Bei einer Facharbeit über Hilfsorganisationen hat mich das Thema Brillenspende besonders interessiert, weil ich selbst stark kurzsichtig bin. In Afrika stellt eine Brille den Gegenwert von 6-8 Monatslöhnen dar, ist also für die meisten der dort lebenden Menschen unerschwinglich. Ein weiteres Problem sind die Kosten für die Reise zum nächsten Optiker, gibt es diesen meist erst in ca. 1.000 km Entfernung. Zudem kommt in Afrika statistisch gesehen nur ein Augenarzt auf eine Million Menschen.
Aber ihr könnt helfen. In vielen Schubladen liegen nicht mehr benötigte Brillen herum und werden irgendwann entsorgt. Dabei könnten sie vielen Menschen in der dritten Welt ein normales Leben ermöglichen. Beeindruckt hat mich die Geschichte eines neunjährigen Mädchens, das erst durch eine Brille in der Lage war, eine Schule zu besuchen. Sie galt als fast blind und bekam durch eine Hilfsorganisation eine Brille mit -27 Dioptrien. Dadurch wuirde es ihr erst möglich, eine Schule zu besuchen. Seht also in den Schubladen eurer Familie nach! Ihr findet bestimmt Sehhilfen, die nicht mehr benötigt werden, weil die Stärke oder die Brillenmode sich verändert hat. Bei vielen Optikern kann man diese Sehhilfen abgeben.
Oder:

