Weg vom THC..auf in ein neues Leben

Thema: Drogen

Thema: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

  • Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    Hallöle

    ich will garnicht lang um den heißen Brei herumreden.

    Ich bin 24, kiffe seit über 7 Jahren täglich und das nicht zu wenig.

    Ich war zwischendrin 2 Jahre lang auf speed,c, exctasy, pilze hawaianische Holzrosen, pep und anders Zeugs dass halt "gute" Laune macht. Irgendwann war aber nichts mehr zu bekommen und ich hörte damit auch, was nicht schwer war!Doch das Kiffen ging weiter und weiter und immer mehr von tag zu tag.

    Mein Kurzzeitgedächtnis hat sich schon längst verabschiedet, ich kann mir nicht mal merken , was mein Gesprächsparnter vor 5 Minuten zu mir gesagt hat. Ich habe oft arge Sprachprobleme, bekomme kaum einen gescheiten Satz raus ohne zu stottern. Bin unmotiviert, lustlos, faul. Mein Selbstbewusstsein ist im Keller und eben mit dem Denken ists auch nicht mehr so.



    Doch jetzt ist schluss. Heute ist mein erster Tag ohne kiffen und bis jetzt halte ich gut durch, ich habe nicht einmal das verlangen danach. Klar, ich rauch zwar bissle mehr Zigaretten (5 bis jetzt) aber ich möchte endlich Kifffrei sein!!!Als ob dieser Tag auf mich gewartet hat.

    Dass schlimme bei mir ist aber, mein Lebensgefährte raucht weiter, wir wohnen zusammen und es ist schwer jemanden "kiffendes" zu sehen. Er selbst hat aber weniger Probleme damit , außer die ewige Vergesslichkeit.



    Kann mir jemand sagen, ob dass mit dem Kurzzeitgedächtnis wieder wird? Wird die Sprache bei mir besser?

    danke für lesen, bis demnächst



    sativa



  • Antwort: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    Janein sag ich mal dazu. Es kommt darauf an wie schwer die Störung ist .ich selbst hatte in meiner Konsum

    freien Zeit auf jeden fall wieder ein besseres Kurzzeitgedächtnis.

  • Antwort: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    Studien beweisen einstimmig, dass die Gedächtnisleistung, selbst bei sogen. Hardcorekiffern, nach 6 Wochen Abstinenz der eines Nichtkonsumenten entspricht. Der Verlust der Gedächtnisleistung ist also reveresibel!

  • Antwort: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    So einstimmig scheint es aber nicht zu sein. Es gibt doch eine griechische Studie, die nicht zu diesem Ergebnis kommt ?! Und andere Studien habe ich gelesen, da kommen sie zu recht widersprüchlichen Aussagen. Sehr viele Studien gibt es ja wohl noch nicht, vor allem nicht für Langzeitfolgen ?. Es wird doch auch gesagt, dass es durchaus möglich ist, dass die Gedächtnisleistung sich zwar wieder bessert aber nicht vollständig reversibel ist, in Abhängigkeit von der Dauer des Konsums. Auch dass es darauf ankäme, wie hoch das Niveau der Gedächtnisleistung vor dem Konsum war .

    Abgesehen von der Schädigung der Lunge und der wohl höheren Lungenkrebsgefahr im Vergleich zu "normalen" Zigaretten.

    Ich sehe einen Unterschied darin, ob Cannabis kontrolliert als Medikament oder unkontrolliert als Rauschmittel eingesetzt wird. Nutzen und Risiko müssen bei allem abgewogen werden. Außerdem wäre bei einer Legalisierung (zumindest als Medikament) es dann auch nicht mehr möglich, dass z.B. wie 2007 in Sachsen geschehen, zig Leute wegen einer Bleivergiftung ins Krankenhaus mussten, durch verunreinigtes Cannabis verursacht, wo dann die Staatsanwaltschaft ermittelte.... Andere Verunreinigungen hört und liest man ja auch immer wieder. Das wäre dann sicher ausgeschlossen ?!

