Hallöchen, ich heiße Monilein und bin ein Neuling.

Thema: Hallöchen, ich heiße Monilein und bin ein Neuling.

  • Hallöchen, ich heiße Monilein und bin ein Neuling.

    Hallo zusammen, ich möchte mich vorstellen. Ich bin Monilein und leide auch seit 30 Jahren unter immer mehr zunehmenden Rückenschmerzen. Früher in Schüben, mal stärker, mal schwächer, aber seit vielen Jahren bleibende Schmerzen. LWS, BWS und HWS. Diagnosen von Bechterrew über Rheuma, Arthrose, Seitverbiegung der Wirbelsäule, Bandscheibenvorfälle,Facettensyndrom.......

    Bin von vielen Ärzten therapiert worden, aber damit muß ich leben. Mal schaffe ich es,mal nicht. Die Schmerzen schieben einen immer mehr in die Isolation.

    Für Ratschläge bin ich aber immer noch offen.

    L.G.an alle, von Monilein

  • Antwort: Rückenschmerzen

    Hallo Monilein,

    zuerstmal herzlich willkommen bei Imedo! Ich hoffe, Du findest viele Antworten auf Deine Fragen.

    Ich hatte kürzlich ein tolles Erlebnis, nachdem ich jahrelang immer Rückenschmerzen und HWS-Syndrom hatte. Durch Zufall lernte ich einen Osteopathen kennen, der bei mir dann ein ausgerenktes Beckengelenk vorfand. Nach mehreren Einrenkungen blieb es dann in seiner richtigen Position und meine Schmerzen verschwanden.

    Ab und zu, wenn ich was schweres hebe oder eine falsche Bewegung mache, rutscht es wieder raus. Aber dann hat er es schnell wieder richtig gebogen und irgendwann haben die Muskeln sich angepaßt, und es bleibt richtig positioniert.

    Wenn das Beckengelenk nicht richtig sitzt, kommt auch die Wirbelsäule in eine Fehlhaltung hinein, die Rückenschmerhzen verursacht. An einem Skelett kann man das richtig erkennen. Deshalb mein Rat an Dich: versuchs mal mit einem Osteopathen.

    Mein Mann ist vor einer Woche am L4 an der Bandscheibe operiert worden. (von einem Neurochirurgen) Sie hatte sich in den Nervenkanal vom Ischias gequetsch und unerträgliche Schmerzen im ganzen linken Bein verursacht. Jetzt ist mein Mann schmerzfrei.

    Wenn bei Dir einwandfrei ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde, würde ich eine OP überdenken.

    Es gibt aber noch andere Therapien. Welche hast Du schon gemacht?

    LG Kiki







  • vielen Dank

    Liebe Kiki, vielen Dank für die schnelle Antwort und die guten Ratschläge.

    Die ganzen Tipps sind zum Teil schon in die Tat umgesetzt worden, bis auf die OP.Es wurde schon eine Versteifung der Bandscheiben gedacht.

    Aber bei mir ist das Problem, dass die Schmerzen nicht an einem Wirbel, oder nur an der LWS sind, sondern die komplette Wirbelsäule ist betroffen.

    Zusätzlich die Seitenverkrümmung gibt der Wirbelsäule keine Stabilität. Wenn ich das alles versteifen lassen würde, so hatte man uns schon mehrfach erklärt, könnte ich mich gar nicht mehr bewegen.

    Also wollte ich eigentlich warten, bis dass es gar nicht mehr geht. Das Becken kippt auch immer nach vorne, so schlimm, dass ich dann kaum laufen kann, es wird dann eingerenkt, aber bei der kleinsten Bewegung, springt es wieder raus. Also war alles für die Katz.

    Die Nervernverödungen haben auch nichts gebracht, die vielen Medikamente die ich oft nehmen muß, verursachen zum Teil bei mir Magen- und Darmblutungen.

    Ich habe eigentlich die gesammte Palette an Therapien, bis auf die Komplett-Versteifung mehr wie einmal durch gemacht, ich bin momentan zusätzlich noch bei einem sehr netten Schmerztherapeuten in Behandlung der mich zeitgleich mit meinem Hausarzt behandelt. Dieser hat seine Praxis in der Nähe meines Hauses, wenn ich mich kaum bewegen kann, ist er schneller greifbar, ansonsten müßte ich wieder 18 km mit dem Auto fahren und das geht dann nicht.

