Schlafhygiene
Wenn Sie einige Verhaltensregeln beherzigen und für eine gesunde Schlafumgebung sorgen, kommen Sie oft von ganz allein wieder zur Ruhe.
- Vermeiden Sie fernsehen, lesen, lernen und natürlich auch streiten im Bett. Reservieren Sie es ausschließlich für das Schlafen und die Liebe!
- Lassen Sie den Tag ruhig ausklingen! Versuchen Sie, mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen zu entspannen. Oder tun Sie einfach mal guten Gewissens gar nichts.
- Legen Sie sportliche Aktivitäten auf den späten Nachmittag oder frühen Abend. Das kann das Einschlafen erleichtern. Schwere geistige und körperliche Anstrengungen direkt vor dem Schlafengehen machen jedoch wacher, als eigentlich erwünscht.
- Vermeiden Sie es, vor dem Fernseher einzunicken! Das erschwert das spätere Einschlafen im Bett nur unnötig.
- Essen Sie am Abend keine schweren Mahlzeiten mehr!
- Trinken Sie am späten Nachmittag und Abend keine koffeinhaltigen Getränke (Kaffee, schwarzer Tee, Cola) mehr!
- Versuchen Sie, zu regelmäßigen Zeiten ins Bett zu gehen und aufzustehen! Auch am Wochenende und im Urlaub sollten Sie diesen Rhythmus beibehalten.
- Verbannen Sie einen Wecker mit störender Leuchtanzeige aus dem Schlafzimmer! Der ständige nächtliche Blick auf die Uhr setzt Sie nur unnötig unter Druck.
- Sorgen Sie für eine Raumtemperatur zwischen 14° - 18°C und für bequeme Schlafkleidung!
- Investieren Sie in neue Vorhänge oder Jalousien, wenn sich Ihr Schlafzimmer nicht gut abdunkeln lässt!
- Gegen Strassenlärm oder zu laute Nachbarn hilft ein Ohrschutz, z.B. Ohropax.
Einschlafen will gelernt sein
Achten Sie darauf, dass Sie Stress und Sorgen nicht mit ins Bett nehmen.
Versuchen Sie gedanklich Ihre möglichen schlafhemmenden Sorgen irgendwo zu "parken" - nur nicht im Schlafzimmer.
Die richtige Bettdecke
Passen Sie Bettwäsche und Ihre Schlafbekleidung der Jahreszeit an. Klingt einfach - ist aber enorm wichtig: Denn durch eine zu warme Zudecke werden Sie sich wahrscheinlich nachts unbewusst "aufdecken", die Schultern sind dann entblößt.
Wie bei einer zu dünnen Decke sind morgendliche Verspannungen im Halswirbelbereich oder Rücken vorprogrammiert - gerade in der kalten Jahreszeit sollten Sie auf eine bequeme und wärmende Schlafbekleidung achten!
Das ideale Bettklima
Neben der richtigen Zudecke ist natürlich die Matratze und Unterfederung entscheidend für ein trockenes Bettklima. Denn immerhin gibt man beim Schlafen bis zu 700ml Körperfeuchtigkeit ab - Nacht für Nacht.
Nur wenn die Matratze Feuchtigkeit ideal aufnehmen kann und durch spezielle Be- und Entlüftungskanäle zur Seite abgeben kann, ist ein entspanntes, trockenes Bettklima gewährleistet.

Liegen Sie richtig?
Moderne Bettsysteme stützen den Körper und vor allem die empfindliche Wirbelsäule ideal in der Rückenlage, aber auch in der Seitenlage. Unterschiedliche Zonen in der Matratze und individuell einstellbare Bereiche der Unterfederung geben dem Körper genau die Unterstützung die er braucht.
Eine spezielle Schulterzone lässt die Schulter sanft einsinken, dadurch wird die Wirbelsäule horizontal gelagert und der Halswirbelbereich gut geschützt.
Entspannt sein - auf die innere Uhr hören
Ihre innere Uhr ist keine Einbildung, sondern messbar und ein biochemisch komplexer Vorgang. Wie sehr dieser Mechanismus durcheinander gerät, merken Sie erst dann, wenn Sie außerhalb "Ihrer Zeit" einschlafen oder aufwachen müssen: Sie können schlecht einschlafen oder fühlen sich völlig übermüdet.
Folgen Sie jedoch einem längeren Zeitraum Ihrer inneren Uhr, wachen Sie sogar ein paar Minuten vor dem Weckerklingeln auf und Sie fühlen sich entspannt und ausgeschlafen.
SCHLAF.DE ©