  • Antwort: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    Die Frage, ob chronischer Cannabiskonsum bleibende Beeinträchtigungen von Denk- und Wahrnehmungsfunktionen verursacht, ist nicht abschließend erforscht, so dass sich nur vorläufige Antworten geben lassen. Sicherlich gibt es keine groben Beeinträchtigungen kognitiver Funktionen und vermutlich keine Auswirkungen auf die allgmeine Intelligenz [Anmerkung: man denke im Gegensatz dazu an die folgen chronischen Alkoholkonsums!], wie sie etwa in Intelligenztests messbar wäre. Chronischer Cannabiskonsum macht also nicht dumm [Anmerkung: und Gelegenheitskonsum deshalb schon gar nicht]. Möglicherweise könnten jedoch geringfügige Beeinträchtigungen höherer kognitiver Funktionen auftreten, die Auswirkungen auf die Bewältigung komplexer Aufgaben haben könnten. Die Alltagsrelevanz dieser Veränderungen ist vermutlich gering, aber über diese Frage wird auch in Zukunft gestritten werden.
    Nadia Solowij vom Nationalen Drogen- und Alkoholforschungszentrum der Universität Sydney (Australien) befasst sich seit langem mit den Auswirkungen des Cannabiskonsums auf Gehrinfunktionen und ist eine der renommiertesten Expertinnen auf diesem Gebiet. In einem Buchbeitrag schreibt sie zusammenfassend:

    "Der Langzeitkonsum von Cannabis führt nicht zu groben, kognitiven Defiziten, aber es gibt jetzt genügend Hinweise, dass er eher subtilere und selektive Beeinträchtigungen höherer kognitiver Funktionen verursacht. (...) Die Langzeitrisiken für die meisten Anwender sind nicht gravierend, und die Wirkung ist relativ gering, (...). Der Umfang der Wiederherstellung der kognitiven Funktionen ist noch unklar."

    Selbst chronischer, starker Cannabiskonsum ist also keine Bedrohung für die allgemeine Intelligenz und kognitive Leistung eines Menschen. Nur bei einzelnen, höheren kognitiven Funktionen kann es zu "subitlen, geringen und nicht gravierenden" Beeinträchtigungen kommen, die zudem unter Umständen nach Absetzen des Konsums wiederherstellbar sind. Vor allem Berichte aus persönlicher Erfahrung weisen darauf hin. Hier besteht jedoch sicherlich Forschungsbedarf.
    Dass es jedoch (zumindest temporäre) Beeinträchtigungen gibt sollte mit obigem Text bewiesen sein. Bei chronischem, starken Konsum einer chemischen Rauschsubstanz ist dies auch nicht weiter überraschend. Überraschend ist eher die Geringfügigkeit der Auswirkungen, vor allem im Vergleich zu anderen legalen oder illegalen Rauschmittel wie dem Alkohol oder Kokain.



    Ich jedenfalls konsumiere seit 27 Jahren Cannabis, seit August verg. Jahres mit Erlaubnis des BfArM/Bundesopiumstelle, um meine Spastik und mein chron. Schmerzsyndrom zu behandeln. Voraussetzung für die Unterstützung meines Arztes war eine neurologische Untersuchung, mit der ich nachweisen musste, dass bei mir keinerlei neurologische Ausfallerscheinungen vorhanden sind.

    Auch ist die Einlassung mit der höheren Lungenkrebsgefahr so nicht zu halten. Zugegeben, wenn man an einem Tütchen zieht, inhaliert man tiefer und hält die Luft etwas an, wodurch man mehr Schadstoffe aufnimmt, als wenn man eine Zigarette raucht. Jedoch kann man das umgehen, wenn man einen "Vaporizer" verwendet (Inhaltsstoffe werden verdampft - es findet also keine Verbrennung statt, kanzerogene Stoffe entstehen dabei nicht!). Im Übrigen bestätigen auch hier viele Studien, dass insbesondere CBD (Cannabidiol) eine krebshemmende Wirkung auf den Organismus hat, weshalb es mittlerweile sogar schon abgeschlossene kontrollierte onkologische Studien gibt, in denen die Wirkung einzelner Cannabinoide auf Zellmutationen erforscht werden/wurden. Hirntumore werden z.T. schon erfolgreich mit Cannabinoiden behandelt. Wenn man sich dafür interessiert, einfach mal danach googlen.

