Lieber Mikye,
habe deinen Beitrag erst heute gelesen, Schlimm was du erlebt hast.
Ich weiß nicht welcher Art von Schlaganfall es war. In den seltensten Fällen ist da Operativ was zu machen. Ich habe viele Kontakte zu Neurologen, noch aus meiner Zeit als Regionalleiter der dPV. Daher ist mir das bekannt.
Oft frage ich mich jedoch ist das noch erstrebenswert, dass ein Mensch nur noch mit Geräten am Leben erhalten wird. Um es klar zu sagen ich könnte den Schalter nicht umlegen.
Ein Lieber Freund von mir, erlitt auf offener Straße, in der Stadt eine Hirnblutung. Bis die erkannt wurde verging einige Zeit. Monate hing er an Geräten, bis er als Pflegefall entlassen werden konnte.
Mit seiner Umwelt konnte er nicht kommunizieren, noch seine Gefühlsregungen zeigen. Nicht mal zeigen, dass er in seinen eigenen Exkrementen Lag.
Nun frage ich, ist das erstrebenswert? nur einen Körper am Leben zu erhalten?
Ich behalte einen Menschen, lieber so wie er gelebt hat, in Erinnerung, als ein Häufchen Elend.
Das muss jedoch jeder für sich entscheiden. Ich für mich, möchten einen geliebten Menschen, der seine Umwelt nicht mehr erkennt, nicht unnötig leiden sehen.
Ich weiß jeder Betroffene sieht das anders, was ich auch akzeptiere. Doch einen mir nahe stehenden Menschen, leiden sehen, geht mir auch gegen den Strich.
LG. Wilfried.


