das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

Thema: das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

  • das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich möchte mich kurz vorstellen: ich bin 40, alleinerziehend und habe 2 Kinder(16+13). Ich lebe in Stuttgart. Von Beruf bin ich Krankenschwester in der ambulanten Pflege.

    Seit der Pubertät habe ich Probleme mit Allergien. Es fing ganz schleichend mit einem Dyshidrotischen Ekzem an beiden Handflächen an... was am Anfang noch für eine Pilzerkrankung gehalten und jahrelang falsch therapiert wurde. Erst vor ca. 8 Jahren hat es eine sehr gute Dermatologin in den Griff bekommen. An den Händen verschwunden, wechselte es aber zu den Füßen... %-|

    Vor allem seit meinem 30. Lebensjahr sind immer mehr allergisch bedingte Autoimmunerkrankungen dazu gekommen (Asthma, Heuschnupfen, Nerodermitis, Glaukom, Hashimoto Thyreoditis...etvl. sogar Psoriasis - wird gerade abgeklärt). Woran kann das liegen? Vererbung? Mein Vater war auch Alleriker und Atopiker. Oder Ernährung? Ich habe als Kind keine Muttermilch bekommen... da wird ja immer viel damit in Verbindung gebracht. Was hab Ihr so für Erfahrungen vor allem, was man dagegen tun kann?? Was könnt Ihr mir raten? Wem geht es ähnlich?

  • Antwort: das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

    Hallo,

    an der Muttermilch liegt das schon mal nicht. Meine Tochter ist mit der Flasche groß geworden und ich habe eine Bekannte, deren Tochter ist gleichalt, lange gestillt worden und sogar dann auf HA-Nahrung gegangen. Anna und Annabelle haben die gleichen Allergien.

    Schuppenflechte hat mein Mann auch. Da meinte der Hausarzt zu, da er als Kind gegen Hausstaubmilben desensibilisiert wurde, würde das im Alter (er ist 39) als Schuppenflechte zurück kommen. Ob ich das jetzt glaube, ist eine andere Sache. Die ganzen Salben haben nicht geholfen. Dann empfohl mir meine Schwiegermutter eine Nahrungsergänzung mit Nachtkerzensamenöl. Im Winter ist die Schuppenflechte gut zurück gegangen, als er zusätzlich zu den täglichen 2 Kapseln mehrfach die Woche im Salzwasser gebadet hat. Seit es wärmer geworden ist und er nur noch duscht, kommt die Flechte zurück.

    Der Kinderarzt meiner Kinder hat gesagt das das alles an unserer Umwelt liegt, an dem gespritzten Zeugs was wir alles zu uns nehmen etc. Ist allerdings auch Ansichtssache. Bei meiner Tochter hat sich die Neurodermitis verwachsen, als sie in die Schule kam. Der Arzt aus der Asthmaambulanz der Kinderklinik (mein Sohn hat Asthma und vieles mehr) meinte, Kinder die so früh Neurodermitis haben wie Annabelle und bei denen sich das verwächst, bei den kann das passieren, wenn sie in die Pubertät kämen, dass sie Asthma bekommen und genau das ist Passiert. Asthma und Allergien wurden wahrscheinlich weiter vererbt, sogar von beiden Seiten. Das macht uns allerdings weniger Probleme, schlimmer ist eigentlich die lebensbedrohliche Allergie auf Erdnüsse, die unser Sohn hat und der ist 5.

    LG Tanja

  • Antwort: das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

    Hallo Kiraya,

    > Erst vor ca. 8 Jahren hat es eine sehr gute Dermatologin in den Griff bekommen.
    > An den Händen verschwunden, wechselte es aber zu den Füßen... %-|

    Was nicht unbedingt für die Dermatologin spricht...

    > Vor allem seit meinem 30. Lebensjahr sind immer mehr allergisch bedingte
    > Autoimmunerkrankungen dazu gekommen (Asthma, Heuschnupfen, Nerodermitis,
    > Glaukom, Hashimoto Thyreoditis...etvl. sogar Psoriasis - wird gerade abgeklärt).

    Die genannten Krankheiten sind in erster Linie ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten. Wobei mitunter auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Besonders bei Asthma und Schilddrüsenfunktionsstörungen spielt oft auch das psychosoziale Umfeld eine ursächliche Rolle. Auch Schadstoffeinwirkungen sollten berücksichtigt werden.

