Hallo,
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, fange ich mal am besten so an das ihr versteht, warum ich den Schritt ins Internet gewagt habe.
Es geht primär um meine Frau, wie aus der Betreffzeile zu vernehmen ist. Sie leidet seit etwa 10 Jahren unter Verspannungskopfschmerzen, vorerst wurde Migräne diagnostiziert was mittlerweile aber revidiert wurde was allerdings erst 2 Jahre später erfolgte.
Damit nahm alles seinen lauf, Zwei Jahre nahm meine Frau unterschiedlichste Medis für die Symptomlinderung . Angefangen mit Paracetamol 500mg und anderen seichten Schmerzstiller. Nach Umstellung der Behandlung auf Verspannungskopfschmerzen dachte ich endlich sind die Zeiten vorbei.
Denn meine Frau nahm weit überdosiert diese seichten Medikamente. Es kam zur Ergo Therapie- nebst Massagen. Leider nahm meine Frau das wohl nicht so ernst und brach diese Therapie ab und wechselte den Arzt. Denn die Einnahme von Medikamenten war anscheinend effezienter für sie.
Das mag vieleicht sich nicht schlimm anhören, allerdings kam sie schnell zu den Medikamenten TramaL und Tilidin.
Dank dieser Kombination, die sie auch über s. g. Ärtzehobbing an größeren Mengen kam, brachte ihr vor zwei Jahren einen Epileptischen Anfall am zweiten Weihnachtstag! Sie nahm zu diesem Zeitpunkt 2x3 täglich über Monate hinweg. Das war auch die Zeit wo mir erst wirklich bewusst wurde das meine Frau ein wirkliches Problem hat und das war nicht ihre Verspannung.
Nach einem 4 Tägigen aufenthalt im Klinikum hat sie sich selbst entlassen gehabt. Und wir alle in unserer Familie beteten das sie daraus lernte. Leider war das nicht der Fall, nach absetzen von TramaL. kam Depressivität und Schlaflosigkeit (Tilidin nahm sie nach wie vor ) auf, diese wiederum bekämpft(e) sie ebenfalls mit Medikamente. Anti-Deprisiva und Schlafmittel
Sie bekam Zolpidem 10mg verschrieben und diese nimmt sie nun auch schon durchgängig, täglich seit 2 Jahren. Unser Hausarzt spielt die gesamte Angelegenheit runter auf Nachfrage von mir. Mit Zolpidem, Tilidin und Paracetamol 500mg kam auch die Übelkeit, dagegen bekam / bekommt sie MCP! Ich weise noch mal darauf hin "täglich" nimmt sie diesen Cocktail ein.
Seit 2 Wochen nimmt sie zusätzlich noch Frovatriptane. Nebenwirkungen die mir aufgefallen sind:
Agressivitätsteigerung
Bewusstseinsveränderung
verminderte Reflexe
kaum vorhandene Motorik
Seltsame Paradoxe Handlungen
Amnesie ( kurzzeitig )
Jetzt vor kurzem hat sie unter Wirkung von Zolpidem und Co. einen Autounfall gebaut, Gott sei Dank nur Blechschaden. Nicht nur weil sie mittlerweile Aggressiv ist mache ich mir nun doch vermehrt Angst um Sie.
Wir haben zwei Kinder, und ich nahm den Part des Hausmannes auf.
Ihr leben sieht momentan so aus das sie zwar arbeitet ( in Wechselschicht ) aber kaum ist sie zu Hause liegt sie nur im Bett oder auf dem Sofa ( unansprechbar und wenn denn sehr gereizt und Aggresiv )
Die Aggresivität aber nur mir gegenüber! Es ist mittlerweile schon so weit das sie ihre Medikamente versteckt.
Ich stehe momentan ein wenig unter Psychischen Druck, werde permannent belastet durch die gesamte Situation.
Sie gibt mal mir die Schuld, denn ist es die Arbeit, denn ist es mal dies denn das, sie ist nie verlegen darum Ausreden zu erfinden. Vorkurzen hatte ich sie soweit das sie zu mindestens mal in einer Schmerzklinik anrief ( was sie eigentlich permanent ablehnte mit der Aussage, sie gehe nicht in eine Klinik!)
Leider ist mehr als der Anruf nicht gewesen, doch im Internet fragte sie "Anonym". Wie lange ein Entzug dauern würde!
Seit dem geht es aber täglich hier immer schlimmer zu! Es ist weder für mich einfach noch für unsere Kinder!
Was kann ich, respektive ihre und meine Familie machen, dass sie endlich davon wegkommt?
Entschuldigt das ich nicht viel Ausführlicher es beschrieb. Aber das ist ein Thema bei dem ich nicht mehr wüsste wo ich Anfangen sollte.
Viele Dank

