Thema: Fragen rund um meine Pflanzen

  • Bananenpflanze

    Antwort Nummer 1 Fortsetzung

    Dem Neutrieb steht nun nichts mehr im Wege.

    Düngefehler:

    Durch eine zu starke Düngung sind die neuen Blätter in der Entwicklung schneller als die älteren. Am Speer sind deutlich Falten zu sehen. Die entstehen, wenn sich das vorgehende Blatt noch nicht ausgerollt hat und dadurch den Speer gestaucht hat. In diesem Falle muss der Staude geholfen werden.

    Man befreit den Speer vom Blatt, in dem man ein Stück vom ausgerollten Blatt abtrennt. Den Speer nach Möglichkeit nicht abknicken!

    Das abgetrennte Blattteil vom Speer abziehen.

    Der Speer kann nun ohne Hindernisse weiter wachsen. Die Düngung ist danach natürlich einzustellen.

    eine weitere Reihe an Tipps folgt

    Liebe Grüße

    CityKid1

  • Bananenpflanze

    Tipps auf Fragen von euridike Teil 1

    Liebe euridike ,
    man müsste eigentlich wissen um welche Sorte es sich handelt . Ich hab da was zusammengestellt und hoffe das das Richtige dabei ist !

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    Pflege einer Bananenpflanze / Bananenbaum ( allgemein - nicht winterhart)

    Bananenpflanzen sind schnellwüchsige Pflanzen, die Sonne und Wärme lieben. Es gibt Bananenpflanzen für die Zimmerkultur, aber auch für die Kultur im Freien. Winterharte Bananenpflanzen wachsen immer häufiger auch in deutschen Gärten. In ihrer Pflege eigentlich recht anspruchslos, stellen sie doch die eine, oder andere Herausforderung an ihre Besitzer. Auch die Zwergbanane - für die Zimmerkultur - erreicht mühelos schnell die 2 Meter Marke und dies stellt für ihre Besitzer bereits das erste große Problem dar. Denn die Bananenpflanze kann man nicht zurückschneiden, wie andere, etwas zu groß geratene Pflanzen. Ein weiteres Problem bringt der Winter mit sich. Der Bananenbaum liebt es hell und braucht auch genügend Licht, um zu gedeihen. Im Winter könnte das also ein Problem sein. Doch hier kann man mit Pflanzleuchten für zusätzliches Licht sorgen. Pflegeleicht, aber nicht anspruchslos wären die richtigen Bezeichnungen, wenn man die Bananenpflanze mit wenigen Worten beschreiben soll. Nachstehend also einige wichtige Informationen und Pflegetipps, wie man es mit der Bananenpflanze aufnehmen kann, ohne dabei Schiffsbruch zu erleiden.

    - Standort der Bananenpflanze
    Pflege einer Bananenpflanze & Bananenbaum.