    > Woran kann das liegen? Vererbung? Mein Vater war auch Alleriker und Atopiker. Oder Ernährung?

    Das eine schließt das andere nichts aus. Im Gegenteil. Alle ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten werden "vererbt". Es ist allerdings keine Vererbung im klassischen Sinne, denn die Gene selbst verändern sich dabei nicht. Die Krankheiten werden im Rahmen der Epigenetik als Vorbelastung an die nachfolgende Generation weitergegeben. Deshalb erkrankt auch jede Generation früher an diesen Krankheiten.

    > Ich habe als Kind keine Muttermilch bekommen... da wird ja immer viel damit in Verbindung gebracht.

    Das ist ein wichtiger Ernährungsfehler, neben den vielen nachfolgenden, die letztendlich zu solchen Krankheiten führen. Ursächlich für die Entstehung dieser Krankheiten ist eine langjährige Fehlernährung mit stark verarbeiteten Fabriknahrungsmitteln. Besonders nachteilig sind abei konservierte und präparierte Nahrungsmittel - zu denen auch die Babynahrung gehört. Du hast also völlig recht, wenn du die fehlende Muttermilch damit in Verbindung bringst. Es ist aber eben nur ein Teil der Ernährung auf dem Weg bis heute.

    > Was hab Ihr so für Erfahrungen vor allem, was man dagegen tun kann??

    Die Ernährungsfehler konsequent abstellen. Ich hatte selbst über 30 Jahre lang eine heftige Allergie, die mit jedem Jahr schlimmer wurde und gegen Ende ebenfalls asthmatisch wurde. In der Saison - Mai und Juni - konnte ich praktisch nur noch mit Notfallset aus dem Haus und als ich mal durch ein blühendes Roggenfeld lief, brachte mich das beinahe ins Krankenhaus. Ich hatte damals aus anderen Gründen die Ernährung umgestellt und stellte dann fest, daß die Allergie mit jedem folgenden Jahr leichter verlief, bis sie nach drei Jahren völlig verschwunden war. Das war vor acht Jahren und ich habe seitdem keinerlei Beschwerden mehr, brauche keine Medikamente und kann wieder ohne Probleme durch die Natur laufen - auch in der Hochsaison. Gut

    Die meisten der genannten Krankheiten haben einen Bezug zum Eiweißstoffwechsel und zum Immunsystem. Beides wird vor allem durch das artfremde tierische Eiweiß sehr stark belastet, so daß ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Gesundheit das konsequente Meiden des tierischen Eiweißes ist. Es kann nach Ausheilung wieder langsam in die Ernährung aufgenommen werden, aber am Anfang muß es strikt gemieden werden. Dazu gehören: Fleisch, Fisch, Wurst, Käse, Quark, Eier, Joghurt und Milch. Gemieden werden müssen auch konzentrierte pflanzliche Eiweißpräparate wie Tofu, Saitan, TVP, usw.

    Die weitere Ernährungsumstellung würde folgendes bedeuten:

    Zu meiden sind:

    - Fabrikzucker in jeder Form (nur Imkerhonig in geringen Mengen, quasi als Gewürz, ist verwendbar)
    - Auszugsmehle und daraus hergestellte Produkte (Das sind praktisch alle Backwaren, die man kaufen kann)
    - Fabrikfette und raffinierte Öle (Margarine, alle konventionellen Öle)
    - Säfte und gekochtes Obst

    Stattdessen sollte verzehrt werden:

    - Echte Vollkornmehle und daraus hergestellte Produkte (aus frisch gemahlenem, keimfähigem Getreide)
    - Naturbelassene Fette und Öle (Butter, Sahne, Sauerrahm, Nüsse, Kerne, Saaten, kaltgepreßte Öle (bio, nativ extra)
    - Ein möglichst hoher Frischkostanteil (Gemüse, Blattsalate, Obst, Getreide in unerhitzter Form)
    - Täglich ein Frischkorngericht (ein Müsli aus geschrotetem oder geflocktem Getreide mit Früchten, Nüssen, Sahne)

    Das mag nun so klingen, als könnte man dann gar nichts mehr essen, aber tatsächlich fallen nur die Fertigprodukte der Nahrungsmittelindustrie weg. Man stellt sehr schnell fest, daß man dann viel abwechslungsreicher ißt und viel mehr neue Rezepte ausprobiert und das Essen wieder zu einem lustvollen Erlebnis wird mit Geschmacksnuancen, die man bisher gar nicht kannte, weil sie durch die Einheits-Fertignahrung gar nicht auftreten können.

