wie mehr wie zu einem treffen würde es danach nie mehr kommen. sie haben mich gezeugt aber nicht den arsch in der hose behalten nein sie mußten mich weggeben und dies direkt nach meiner geburt. solche menschen kann ich nicht achten und ich verachte auch nicht, nein ich lehne diese menschen ab.
daher mein rat, geh verhalten vor, tastet euch langsam an, denn es ist eine neue phase des kennenlernens und ihr müßt euch immer sicher sein, daß dieses kind der heutige erwachsene euch ablehnen wird. daher prüft euch genau und überdenkt euer vorgehen, denn es kann mehr kaputt gehen dabei und dies auf beiden seiten. Doch bevor du auf diese frau zugehst, laß von seiten des jugendamtes klären ob sie wirklich eure tochter ist und dann laßt euch weiter beraten, wie ihr vorgehen könnt, rechnet jedoch mit einer abweisung und akzeptiert diese auch, denn ihr hab sie im stich gelassen und nicht sie euch.
Jay
Hallo Jay, ich danke Dir für Deine Ansichten. Sie bestätigen meine Vermutung über die Gefühle, die mein leibliches Kind hegen dürfte. Leider ist manchen Entscheidungen, die in jungen Jahren gefällt werden, der vorrausschauende Blick auf die Tragweite des Handelns versperrt. Diesen Entschluss habe ich schon einige Jahre später bereut.
Vielleicht ist es aufgrund der Gefühlslage auch nicht an uns, den ersten Schritt zu tun?
Trollkarlen
P.S. Habe Deinen Post erst heute gelesen.
Hallo trollkarlen,
nun wie gesagt ich weiß nicht warum ihr euer damaliges kind weggegeben habt aber es gibt andere möglichkeiten dies gab es schon immer man nimm sie meist aber nicht wahr oder denkt einfach nicht darüber nach was entstehen könnte aus diesem oder jenem schritt. doch wenn du diesen schritt bereut hast auch wenn es einige jahre später gewesen, warum hast du dich dann nicht angenähert zusammen mit dem jugendamt wäre dies sinnvoller gewesen als es jetzt ist. bedenke deine tochter ist in dem glauben aufgewachsen, meine erzeuger wollten mich nicht ich war eine last für sie. ja und dann auch die menschen die dein kind großgezogen haben wie fühlen sie wenn sie erfahren, daß du dich deiner tochter wieder annähern möchtest. bedenke du kannst damit in ein wespennest stechen und was am ende daraus dann wird, kann ich dir nicht sagen auch nicht ob deine tochter überhaupt bereit ist, dich kennenzulernen.
daher würde ich dir raten such dir eine therapeuten/in die vielleicht durchs jugendamt vermittelt und versuche wenn dein wunsch wirklich so groß ist, dich zusammen mit geschulten leuten dich an die annäherung an deine tochter, doch egal wie es auch sein mag, mach dir gedanken über eine eventuelle ablehnung durch deine tochter und denke auch an die eltern (für deine tochter sind es ihre eltern).
aber ich frage mich wirklich warum willst du dich annähern über die vielen jahre hattest du die zeit für und jetzt? ich sehe es sehr skeptisch und ich habe um ehrlich zusein kein gutes gefühl bei dieser sache denn für mich spielen viele aspekte eine rolle und nicht unbedingt nur die eines liebevollen vaters. sorry wenn ich der sache misstrauisch gegenüber bin denn meine erfahrung hat mich gelehrt das manches nicht unbedingt aus liebe denn aus reinem eigennutz geschehen. möchte dir nichts unterstellen, dies liegt mir fern aber mir kamen eine menge fragen hoch wo ich dein anliegen las. daher hole dir die hilfe die die ämter anbieten und mach dich auf jedenfall auf ablehnung gefaßt.
in diesem sinne Jay
Hallo Jay,
aufgrund des "Adoptionsgeheimnises" steht den Herkunftseltern kein Anspruch auf Offenlegung zu. Dieses Recht haben nur adoptierte Kinder bzw. deren Eltern. Kontaktnahme mit den Adoptierten bzw. Adoptiveltern wird von Jugendämtern auch nur in Ausnahme-, meist medizinischen Fällen, durchgeführt. Es hätte also auch vorher zu keiner Zeit eine Möglichkeit über die Behörden bestanden. Nur die mediale Vernetzung der heutigen Gesellschaft bietet eigentlich die Möglichkeit, wie auch in diesem Forum mit den Betroffenen zusammenzukommen.