    Ich freue mich, wenn ich einen Tag habe mit weniger oder erträglicheren Schmerzen, dann genieße ich es und versuche dann meine Akkus für die nächste größere Schmerz-Attacke aufzuladen.

    So arme Kiki, Du arme Socke mußt meinen ganzen Mist hier auch noch lesen.

    Ich bin eigentlich kein Jammerlappen, sondern hart im Nehmen, kann und will meinen Schmerz vor anderen nicht zeigen, bin eine exzellente Schauspielerin, gehe später lieber in den Keller und weine leise in ein Kissen, oder schäle ein paar Zwiebeln, dann gehen die Tränendrüsen auf und der Druck läßt nach.

    So arme Kiki, Du arme Socke mußt meinen ganzen Mist hier auch noch lesen. Sorry!!!

    Ich schicke Dir dafür besonders sonnige Grüße aus der Eifel, hoffe bis bald mal , es grüßt Moni.

  • Antwort: vielen Dank

    Hallo Monilein,

    habe auch schon das ganze Programm mit dem Rücken hinter mich gebracht und bin noch dabei, außer einer OP. Diese würde ich aber auch erst machen, wenn es garnicht mehr anders geht. Ich habe letztes Jahr in meiner Reha Leute kennengelernt, die haben sich versteifen lassen. Alle die ich fragte, würden es nicht mehr machen lassen.

    Bei mir ist es mit den Schmerzen auch sehr wechselhaft, es gibt Phasen, da geht es ganz gut, und dann gibt es Phasen, dann verläßt einen den Mut und hat noch zusätzlich Depressionen. Das kenne ich nur zu gut. Du bist mit diesen Problemen nicht alleine auf dieser Welt. Aber wie gesagt, Vorsicht vor OP's!!

    Liebe Grüße Birgit

  • Antwort: Leidensgenossin!!!!!

    Hallo liebe Birgit,

    danke für Deine Zeilen, es tut mir leid, dass Du auch solche Probleme hast, aber dann weißt Du ja wie ich mich manchmal fühle. Ich habe beim letzten Schub geweint und meinem Mann gesagt, wenn ich wüßte, ich würde noch 30 Jahren leben mit den momentanen Schmerzen, dann würde ich morgens nicht mehr aufwachen wollen. Aber es wird ja glücklicherweise irgendwann mal wieder besser.

    Dann schäme mich oft, dass ich gejammert habe.

    Mir graut es eigentlich vor Leuten, die ständig über ihre Wehwechen fachsimpeln und dann womöglich für einen Schnupfen.

    Aber ich muß sagen, es tut auch gut, dass man mal schwach ist und das auch sagen kann und dafür bin ich mal auf die Seite gekommen. Man findet Gleichgesinnte die vielleicht noch schlimmer dran sind, das gibt einem wieder Mut.

    Du hast recht, von der OP raten mir immer mehr Leute ab, das würde ich als allerletztes in Erwägung ziehen, wenn gar nichts mehr gehen würde.

    Sö liebe Birgit, Schluß mit Jammerei, ich wünsche Dir einen wunderschönen Abend, liebe Grüße Moni.

  • Antwort: Leidensgenossin!!!!!

    Liebes Monilein,

    ich höre mir gerne Deine Geschichte an, weil sie der von meinem Mann so ähnlich ist. Auch er ist ein Mensch, der niemals über Krankheiten redet, schon garnicht über seine eigenen. Als er noch berufstätig war, ist er mit den schlimmsten Schmerzen arbeiten gegangen, das verlangte seine Disziplin. Jammernde und klagende Menschen waren ihm zuwider. Er wollte immer Vorbild sein für seine Leute und alles positiv sehen - meistens hat es geklappt.

    Nun denke ich aber, dass Menschen die ihre Schmerzen nicht zeigen wollen, dafür eine enorme Energie aufwenden müssen. Diese innere Anspannung, die dadurch entsteht, verspannt zusätzlich die Muskulatur welche die Wirbelsäule stützen muss. Dadurch entsteht ein fataler Kreislauf: Schmerzen > Verspannung > mehr Schmerzen.

    Unsere Tochter ist u.a. Bachblüten-Therapeutin. Heute würde sie ihm eine Bachblütenmischung machen, die helfen kann, in der inneren Einstellung ein Gleichgewicht herzustellen zwischen Pflichterfüllung und den Bedürfnissen des eigenen Körpers. Die Wirkungsweise der verschiedenen Bachblüten ist erstaunlich vielseitig und ich selbst hab sie auch schon genommen - und sie haben mr tatsächlich geholfen.

