Antwort: Glasfaser als Auslöser für Asthma, Bronchialentzündung, Luftnot ?
@Feuerröschen
Danke für die Besserungswünsche Feuerrösschen.
In der Zwischenzeit war ich nun ein Mal knapp nah dran, doch zum Arzt zu gehen. Die Atemnot kam nachts während des Schlafs wieder und ich habe mich schon bei denen da sitzen sehen in weiß, die eventl. selbst kaum was wissen, aber dafür bestimmt `ne Menge Tests machen und meiner Krankenkasse ordentlich irgendwelche Rechnungen dafür stellen. Wäre das Output der Ärtze gut, wäre es ja noch ok...
Dennoch Danke für Deine Ratschläge. Ich kann sie ja alle gebrauchen, weil mir schlicht und einfach jegliches Wissen und Erfahrung im Umgang mit Atemproblemen fehlt.
Ich habe nachher, als es mir dann wieder besser ging, im Netz recherchiert und bin dann doch zu dem Schluß gekommen, daß es wohl nicht an der Glasfaser liegt. Wie Du schon sagtest, fandest Du die Reaktion auf den Zigarettenrauch auch suspekt. Nun das Ergebnis meiner Recherche ergab, daß die Leute, die genau die gleichen Symptome haben wie ich, von den Ärzten sogar tatsächlich keinen gesundheitlich negativen Befund erhalten, sondern als gesund wieder nach Hause geschickt werden. Man könnte jetzt meinen, ich zaubere mir diese Lösung aus dem Hut, weil sie meiner doch negativ angehauchten Meinung entspricht, doch so haben sich locker an die 10 Leute im Internet geäußert mit den gleichen Syndromen.
Offenbar handelt es sich bei dieser Atemnot nicht um COPD oder Asthma. Wie ich erfahren habe, haben Leute mit Astma Schwierigkeiten mit dem Ausatmen. Bei mir dagegen ist es das Einatmen, das die Probleme bereitet. Gemeinsam mit allen anderen Leuten im Internet haben wir alle das Gefühl, zu wenig Luft zu bekommen. Die Atmung ist flach und es stellt sich das Bedürfnis, ein Mal tief durchatmen und entspannt endlich mal Ruhe und Luft haben zu können. Der Körper reagiert aber von selbst mit einem Gähnreflex auf das Luftverlangen. Während Du dann gähnst, beginnt die Lunge sich erst allmählich mit Sauerstoff zu füllen. Wenn Du dabei dann Glück hast, dann kommst Du auch zu dem Punkt, wo das Lungenvolumen maximal ausgedehnt ist und Du dann gerade den Punkt verspürst, richtig ein-oder durchgeatmet zu haben. Anschließend setzt sich die flache, gefühlsmäßig verminderte Sauerstoffatmung, wieder ein. Das ist aber in den nächsten 1 bis 2 Minuten egal, weil Du so lange noch genug Luft von diesem einen tiefen Atemzug hast, daß du prima über diese Runde kommst. Doch schon bald benötigst Du wieder diesen tiefen Atemzug und je weniger es Dir gelingt, ihn herbeizuführen, desto mehr verspürst Du den Druck danach, endlich wieder Luft kriegen zu müssen. Du atmest zwar währenddessen immer weiter, doch in dieser Zeit geht kaum etwas in die Lunge rein. Du hast eindeutig Probleme damit, die Masse an Luft in die Lunge zu kriegen. Du versuchst, die Schultern anzuheben, um so die Lunge vielleicht zu strecken, damit das Durchatmen möglich wäre, öffnest Deinen Mund und löst künstlich den Gähnreiz aus, und schaffst es so vielleicht, wieder ein Mal durchatmen zu können. Ein wirklich lästiges Prozedere, aber notwendig. Besonders schlimm ist es, wenn Du Dich in einem Raum aufhältst, wo ohnehin schon wenig Sauerstoff drin ist, da öffnest (bzw. reißt, je nachdem ob es bei einem selbst zu Hause oder halt außwärts ist) das Fenster auf, damit einfach mehr Sauerstoff in den Raum kommt. So hast Du dann später eine bessere Chance, wieder leichter einen tiefen Atemzug hinzukriegen.