  • Antwort: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    Geheimrat1 Also wird man noch abwarten müssen, was die Forschungen endgültig bringen und dann werden sicher Schlussfolgerungen daraus gezogen ?! Das ist ja immer ein weiter Weg :-/ Für Dich ist das Thema ja nun interessant, weil Du es selbst nimmst. Da wirst Du es sicher weiter verfolgen. Du kannst ja da aus eigener langjähriger Erfahrung sicher auch einige nachvollziehen, obwohl man ja von dem Einzelnen nicht auf die Mehrheit schließen kann.

    Musst Du eigentlich jährlich ( oder so....) immer wieder eine neue Ausnahmegenehmigung erwirken oder ist es "für immer" ( bis es vllt. mal legalisiert ist) weil sich vllt. ( keine Ahnung) an deinem Zustand leider nichts mehr ändert ?

    Medizinisch gesehen, finde ich Cannabis auch interessant.

    Aber das ist ja hier eigentlich gar nicht das Thema Gut Das ist ja für solche, die Cannabis als Rausch-bzw. Suchtmittel konsumieren und "weg davon" wollen.



  • Antwort: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    @ ARWEN59 Du hast Recht, wenn Du sagst, dass man erstmal die Forschungsergebnisse abwarten muss. Es zeichnet sich allerdings immer mehr ab, dass uns bez. Cannabis über die Jahre hinweg eine ganze Menge an Lügen aufgetischt wurden.

    Das eigentliche Problem der sinkenden Gedächtnisleistung sehe ich in dem Mischkonsum mehrerer illegaler (uns auch legaler) Drogen. Wenn Du dir den Bericht von Sativa durchliest, kannst Du feststellen, das sie mehrere psychotrophe Substanzen, über Jahre hinweg, konsumiert hat. Das man die schwindenden kognitiven Leistungen des Gehirns dann nur auf den Konsum von Cannabis schieben will, erscheint mir nun doch etwas leichtfertig.

    Zur Erklärung: Sativa ist mit ihren 24 Jahren noch in einem Alter, in den man noch nicht den Willen hat, oder in der Lage ist, gebührend zu differenzieren. Mit 24 habe ich mir auch noch direkt morgens nach dem aufstehen die ersten 3-5 Purköpfchen mit meiner Bong (Wasserpfeife) reingezogen. Die allermeisten aber sind dann doch irgendwann in der Lage, mit dem gebührenden Respekt an die Droge(n) zu gehen.

    Zu deiner Frage. Meine Ausnahmegenehmigung ist unbefristet gültig, bis auf Widerruf. Da sich an meinem Zustand nichts mehr ändern kann und ich wegen meiner inkompl. Querschnittslähmung + chron. Schmerzsyndrom nie weiss, wie es mir am nächsten Tag geht, bin ich auch erwerbsunfähig berentet (auch unbefristet).

    Das medizinische Potential von Cannabis is geradezu enorm. Die Anwendung von Cannabis ist bei vielen verschiedenen Krankheitsbildern mehr als nur hilfreich. So behandelt man mit Cannabis mittlerweile: MS, Morbus Crohn, Querschnittssymptome, Schmerzsymptome, Tourettesyndrom, AIDS, versch. Krebsarten (u.a. auch gegen die Übelkeit bei einer Chemotherapie), Dysurie, Tremor, etc.

    Man verspricht sich generell eine sehr gute Wirkung bei allen entzündlichen Erkrankungen, sowie bei z.B. Glaukomen. Das eigentliche Problem hierbei ist die Pharmaindustrie, die sich vehement gegen die medizinische Verwendung von Cannabis sträubt - damit verdienen die kein Geld mehr...

