Antwort: Rachen+LungenKrebs
Man weiß nie, was das Richtige ist, hinterher ist man immer schlauer....
Was die Statistiken betrifft, DA würde ich gar nichts drauf geben, in so einem Fall. Ich hatte einen Tumor, bei dem bei meiner Ausdehnung, Lage und des Gewebes statistisch gesehen 90 % die 5-Jahresüberlebenchance nicht überstehen. Und ich lebe noch gut und ohne Einschränkungen, nun seit mehr als 20 Jahren. Meine Einstellung dazu ist: EINMAL kann man das alles überstehen, da muss man eben durch. Dann hat man es wenigstens versucht. Und wenn DANN ein Rezidiv oder im Falle Deiner Schwester, ein Fortschreiten der Tumorerkrankung, weitere Metastasen u.s.w. kommen.....dann kann man sich immer noch dazu entschließen....jetzt ist für mich Schluss, ich will den Rest meines Lebens SO verbringen, wie ich es für richtig halte....oder eben weiterkämpfen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine Schwester JETZT an der See oder anderswo ruhiger und mit dem Schicksal abgeschlossen, leben kann, wenn sie noch nichtmal ausprobiert hat, WIE und OB die Chemo und die Strahlentherapie erfolgreich anschlagen. (Abgesehen von den Beschwerden, die sie ja jetzt schon hat: Atemnot, nicht Sprechen können, Herzbeschwerden)
Da der Tumor schon den li. Hauptbronchus fast vollständig stenosiert also verschlossen hat, würde sie ja jetzt ohne Therapie ersticken. SO einen Tod wünsche ich niemandem 
Da reicht es ganz bestimmt nicht mehr allein auf die natürlichen Mittel zu bauen:-/
(auf diese Weise ist mal ein Mann in meinen Armen gestorben, das verfolgt mich noch heute, wenn ich daran denke
)