    Das ganze nennt sich vitalstoffreiche Vollwertkost nach Bruker, ist aber im Grunde nichts besonderes. Es ist eine Ernährung, wie sie bis vor rund 120 Jahren üblich war. Bis zu diesem Zeitpunkt existierten die genannten Krankheiten auch praktisch nicht. Wenn du meinst, das könnte ein Weg sein, kann ich gerne mehr dazu erzählen. Eine ganz schöne Seite dazu ist http://www.wilkesmann.de/ - dort gibt es neben vielen Rezepten (teils etwas experimentell ;) ) auch diverse Videos in denen die Ernährung erklärt wird.

    Die Korrektur der Ernährungsfehler ist die notwendige Voraussetzung und Basis einer Heilbehandlung. Die Heilbehandlung selbst gehört natürlich in jedem Fall in die Hände eines Arztes, der sich mit den Krankheitsursachen auskennt. Allerdings ist es nicht so einfach einen solchen Arzt zu finden, denn von den eigentlichen Krankheitsursachen erfahren die Ärzte im Rahmen ihrer Ausbildung leider nichts. Sie lernen leider in erster Linie nur Diagnose und Symptomlinderung.

  • Antwort: das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

    Danke JOAN!

    ich gehe da --durch einige Selbsterfahrung. -- die ich schon oft positiv an andre betroffene weitergab -- etwas weiter.

    Allergien jeder art entstehen meist dadurch das der darm geschädigt ist.. wenn dieser wieder saniert wird verschwindet auch die allergie-- so war es bei mir so wares bei den andren die das machten !

    Meine frage zu deinem Bericht .. warum macht man eigentlich Sensibilisierungen ... wo doch gerade das eingespritzt wird was einem nicht gut tat?Ob das wirklich Erfolg hat weisss ich eh nicht...

    aber ich weis das ich das wieder essen kann was mir vorher sehr Probleme machte .. nachdem ich viel. PROjoughourt ass und Sanestol pro nahm.. Tipp für die Hautwunden .. Starken tee aufbrühen und damit reinigen betupfen .. über Nacht wenns geht auflegen mit wattebausch .. das schloss meine offenen Wunden ( Neurodermitis Nahrungsbedingt) innerhalb von 2. --3anwendungen nur.. nach 4 jahren qual..

  • Antwort: das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

    Hallo Joan

    Danke für deinen Beitrag!

    Ich leide auch seit meiner Kindheit an Neurodermitis!

    Habe bereits vor 4 Jahren aufgrund eines Lebensmittelverträglichkeitstests meine Ernährung umgestellt - allerdings nicht ganz so wie von dir beschrieben! Ich habe zwar alles was ich nicht vertrage weggelassen aber trotzdem waren noch diese raffinierten Produkte dabei! Ich werde nun mal versuchen auch diese wegzulassen!

    Ich war auch vor kurzem bei einer Energetikerin (Bioresonanz) - dort wurde mir auch empfohlen den Zucker zu meiden! Außerdem meine die gute Frau das ich Energetisch sehr schwach bin! Mal sehen ob sich das in Zukunft dann ändert!





  • Antwort: das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

    Autoimunkrankheiten werden oft auch mit Schwermetallbelastungen in Zusammenhang gebracht. z. B. Amalgam.

  • Antwort: das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

    Der Aussage von Joan, dass das Ernährungsverhalten maßgeblich Allergien und Autoimmunkrankheiten beeinflusst, kann ich voll zustimmen. Ich hatte selbst zwei Allergien (Baumfühblüher, Hornissengift), die seit einem Jahr verschwunden sind. Dabei habe ich aber nicht so konsequent die Ernährung umgestellt. Ich würde es als ein gutes Maß an gesunder Ernährung einstufen, auch noch mit einem Anteil an Industrienahrung.