    Ich will damit nicht sagen, dass sie Dir die Rückenschmerzen nehmen können. Aber vielleicht erfährst Du damit eine Erleichterung. Es wäre einen Versuch wert, weil es preiswert ist und keine Nebenwirkungen hat. Im Internet gibt es ne Menge Infos darüber, auch Beschreibungen der einzelnen Blüten und ihre Wirkung.

    Es gibt Apotheken, die Dir diese Mischung dann recht preiswert machen. So ist es günstiger, als wenn Du Dir alle 38 Blütenessenzen kaufst oder einen Therapeuten aufsuchst.

    Ich behandle z.B. auch unseren Hund damit und auch kranke Planzen (mit den Notfalltropfen), der Erfolg ist garantiert!

    Hier ein Link mit Infos zu den Blütenessenzen von Dr. Edward Bach:

    http://www.das-gesundheitsportal.com/sites/bachbluete_hw.html

    Ich wünsche Dir eine schmerzfreie Zeit!!! LG Kiki











  • Antwort: Du hast soooo recht

    Liebe Kiki,

    vielen Dank für Deinen guten Rat, ich hatte beim Lesen das Gefühl als wenn Du mir einen Spiegel vor das Gesicht hälst.

    Es ist in der Tat so unheimlich anstrengend immer die Tapfere zu sein, sich nicht einfach hinzulegen und auch weinen zu können.

    Obwohl das ist das Komische daran, niemand verlangt das von mir, den Druck mache ich mir selber. Ich habe so einen lieben Mann mit dem ich seit 33 Jahren glücklich verheiratet bin, mein erster Freund, meine Sandkastenliebe, zwei liebe Kinder, 25 und 30 Jahre, also alles super, ich bin der zufriedenste Mensch.

    Warum bin ich so eine einsame Kämpferin, die alles mit sich alleine ausmachen will, ich merke ja selber, dass ich mich, bei denen zum Teil höllischen Schmerzen, immer mehr isoliere.

    Ich weise dann auch alle zurück die mir helfen wollen, weil ich sie nicht belasten will und das macht meine Familie wiederum oft traurig. Es ist wirklich ein Teufelskreis, ich stehe mich oft selber im Weg und mache es mir unnötig schwerer, als ich es eh schon habe.

    Ich war schon mehrfach in einer Reha, wo man auch pchychologisch behandelt wurde, aber ohne Erfolg, Liebevoll gesagt, ich wäre ein hoffnungsloser Fall, bin einfach falsch gepolt. Ich schäme mich einfach manchmal schwach zu sein und jammern kommt gar nicht in Frage. Aber ich lerne jeden Tag dazu.

    Solche Notfalltropfen Rescue , liegen bei mir in der Schublade, wenn ich ehrlich bin, habe ich sie 3 mal genommen, was ich aber sofort wieder versuchen werde.

    Eigentlich war das dumm von mir, denn nach der kurzen Einnahme kann sich noch nichts bessern, ich werde mich sofort schlau machen und mir Informationen besorgen.

    Ich bedanke mich bei Dir, denn ich klammere mich an jeden Strohhalm, der sich mir bietet.

    Ein wunderschönes Wochenende, ich drehe die Sonne für Dich auf,

    bis bald Moni.

  • Antwort: Du hast soooo recht

    Ich freue mich, dass ich einen kleinen Anstoß für Dich geben konnte. Ich weiß wie schwer es ist, wenn man so veranlagt ist.

    Bei meinem Mann war es auch so, dass er eine Mutter hatte, die ständig nur jammerte und "Krankheiten" hatte, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie mußte immer im Mittelpunkt stehen und mein Mann fand das entsetzlich und wollte niemals so werden wie sie.

    Wenn er nicht über seine Schmerzen spricht, dann nur um mir keine Sorgen zu bereiten und mich nicht damit zu belasten. Er tut es aus Liebe - und ich denke, bei Dir ist es genauso. Sag es Deiner Familie so wie es ist, dann können sie es besser verstehen.

    Wenn Du Fragen zu den Bachblüten hast, nur zu! Wozu haben wir eine Therapeutin in der Familie!

    http://reiki-wellness-mallorca.com/

    LG Kiki

  • Hallo ich möchte mich vorstellen

    Hallo ,

    ich weis nicht ob meine Vorstellung (en) jetzt mehrfach erscheinen , aber als CityKid1 melde ich mich zurück , nachdem ich schon einmal hier war .

    Erst einmal liebe Grüße an alle

    CityKid1



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