Antwort: Schilddrüsenknoten mit Medikamenten behandeln
Heiße Knoten kämen häufig zusammen mit einer Überfunktion der Schilddrüse vor, bei der sich eine medikamentöse Behandlung mit Jodid und/oder Levothyroxin verbiete. „Stattdessen können heiße Knoten meist sehr effektiv mit radioaktivem Iod behandelt werden; alternativ kommt auch eine Schilddrüsenoperation infrage“, sagt Reiners.
zu obigem zitat moechte ich ergaenzen: die aktivitaet von heißen knoten steht im verhaeltnis zur zugefuehrten jodmenge: je mehr jod der koerper aufnimmt, desto mehr stoff hat der "heiße" d.h. unkontrolliert aktive knoten um daraus schilddruesenhormon zu produzieren und ins blut zu geben. so entsteht die ueberfunktion und deshalb macht es auch sinn auf jodid (jodverbindung) in der therapie zu verzichten. +++
umgekehrt heisst das wenn ich die jodzufuhr drossele sinkt auch die aktivitaet des heißen knotens. eine weitere und weniger agressive behandlungsmethode als verstrahlung oder operative entfernung kann deshalb zunaechst eine umstellung auf jodarme kost sein. +++
das uneingeschraenkt beworbene jodsalz waere dann tabu. wenig bekannt auch bei aerztInnen ist der jodeintrag in unser essen durch tierfutterjodierung. dies betrifft insbesondere tierische milch und milchprodukte. ein liter kuhmilch kann schon deutlich mehr als den tagesbedarf eines gesunden erwachsenen an jod enthalten. +++
diese indirekte lebensmitteljodierung ist nicht deklarationspflichtig. mehr zum thema mit literaturhinweisen auf der website der berliner selbsthilfegruppe "jodsensibel ?!"
www.jodsensibel.info
ich selbst bin nach jahrelangem leiden als hashimoto patientin zu meinem großen glueck auf den zusammenhang von lebensmitteljodierung und funktionalen stoerungen der schilddruese gekommen und habe mit jodarmer kost sehr gute erfahrungen gemacht die ich gerne weiter gebe. +++
kali