Antwort: Die eierlegende Wollmilchsau?
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Schöne Grüße hasselnuss 3090,
das Du von der eierlegenden Wollmilchsau redest, ist folgende Meinungsäußerung hoffentlich nicht zu drastisch angesichts Deiner angeschlagenen Gesundheit.
nach Jahren des fleißigen bis übereifrigen Diskutierens am Netz ist mir nun klar, dass die moderne Behandlung von „COPD“ und „Asthma“ eine Nebenwirkung der wissenschaftlichen Medizin ist, der wir alle wirklich so enorm viel zu verdanken haben.
Unheilvolles Hauptprinzip dieser Behandlung ist, dass die Atemnot ganz exklusiv mit Mitteln zu bekämpfen ist, die unsere Atemwege künstlich erweitern. Atemtechniken haben außen vor zu bleiben, denn keine Atemübung bringt die so leicht vorführbare arzt- und zum Schein patientenfreundliche Weitung der Atemwege. Diese imponierende Wirkung jedoch kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Behandlung auf lange Sicht nicht nützlich ist, denn mit dem Spray gibt es mehr Asthma http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/webserver/webdata/AE.pdf Dass man hier den Sinn der modernen Behandlung nicht hinterfragt, wie im Fall z. B. der Hormonersatztherapie für Frauen, ist seltsam. Ohne ein Tabu zu brechen, fordert es doch nur civil Courage, aber doch womöglich für Mediziner beleidigend, zu fragen, ob Patienten unter einem Asthmasprayeffekt leiden und ob die eindrucksvolle Präsentation eines Körperphänomens schon immer zu Quacksalberei verführt hat.
Konkrete Hinweise, dass die übliche Behandlung von Atemnot nicht anders als unseriös sein kann, liefert die Website http://www.mountsinaifpa.org/profiles/gwen-s-skloot Hier erfährt man von dem Verhalten eines gesunden Probanden im Provokationstest. Wenn er nicht Durchatmen darf, setzt sich die Verengung der Bronchien fort wie beim Asthmatiker. Das würde bedeuten, dass man die Atmung des Asthmatikers wissenschaftlich untersuchen und verbessern soll. Es kann nicht klug sein, aus diesem Befund nicht auf einen Bedarf für mehr Forschung der Atemtechnik zu schließen.
Einen noch deutlicheren Anstoß Richtung Atemtechniken als wichtigeres Basiswissen und Forschungsgebiet bei Erkrankung der Atemwege haben wir dem Fernen Osten zu verdanken, wo das Trainieren des Atmungsapparats zur Erzielung höherer Druckwerte im Bauch, d. h. unterhalb des Zwerchfells praktiziert wird. Durch intensive praktische Beschäftigung lernt der Übende ein Gefühl etwas unterhalb des Nabels (am „Tanden“ nämlich) und ein spezielles erquickendes Gefühl im Körper („ki“ oder „chi“) zu erspüren. Wenn man im Umkehrschluss die Muskeln um den Bauch entspannt und der Lehre der „Tandenatmung“ widerspricht, wird die Atmung unerträglich schwach und fast asthmatisch.
Beweist das etwa nicht, dass die orthodoxe Medizin auf einer falschen Fährte ist? In der heutigen „Süddeutschen Zeitung“ hieß es im Leitartikel über den Klinikalltag „rette sich wer kann“. So könnten ähnliche Konsequenzen in der Gesundheitsindustrie gezogen werden. Richard Friedel, Starnberg.