    Ich habe den Erfolg über einen anderen Weg errreicht, durch orthomolekulare Ernährung. Dabei habe ich die fehlenden Mikronährstoffe in der Nahrung durch Nährstoffsupplemente ausgeglichen. In diesem Fall durch hohe Dosen an Vitamin C und andere Nährstoffe.

    Hier wurden ja bereits die Ernährung und Schwermetallbelastung als mögliche Ursachen genannt. ich möchte noch ein weiteres Gebiet ins Spiel bringen: die Schutzimpfungen, insbesondere im Säuglingsalter. Hier werden Impfstoffe eingesetzt, die Wirkbeschleuniger (Adjuvantien) enthalten, die vom Grundsatz zu den Nervengiften zählen, wie z.B. Aluminium- und Quecksilberverbindungen. Es gibt Langzeitstudien im Ausland, die diese Schlussfolgerungen zulassen.
    Die Ergebnisse der ähnlichen TOKEN-Studie des RKI werden bis heute geheim gehalten. Da frage ich mich warum. Hier geht es vor allem um Todesfälle.
    Meine Allergien die ab den 90-er Jahren auftraten, führe ich auf Auffrischungsimpfungen zurück. Ich habe mich deshalb von diesem Impfsystem verabschiedet und stärke dafür mein Immunsystem mit entsprechend hohen Vitamin C-Dosen.

  • Das Kreuz mit den Autoimmunerkrankungen

    Hallo,

    ich möchte mich einfach euren Beiträgen anschließen. Bin 40 und habe vom Säuglingsalter an Neurodermitis, seit der Pubertät Asthma, immer wieder wechselnde Allergien, die sich jetzt in 2 lebensbedrohlichen Lebensmittelallergien (Hühnerei und -produkte und absolut alle Milchbestandteile von Kuh, Schaf, Ziege...)festgesetzt haben. Nach einem fast Totalzusammenbruch des Körpers auch aufgrund der immer stärkeren Medikamente, habe ich mein Leben umgestellt. Lange Entgiftungsphase mit rein Homöopathischen Mitteln, Amalganentfernung, Lebensmittelumstellung auf anfangs ganz wenige Nahrunsmittel, jetzt gehen schon ein paar mehr. Ich achte einfach auf möglichst frische Zubereitung und und versuche pro Mahlzeit nicht so viele verschiedene Stoffe einzubauen, also Eine Eiweißquelle, eine Kohlenhydratquelle usw. Zwischen den Mahlzeiten genügend Raum für die Verdauung lassen, so ca. 4-5 Stunden. So kann der Körper in Ruhe die einzelnen Stoffe verarbeiten und wird nicht überfordert. Man kann also vieles essen, nur eben nicht alles auf einmal. Das hilft mir sehr weiter.

    Gut, meine schweren Allergien sind nicht weg, aber die Neuro seit fast 3 Jahren!!!!!!!!! Hatte ich so noch nie!!!!!!!!! Und auch mein gesamter Körper hat sich stabilisiert, reagiert nicht auf jede Kleinigkeit (außer bei milch und Ei). Ich brauche keine Medikamente mehr und habe nur mein Notfallset bei mir, eben nur für den Notfall.

    Man braucht Zeit und Geduld, bei mir fast 5 Jahre, aber es lohnt sich!

    Helfe gern weiter, wenn jemand das wünscht....

    Viele Grüße

    Seni





  • Antwort: das Kreuz mit den Autoimmunkrankheiten...

    Klasse Seni!! Danke--- und doch frage ich .. was also kann das vorsichtige Essen und das weglassen bzw weniger essen usw also im Körper anstellen .. das es zu Erfolgen kommt ? Der Darm ist es ! Dadurch das Du Seni auf diese Weise ihn entlastet hast konnte er gesunden !!

    Die Kasssen zahlen heute Programme wo man das mit Betrofffenen macht... weglassen aller Nahrungsmittel .. nur 1. - 2 werden zugelassen .. bekommen sie einem .kommen wieder 1- 2 dazu und soweiter und soweiter.. was aber doch im grunde da Passiert sagt man immer noch nicht soo laut.. warum nicht ? Aufwändig und es geht schneller .. wenn man es zu hause und mit dem Wissen darmsanierung! macht !

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