Ich bin Krankenschwester in EU-Rente,Mitte 40,lebe allein mit Katerchen
und schlag mich "nebenbei" mit ner ererbten Hormonstörung rum.
Außerdem hab ich in Kindheit und Jugend einige Traumatisierungen erlebt,die dazu geführt haben,daß ich multipel wurde.Inzwischen hab ich diese Traumata aber nicht nur bearbeitet,sondern integrieren können und bin nun "Eine".Das Bearbeiten kostete mich einige Jahre intensivster und anstrengendster Arbeit und ich denke mal,das könnte auch ein Grund mit sein für die Depris...(Erschöpfungsdepression oder so)
Ich hab schon immer bei all meinen Diagnosen (DIS,PTBS,Angst-Panikstörung,Eßstörung) von Anfang an auch immer "Depression" stehen gehabt - konnte damit aber nie was anfangen.
Ich kenne auch nach wie vor nicht sowas wie "innere Leere" oder dieses ganz tiefe Loch,aus dem man Jahre nicht mehr rauskommt.Ich kenne Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung und diese ganz ganz tiefe Traurigkeit - aber das war immer nur phasenweise und daneben - "gleichzeitig" - war immer auch das Wissen drum,daß es weitergeht.Und ich blieb immer aktiv,hing nur mal Tage bis wenige Wochen durch.
Inzwischen hab ich manchmal Zeiten,da bin ich ohne ersichtlichen Grund am Weinen.Da ist mir alles zuviel - obwohl es mir auch objektiv besehen gut geht und mich innerlich nix umtreibt.Und manchmal denke ich,das kommt wohl doch alles von den Auswirkungen der Hormonstörung,wegen der ich ja nun auch schon seit über 10 Jahren in den Wechseljahren bin...
Jedenfalls beeinträchtigt es mich - und ich bin auf der Suche nach nem "ordentlichen" Umgang damit und ob ich nicht was tun könnte,um diese komischen "unbegründeten" Stimmungen wieder loszuwerden...