    Alle Bananenarten lieben und brauchen Sonne. Deshalb sollte man auch die Zimmerbanane möglichst nah ans Fenster stellen, im Hochsommer jedoch vor direkter Sonneneinstrahlung - durchs Fenster verstärkt sich die Kraft der Sonne - unbedingt schützen. Vor allem im Sommer für frische Luft sorgen. Ein gekipptes Fenster in der Nähe des Standortes tut der Bananenpflanze gut. Nicht nur viel Licht, auch viel Wärme werden erwartet. Kälter, als 15 Grad Celsius sollte es im Raum, wo die Pflanze steht nie sein. Besser sind Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Da die Bananen im tropischen Südostasien beheimatet sind, ist eine hohe Luftfeuchtigkeit ebenfalls ein Muss. Vor allem im Winter, bedingt durch die trockene Heizungsluft leiden die Bananenpflanzen unter der Lufttrockenheit. Deshalb mehrmals am Tag ausgiebig besprühen. Die ideale Luftfeuchtigkeit beträgt gut 50%. Im Sommer können Zierbananen auch ins Freie, an einen sonnigen Platz. Hier sollte man jedoch beachten, dass die dünnen Blätter bei Wind einreißen können.
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    allgemeine Hinweise - Mehrfachnennung möglich
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    Wasser- und Nährstoffbedarf
    Große Blätter bilden eine große Verdunstungsfläche. Aus diesem Grund benötigt die Bananenpflanze vor allem im Sommer viel Wasser. Eine großzügige Drainageschicht im Topf sorgt dafür, dass das Wasser gut von den Wurzeln abgeleitet wird. Staunässe und nasse Füße verträgt die Pflanze genau so wenig, wie anhaltende Trockenheit. Auch, wenn die Pflanze auf einem Untersetzer, oder in einem Übertopf steht, sollte man sie niemals von unten gießen. Immer von oben. Der Nährstoffbedarf ist mäßig. Die Banane gehört zu den wenigen Pflanzen, die auch im Winter gedüngt werden wollen, wenn auch nur sparsam. Um ein optimales Wachstum und gute Gesundheit zu erzielen, sollte die Bananenpflanze im Frühjahr und Sommer einmal wöchentlich einen handelsüblichen Flüssigdünger nach Herstellerangaben bekommen. Im Herbst und Winter einmal monatlich. Durch das schnelle Wachstum muss die Banane immer wieder neu getopft werden. Tontöpfe und eine gute Drainage sollten dabei den Grundgedanken bilden.
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    Obwohl die Bananenpflanze recht pflegeleicht ist, können Pflegefehler auftreten, doch diese merkt man in der Regel relativ schnell. Gießt man zu wenig, oder ist die Luftfeuchtigkeit anhaltend zu niedrig, bekommen die Pflanzen braune, trockene Blattränder. Hier kann nur helfen, wenn man mehr gießt und die Pflanze häufiger besprüht. Wenn die Banane die Blätter verliert, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass sie zu kalt, oder zu dunkel steht (oder beides). Solche Pflanzen sollte man jedoch keineswegs entsorgen. Einfach heller und wärmer stellen und sie treiben - wenn sonst keine Pflegefehler vorliegen - spätestens im Frühjahr wieder aus. Zu trockene Luft lockt die Rote Spinne an. Diese gilt abzusammeln und künftig für erhöhte Luftfeuchtigkeit zu sorgen.
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    1. Winterharte Bananenpflanzen
    Im Gegensatz zu den sonst nur in warmen, tropischen Ländern wachsenden Bananenpflanzen ist diese Bananen-Neuzüchtung absolut winterhart bis ca. -10° C! Deshalb kann man diese Rarität im Winter im Garten lassen. Dort treibt sie Jahr für Jahr wieder, wie eine Staude, auf eine Höhe von 2 bis 3,5 Metern aus. Die winterharte Banane ist ein sehr dekorativer Blickfang im Gartenbeet und im Pflanzkübel.

    Standort: Sie liebt einen sonnigen, windgeschützten Standort. Die Banane kann entweder in einen großen Kübel oder direkt ins Gartenbeet eingepflanzt werden.

    Pflege: Im Sommer regelmäßig alle zwei Wochen mit Flüssigdünger düngen, dies fördert das Wachstum. Immer gleichmäßig feucht halten.

    Überwinterung: Im Winter stirbt der oberirdische Teil der Pflanze ab, man deckt die Wurzeln mit Laub oder Reisig ab, damit die Pflanze vor Frost geschützt wird. Im Frühjahr (ab März) die Abdeckung wieder entfernen, dann treibt die Banane, je nach Witterung, ab Ende April neu aus. Auch im Wintergarten oder in der Wohnung an einem hellen Standort kann sie überwintern, dann behält sie ihre Blätter.
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    Liebe Grüße

    Horst / CityKid1

  • Bananenpflanze

    Tipps auf Fragen von euridike Teil 2


    Standort:

    Viele Pflanzenliebhaber, die mit der Pflege von Bananenstauden beginnen, machen den Fehler, dass sie ihre meist junge Staude an den sonnigsten Platz stellen. Es sind ja schließlich Tropenpflanzen und auf dem Pflanzenetikett steht ja sie benötigen viel Sonne. Dies trifft nur zu, wenn sie 3 Jahre alt sind. In der freien Natur wachsen die Bananenstauden die ersten zwei Jahre im Schutze der Mutterpflanze auf. Direkte Sonneneinstrahlung haben sie nur morgens und abends. Es ist empfehlenswert, Bananenstauden während der Vegetationszeit auszupflanzen. Dabei ist die Vorbereitung des Bodens von sehr große Bedeutung.