Während ich gelesen habe, daß bei Asthmatikern das gerade auf dem Rücken liegen gut für die Atmung sein soll, ist es in meinem Fall vollkommen hinderlich. Ich mußte nachts aufstehen, unbedingt, in die stehende Position gehen.
Wie andere Leute im Internet beschrieben, plagt sie diese Atemnot unter anderem bereits seit Jahren. Bei manchen soll es Phasen dazwischen gegeben haben, wo die Atemnot mal für ein paar Monate weg war, dann aber wiederkam. Bei den anderen soll sie schon seit Jahren kontinuierlich da sein. Im Extremfall wurden schon Fragen geäußert, ob das Leben den so überhaupt lebenswert wäre.
Interessant war, daß bei fast allen, außer bei einer Frau, keine Diagnose gestellt werden konnte. Die Sauerstoffsättigung soll bei allen nahezu 100% gewesen sein. Der CO2 Gehalt soll dagegen jedoch etwas niedriger als normal gewesen sein. Ein Arzt diagnostierte dann daher bei der Frau eine Art Hyperventilation. Was wahrscheinlich gar nicht mal so verkehrt ist, denn wenn man regelmäßig so tief durchatmen tut, dann führt man sich damit auch schon ordentlich Sauerstoff zu. Ich hatte ansatzweise auch mal das Gefühl, für einen Moment so etwas wie Hyperventilaion zu verspüren, also eine Art leichtes Berauschtsein, eine entspannte Leichtigkeit mit vielleicht leichten, kurzzeitigen Sehveränderungen, also kleinen dunklen oder hellen Punkten, die dann schnell wieder verschwanden, doch so was trat nur auf, wenn man dieses tiefe Durchatmen mehrmals durchführte. Aber das hat mich nicht wirklich gestört, weil man vollkommen bestrebt ist, richtig tief durchatmen zu können. Der Frau empfahl man daher, nicht zu hyperventilieren und in eine Tüte ein-und auszuatmen, um so den CO2 Anteil zu erhöhen. Ob das nun für die Lösunge des Problems sinnvoll ist, weiß ich nicht und bezweifle es ein wenig, weil damit die Ursache des Problems nicht geklärt wird.
Die von der Atemnot betroffenen führten auch andere, weitere medizinische Tests durch und es wurden keine Abweichungen von den Normalwerten festgestellt. Die Leute wurden wieder so entlassen, selbst aus der Notstation von Krankenhäusern und letztenendes sich selbst überlassen.
Ein sportlicher, junger Mann enthielt eine für mich wichtige Info, als er sagte, daß er eigentlich kerngesund sei, bis auf eine Borreliose vor 2 Jahren. Und genau das war der springende Punkt. Denn über den gleichen Hintergrund verfüge ich auch. Seine Empfehlung war es, Sport zu machen. Auch andere äußerten ähnliches, sich zu bewegen, aber auch, sich zu entspannen.
Ich vermute, diese Atemschwierigkeiten haben tatsächlich etwas mit der Borreliose zu tun bzw. sind eine Folge davon. Auf irgend eine Art und Weise wird das Lungengewebe angegriffen. Es gibt irgend einen Reiz, der das aktiviert, genau genommen, vermutlich diese Bakterien, die sich möglicherweise im Lungengewebe aufhalten, aktiviert, die dann der Lunge zeitweise arg zusetzen mit einem Exotoxin, einem Stoffwechselprodukt. Das stellt irgend etwas mit der Lunge an, so daß die Lungenmuskulatur möglicherweise "verkrampft" und es nahezu unmöglich ist, sie zu entspannen. Dieses Schulternanheben und Gähnen (das Gähnen wurde als ein Symtom von vielen Betroffenen geäußert) sind Bewegungen, die die Lungenmuskulatur wieder dehnen. Sobald diese Phase aber vorbei ist, zieht sich die Lungenmuskulatur wieder zusammen. Manche beschrieben auch dieses Gefühl, als ob Sie einen Druck auf dem Oberkörper hätten. Wahrscheinlich meinten sie genau das damit.
