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Psychosomatische Reha
Thema: Psychosomatische Reha
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Ja - klar.Jeder hat eben andere Prioritäten.
Ich habe 1 Stunde 20 Minuten für eine einfache Fahrt zur Tagesklinik gebraucht und das war ich mir wert.Und sicher - abends war's schon manchmal sehr anstrengend,aber ich wollte ja weiter kommen.
Gibt's denn für dich die Möglichkeit,stationär eine Reha zu bekommen?Da hättest du den Stress dann nicht.
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geschrieben von sonnenschein7 vor etwa 1 Jahr (16.08.2010 18:37)hallo,
also ich denke, es ist ein unterschied, ob ich wegen einem psychischem oder physischem problem in die ambulante reha gehe.
ich war auch in einer tagesklinik, die knapp 60 km weg war, aber ich konnte das körperlich auf mich nehmen. wenn biggireisen, aber körperliche einschränkungen hat bzw eine gewwisse "anlaufzeit" braucht, dann ist es doch was anderes.
ich würde auch an die rentenkasse schreiben und all die probleme, die sich daraus ergeben (anlaufzeit, fahrzeit,...), mitteilen. den rentenantrag dürften sie deshalb nicht ablehnen.
liebe grüße sonnenschein
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Antwort zu Antwort: Psychosomatische Reha
Hallo an Alle,
nach langer Zeit melde ich mal wieder zu dem "leidigen" Thema Reha!! Mein ambulante Reha konnte ich wegen der langen Wegstrecke abwehren, gottseidank. Befinde mich nach wie vor im Widerspruchsverfahren mit EU Rente, das dauert und dauert......
Jetzt habe ich erneut eine Reha genehmigt bekommen, diesmal stationär, im Eilverfahren. Um meine Mitwirkungspflicht nicht zu verletzten, habe ich bei dem Widerspruch der ambulanten Reha der DRV mitgeteilt, dass ich grundsätzlich mit einer stationären Aufnahme einverstanden bin, aber lt. ärztlichen Aussagen und Attesten bedenke, dass diese wenig Aussicht auf Erfolg hätte.
Jetzt aber das Problem: Die Klinik teilte mir mit, dass die Wartezeiten bis zur Aufnahme 5-6 Monate wäre, und ein genauer Aufnahmetermin jetzt noch nicht feststeht.
Kann man da was machen?? Ich bin echt verzweifelt, das verzögert meine Bearbeitung und Leistungsprüfung meiner beantragten Rente doch wieder um Monate.....
LG Biggireisen
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geschrieben von Kilo vor etwa 1 Jahr (01.11.2010 07:52)Liebe Biggireisen,
ich weiß nicht, ob Dir dieser Beitrag jetzt was hilft, aber ich schreibe mal, wie ich das im vorigen Jahr gemacht habe. Ich hatte auch einen positiven Bescheid in schriftlicher Form bekommen mit einer Wartezeit von 3 Monaten. Am Ende eines solchen Anschreibens steht in der Regel, dass man Widerspruch innerhalb einer bestimmten Frist einlegen kann. Habe ich auch gemacht mit der Begründung, dass ich schon drei Monate krank geschrieben bin und dass es im Interesse von mir, der Rentenversicherung und des Arbeitgebers liegt, dass ich möglichst bald wieder arbeiten kann.
Aufgrund des schriftlichen Widerspruchs bei der Rentenversicherung hat sich die Wartezeit um sieben Wochen verkürzt. Du kannst aber vielleicht mal bei der Rentenversicherung neben dem schriftlichen Widerspruch auch mal anrufen. Vielleicht hilft das, aber ich muss Dir sagen, dass es ewig dauert, bis unter der normalen Nummer jemand ans Telefon geht. Ich war da schon etwas dreist, habe die Service-Nummer angerufen und denen mitgeteilt, dass unter der im Briefkopf angegebenen Nummer niemand rangeht. In unter einer Stunde hatte ich von der Rentenversicherung einen Rückruf und ich konnte mein Anliegen vortragen und es wurde auch prompt und sehr freundlich erledigt.
Viel Erfolg und ganz liebe Grüße von Sabine
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Antwort zu Antwort: Psychosomatische Reha
Hallo Sabine,
erst einmal danke schön für die Antwort. Ich glaube ein Widerspruch kommt in meinem aktuellen Widerspruchsverfahren der Erwerbsminderungsrente nicht so gut...
Meine Anwältin hat die DRV angerufen, da sich mein Verfahren ja eh schon ein Jahr hinschleppt und verzögert, und wegen der Wartezeit nachgehackt. Da kam nur die Antwort, dass würde ihnen auch furchtbar leid tun, aber da könnte man nichts machen. Der Rehabescheid kam ja eh schon im Eilverfahren. Selbst bei der Klinik sich auf die Warteliste setzen lassen, bringt auch wenig, da stehen schon bereits sehr viele Patienten drauf.
Ich werde jetzt auf Anraten der DRV, nochmals aktuelle ärztliche Atteste einreichen, evtl. bringt mich das generell in meiner beantragten EU Rente weiter.
LG Biggireisen
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Hallo Biggireisen,
Bei der psychosomatischen Reha ist das so, daß es keine feste Verweildauer gibt und so können nur neue Patienten aufgenommen werden, wenn jemand entlassen wird. Die ungewisse Wartezeit führt darauf zurück, daß die meisten Patienten eine Verlängerung bekommen und das manchmal mehrfach. Sich an die Rentenversicherung wenden ist nicht verkehrt. Beschleunigen kann das nur der beantragende Arzt. Der kann eine Dringlichkeitsbescheinigung ausstellen, die dann eingereicht wird.
Bei mir ging das damals sehr schnell und danach hat das auch mit der Rente geklappt. Aber auch ich habe, wie die Meisten, 5 Jahre gebraucht, bis alles unter Dach und Fach war. Wenn Du nun eine Reha in Aussicht hast, hast Du doch schon den Berg überschritten.
Ich war damals in Bad Zwesten. Dort war es sehr gut. Wo soll es denn bei Dir hingehen?
Liebe Grüße und viel Erfolg wünscht Dir Ulrike.
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Antwort zu Psychosomatische Reha.
Hallo Ulrike,
danke für die Antwort. 5 Jahre, dass wäre mir echt zu lange, bis dahin ist man ja finanziell und psychisch ruiniert.
Das man mit einer Reha über den Berg ist, da sehe ich ein bißchen anders, denn man weiß ja nie ob der Abschlußbericht für den Patienten spricht. Das habe ich bei meinen orthopädischen Reha Maßnahmen auch gesehen.
LG Biggireisen