    Außen/Innenbereich

    Erde, Gießen, Düngen:

    An die Erde stellt die Bananenstaude keine besonderen Ansprüche. Sie sollte jedoch locker und luftdurchlässig sein.

    Die Erde sollte während der Wachstumsperiode nie austrocknen. Auch Staunässe muss unbedingt vermieden werden.

    Fäulnis der Knolle wäre die Folge. Wenn dies der Fall ist, bringt die Staude nur noch deformierte gelb-grüne Blätter hervor bis sie schließlich ganz abstirbt.


    Gegossen wird mit kalkfreiem Wasser, das etwas wärmer als die Bodentemperatur sein sollte.

    Während der Wachstumsperiode kann mit einem stickstoffhaltigem Dünger 14- tägig gedüngt werden. Eine Blattdüngung im selben Zeitzyklus wirkt sich in Bezug auf Wachstum und Blattgrün sehr positiv aus.

    Innenbereich

    In Gewächshäusern, wo die Luftfeuchtigkeit mindestens 70 % beträgt, ist ein optimales Wachstum gewährleistet.

    In einem Gebäude mit trockener Luft ist die Pflege sehr schwierig und zeitaufwendig. Die Pflanzen sollten wöchentlich 2 mal besprüht werden. Woll- und Blattläuse sind ein großes Problem. Trotz anwendung verschiedenster Mittel , leider sind sie nicht dauerhaft in den Griff zu bekommen.

    Ich hoffe liebe eiridike , das ich dir helfen konnte und wünsche dir viel Erfolg .

    Egal ob die Tipps nützlich / erfolgreich waren oder nicht , wenn du später mal berichten würdest, würde ich mich sehr freuen !

    GLG Horst

  • Bananenpflanze

    wer gerne Bananen ernten möchte :


    kann man zu einer Musa Williams Hybrid z.B. raten wächst gut
    und kommt auch mit den dunklen Wintermonaten ganz gut zurecht.

    einen schönen Mittwoch und

    Liebe Grüsse

    Horst

  • Antwort: Bananenpflanze

    Danke Horst für Deine viele Mühe. Deine Tips waren sehr hilfreich. Werde mich gleich drum kümmern. Sage Dir dann Bescheid, ob es besser geworden ist.

    Liebe Grüße Ulrike.

  • Effektive Mikroorganismen - EM

    Hallo liebe Gartenfreunde,

    wer von Euch hat Erfahrung mit EM (Effektive Mikroorganismen) ?

    Es ist doch so, wenn wir von Mikroorganismen sprechen, meinen wir meistens Krankheitserreger. Industrie und Werbung haben die Kleinstlebewesen zu Sündenböcken gemacht, indem sie "porentiefe Reinheit" zur Voraussetzung für Gesundheit machten. Die Wahrheit ist aber doch: nicht Chemie sorgt für das Wachstum der Pflanzen (und auch das Wohlbefinden von Mensch und Tier) sondern die Natur - in Form von Effektiven Mikroorganismen (EM). Es gibt zahlreiche Betriebe in der Landwirtschaft, die darauf setzen und damit große Erfolge erzielen.

    Auch bei Mensch und Tier wäre die Darmflora ohne Mikroorganismen tot.

    Der Japaner Teruo Higa hatte sie 1941 durch Zufall entdeckt. Wenn es Euch interessiert, kann ich da mehr zu erzählen.lG Gila

  • Antwort: Fragen rund um meine Pflanzen

    Liebe Gila,

    EM, EMA usw ist mir bekannt. Es soll in der Gartenwelt die Pflanzen auf natürlichem Wegen unterstützen. Habe mich damit auch schon einmal beschäftigt aber es ist dann nach einer Weile leider im Sande verlaufen.