Weiterhin interessant war die Schilderung einer Frau. Sie sagte, daß besonders in der zweiten Hälfte ihres Zyklus alles schlimmer wird, die Atemnot deutlich zunimmt, doch sobald sie ihre Tage hat, geht es ihr deutlich besser.
Der sportliche, junge Mann treibt unabhängig der Atemnot weiterhin Sport und sprach an einer Stelle von einem Durchbruch, als er sich trotz stärkster Atemnot überwinden konnte, die Strecke von 13 km weiter zu joggen.
Zum Teil war bei den Betroffenen genau so wie bei dem sportlichen Mann zu erkennen, daß sie die ärztliche Meinung, sie würden sich das nur einbilden mit der Atemnot und das es rein psychisch sei, mit übernommen haben. Denn das Motiv für das Weiterjoggen bei dem jungen Mann war die Annahme der Einbildung und das man sie überwinden müsse und könne.
Eine definitive Lösunge für dieses Atemnot-Problem habe ich zwar bisher noch nicht, doch aus dem gelesenen und meinen Schlußfogerungen zu Folge liegt bei allen Betroffenen eine Übersäuerung vor. Daher würde sich eine Entsäuerung, ganz gleich auf welchen Wege sie herbeigeführt wird, sehr positiv auf das Lungengewebe auswirken. Damit wären längere Spaziergänge, auch das berühmte Joggen, Power Walken tatsächlich eine Lösunge neben Entsäuerungsbädern (wobei das an sich eine sehr mutige Sache wäre, so was bei akuter Atemnot zu machen, wenn man ohnehin schon nach Luft jappst, sich so in eine warme Badewanne zu legen. Aber nach leichter Besserung kann man das dann doch wagen!).
Ich selbst habe mir eine Mischung von alkalischen, entsäuernden Mineralienzeugs auf den Oberkörper aufgetragen, um eine ähnliche Wirkung zu erhalten. Ich denke, daß hat schon funktioniert, zwar nicht sofort, aber allmählich über Stunden hinweg.
Alternativ könnte ich mir vorstellen, daß auch die Einnahme von Algenpräparaten (Chlorella-Alge) auf Sicht von 3 Tagen zur Besserungen führen könnte, weil diese Alge eine Menge von Giftstoffen in sich aufnimmt und es einfach überm Darm wieder ausgeschieden werden kann. Es ist auf alle Fälle einen Test wert.
Momentan geht es mir wieder gut. Heute habe ich auch Algen eingenommen, so daß es mir im Prinzip dann bis zum Wochenende wieder sehr gut gehen sollte, sofern die Theorie stimmt und es sich um eine von Borrelien künstlich hervorgerufene Übersäuerung und Verkrampfung der Lungenenmuskulatur handeln sollte.
Mal sehen ;)
@ Reni
Klingt ganz schön erschreckend, daß Glasfaser bei einer feuchten Wand nur so eine kurze Lebensdauer von 3 Jahren hat. Meistens verwenden die Leute es ja in der Annahme, gerade Feuchtigkeit zu verhindern. Also wenn einer schon mit Glasfaser isoliert, dann sollte er es komplett richtig machen, ansonsten scheinen die Probleme gleich durch die Schimmelsporen ja vorprogrammiert. Danke für den Tipp.
Ich nehme an, daß es bei mir im Keller trocken ist. Ich fühle mich aber dennoch seit den 2 Jahren, seit es eingebaut ist, sowieso nicht richtig wohl dort. Die Luft ist ziemlich abgestanden, warm und trocken. Man riecht sie förmlich. Ich bemühe mich da minimalst drin zu sein, auch Mundschutz (so ulkig das auch aussehen mag) zu tragen, sobald ich doch nicht alles in einem Zug erledigen kann.
Danke auf für Deinen Ratschlag Reni.
LG an Euch und ein Frohes Weihnachsfest noch!