Über die Gründe der Adoption möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern. Es gibt nur eine Person, die dieses von uns erfahren sollte. Grund der Suche - Liebe, das ist schwierig zu einer bis jetzt anonymen Person, denn Liebe braucht ein Gesicht, ein Wesen, das Gestalt hat, in dem man sich wiederfindet. Aber Verantwortung zu übernehmen und um Verzeihung zu Bitten für eine Fehlentscheidung, das ist mein Beweggrund. Auch, oder vielleicht gerade weil der Weg unumkehrbar ist.
ja, sorry trollkarlen,
ich wollte dir nicht zu nahe treten, dies war nicht meine absicht. aber man ist eben gerade weil man betroffen davon ist etwas vorsichtig, gerade wenn menschen nach so langer zeit den kontakt suchen, denn sie selbst aber abgebrochen haben. daher nicht böse sein, wenn ich meine gedanken fließen lasse und auch dazu stehe, denn wenn sich meine erzeugerin bei mir melden würde (was nie der fall sein wird, da keiner weiß wo ich wirklich bin) dann wüßte ich genau, daß geldgier sie getrieben hätte und diese form der kontaktaufnahme zu einem kind welches man gleich nach seiner geburt im stich ließ, finde ich sorry den ausdrück unter aller sa., denn da sieht man wieder was geld aus diesen menschen macht, sie heucheln einem was vor und wenn sie haben was sie wollen sind sie wieder weg. doch um gleich richtig zustellen, ich hasse heute meine erzeuger nicht mehr im gegenteil, ich fühle für diese menschen nichts denn sie sind für mich nichts. wenn jetzt der einwand kommt aber, dann muß ich sagen es gibt kein aber, denn meine erzeugerin wußte was passiert wenn sie die f.... breit m....., denn ich bin nicht das erste kind aber auch nicht das letzte es gibt noch andere die sie alle gleich nach ihrer geburt hat einfach liegen lassen und abgetaucht ist. nur als sie was reifer und nen lieben mann gefunden erst da wurde sie seßhaft aber hat auch diesen mann belogen und betrogen. woher ich dies weiß, dies möchte ich hier im offenen raum nicht sagen, aber ich weiß es und dies reicht mir.
aus diesen grund stehe ich skeptisch den gefühlen von menschen gegenüber, denn man kann vieles sagen, schreiben aber trotzdem im herzen kalt bleiben. aber du hast recht es gibt das adoptionsgesetz aber man findet auch hier lösungen ohne gleich mit krankheit zu kommen denn dies ist kein guter grund. meist zählt bestetigkeit einfach nich aufgeben. doch noch eine frage: woher weißt du, daß diese person dein kind ist und nicht vielleicht eine täuschung? aber zum anderen kinder wie du richtig gesagt haben die möglichkeit nach ihren erzeugern zu forschen und dies hat die person die du denkst das es dein kind ist, nie gemacht oder? daher reiß keine wunden auf, laß es wie es ist denn du tust niemandem einen gefallen auch dir nicht. doch wenn du unbedingt fest daran festhälst dann nimm doch zuerst kontakt zu den eltern deren auf und dann wirst du sehen was passiert oder auch nicht. denke damit wäre dir für den anfang schonmal geholfen. aber der große punkt das die menschen mit ablehnung reagieren dies mußt du dir verinnerlichen. sollte es positiv sein die kontaktaufnahme zu den eltern und danach zu dem kind, dann hast du glück gehabt und kannst dankbar sein. versuch es ich wünsche dir glück Jay
Hallo Jay,
zum 1. Absatz:
Ist schon o.k.. Ist doch klar, dass jeder Betroffener das Recht auf seine eigene Sichtweise hat. Es sind ja auch immer unterschiedliche Schicksale. In Deinem Fall kann ich Deine Enttäuschung auch gut nachvollziehen.
zum 2.:
nein wir haben auch keinen konkreten Hinweis auf eine Person. Wir werden das mit dem JA machen. Die werden unseren Brief nur weiterleiten, wenn sich die junge Dame bereits nach einer Nachricht von uns erkundigt hat. Ansonsten müssen wir die Sache halt ruhen lassen.
Vielen Dank auf jeden Fall für Deine offenen Beiträge und alles Gute. trollkarlen
P.S. Habe übrigens in einem anderen, größeren Ado-Forum mit dem gleichen Thread förmlich eine Lawine losgetreten, sehr interessant. Kannst ja mal reinschauen:
http://humaneadoption.siteboard.eu/f5t2812p44449-herkunftsvater-sucht.html#p44449
Antwort zu Ein leiblicher Vater...
Lieber leiblicher Vater,
ich würde Dir gerne Mut machen, Deiner Idee zu folgen und Dein Kind zu suchen. Es ist nie zu spät um Frieden zu finden. Es wird sowieso viele Schritte brauchen, um ans Ziel zu kommen - immer wieder neue Entscheidungen - das Schicksal hilft mit, dass alles so richtig wird. Die leibliche Verbindung ist nicht zu unterschätzen - und wieviel Segen ist in dem Satz, dass man auch falsche Entscheidungen getroffen hat - zu der Zeit war es das Beste, was man leisten konnte.
Ich wünsche allen eine gute Verbindung zu den Eltern, die einem das Leben geschenkt haben.
sainanda.

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