    Wenn du mehr davon weißt, gerne her mit der Info. Da kann ich sicherlich noch etwas dazu lernen sehr gut

    Liebe Grüße und wine schöne Woche wünscht euch allen,

    Poldy

  • Antwort: Fragen rund um meine Pflanzen

    Liebe Gila,liebe Poldy

    mir ist das ganz neu . Wäre bestimt interessant näheres darüber zu erfahren .

    Liebe Grüße

    CityKid1

  • Antwort: Fragen rund um meine Pflanzen

    Hallo ihr lieben !!!

    Ich könnte jetzt zwar meinen Beitrag oben ändern, aber ich schreib es so. Es wird nicht EMA geschrieben sondern EMa. Das ist eine "Verlängerung" von dem EM zum behandeln der Pflanzen.

    Das ganze mit den Effektiven Microorganismen ist sehr weiträumig zu gebrauchen. Nicht nur im Garten sondern - wie ich bisher gelesen habe - auch im Haushalt und manche nutzen es sogar in der Ernährung (als Ergänzung). In Richtung Ernährung würde ich dann aber doch lieber Joghurt, Kefir, Molke und Co. nutzen Gut

    Ich hoffe, das Gila da mehr Info zu hat und wir alle da noch viel lernen könnten.

    Lieb Grüßt,

    Poldy

  • Antwort: Fragen rund um meine Pflanzen

    Guten Morgen an alle, ich fang mal ganz vorne an:

    Der 1941 geborene Japaner Teruo Higa hatte sich nach seinem Studium auf Gartenbau spezialisiert. Er arbeitete mit Früchten, bei denen besonders viel Chemie eeingesetzt worden war. Er erkrankte schwer. Er begann nun, in die andere Richtung zu forschen, und experemtierte mit einzelnen Mikrobenstämmen. Der Erfolg wollte sich aber nicht einstellen. In seiner Verzweiflung schüttete er alle Mikroben aus seinem Labor, mit denen er gearbeitet hatte, in einen Eimer und dann das ganze Gemisch von Mikroorganismen auf den Rasen vor dem Labor.

    Vier Wochen später war das Gras genau an dieser Stelle grüner und kräftiger geworden. Sofort stellte Teruo Higa das Gemisch wieder her und begann damit zu experementieren. So entdeckte er vor ca. 25 Jahren die optimale Mischung von Mikroben, die er Effektive Mikroorganismen nannte, kurz EM.

    Heute wird EM iauch in vielen landwirtschaftlichen Betrieben in ganz Europa eingesetzt. Nicht nur zum düngen, auch für die Mist und Güllefermentation. Städtische Klärwerke arbeiten damit um das Klärwasser ohne Chemie zu verbessern. Es wird dem Tierfutter beigemischt und Menschen können es ebenfalls (stark verdünnt) einnehmen.

    Im Haushalt ist es ebenfalls vielseitig einsetzbar. Als Keramikröllchen kann man es Spül- und Waschmaschinen beifügen, wobei man nur noch die Hälfte der Reinigungsmittel benötigt. Man kann alles damit reinigen, es entfernt auf der Stelle Schimmelbefall.

    EM tötet keine Bakterien oder Viren, wie es Antibiotika tun. Es ist außerordentlich hungrig und futtert ihnen sozusagen die Nahrung weg - das ist das ganze Geheimnis.

    Ich selber hatte jahrelang unter Darmpilzbefall gelitten. Sobald ich was süßes gegessen hatte oder Antibiotika nehmen musste, waren sie vermehrt wieder da. Trotz Joghurt und Spezialdiät - sie kamen immer wieder. Dann bekamen wir Besuch von Freunden aus der Schweiz, dort ist EM schon lange bekannt. Sie erzählten von EM und ich probierte es einfach mal aus. Ich nahm jeden Morgen nach dem Frühstück einen Teel. EM1 in einem halbes Glas Wasser verdünnt ein. Das mache ich übrigens heute noch jeden Tag - seitdem sind meine Darmpilze verschwunden. Vorher war ich immer körperlich müde und kraftlos - das ist auch vorbei.

    Huch - hab ich jetzt viel geschrieben. Hoffentlich langweilt es Euch nicht! lG Gila

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