  • Antwort: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    Wieso verdienen sie damit kein Geld mehr ? SO viel Ahnung habe ich nicht davon aber was ich gelesen habe, da ist doch bei der Pflanze die Wirkstoffkonzentration von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich ( was ja auch einleuchtet, ist ja bei allen Heilpflanzen so) Deshalb gäbe es doch für die Pharmaindustrie noch genug zu tun ? Die Applikationsformen feststellen, die Wirkstoffe aus den verschiedenen Pflanzenteilen isolieren und standardisieren u.s.w.......Auch um so etwas "kümmert" sich doch die Pharmaindustrie auch. Sie stellt doch nicht nur chemische Arzneimittel her ?! ...oder siehe Dronabinol, welches ja wohl teilsynthetisch ist....und damit verdienen sie doch auch wieder ?!

    Deshalb kann ich mir gar nicht vorstellen, dass die Pharmaindustrie daran nicht interessiert ist. Andere, chemische Arzneimittel gibt es doch auch massenweise unterschiedliche (was gar nicht nötig wäre), warum also dann nicht auch noch Cannabis?

  • Antwort: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    P.S.: der Eintrag von Sativa ist ja auch schon 4 Monate alt. Es würde mich mal interessieren, wie es ihr jetzt geht ? Hast Du es wahr gemacht und durchgehalten, Sativa ?,hat sich Dein Gedächtnis gebessert, Deine Sprachstörungen und Dein Befinden insgesamt ?

  • Antwort: Weg vom THC..auf in ein neues Leben

    Hallo Freunde!

    Ich,Wiener-26Jahre,verlobt (Baby unterwegs) seit meinem 11ten Lebensjahr Kiffer möchte gerne aufhören, schaff das aber nicht wirklich, es fehlt der Wille. Wenn ich ehrlich bin muss ich sagen das mir mein Gras mehr gibt als zB kuscheln oder so...es ist meine Quelle für Kraft,Mut,Hoffnung usw. Das erste und das letzte was ich tue jeden Tag und jede Nacht ist kiffen (bitte fragt erst garnicht nach meinem Verbrauch). Ich meine wo soll ich meine ganze Energie dann hernehmen wenn das weg ist? Zudem sollte ich erwähnen das ich mit Kokain,Heroin,Speed,LSD usw meine Erfahrungen machte und ich aufhören konnte ohne gröbere Probleme obwohl diese Süchte ganz ausgeprägt waren. Kokain nehme ich auch heute noch ab und zu aber das ist echt keine Sucht...aber wenn ich gestehe das ich eine THC-Sucht habe werde ich belächelt.Sind die denn alle vom Mond??-auch Schokolade oder sogar Eis kann ja bekanntlich süchtig machen.Österreichische einrichtungen meinen; Sie müssten sich um die "harten Drogen" kümmern und vom Arzt gibt es in diese Richtung auch wenig zugelassens.Ich bekomme derzeit Substitol Ret.200mg mal 4 Tägl.(falls unbekannt: Morphin-Kapseln von Mundiudol-evtl Mundidol bei Euch genannt) abholung einmal pro Woche.Das ist gegen einen möglichen Rückfall zu "bösen" Sachen wie Heroin oder so. Ist doch eigtl schlimm das ein Junky sein Zeug bekommt und der kleine Kiffer wird krimiunalisiert. Also meiner Meinung nach wird da mit 2erlei Mass gemessen,sehe ich des falsch?

    Wie könnte die "BundesOpiumStelle" in Österreich heissen?? So jedenfalls nicht.

    Ich bin ehrlich gesagt nicht mehr ganz nüchtern, aber ich hoffe mein Eintrag ist verständlich ansonsten, muss ich mich jetzt gleich entschuldigen,sorry. Hoffe auch das Thema nicht allzusehr verfehlt zu haben, wollte nur meinen einstieg rechtfertigen und sagen was bei mir so los ist...viel Glück allen die den absprung geschafft haben or noch schaffen.

    Freundliche Grüsse aus Wien...Mario

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