Antibiotika bei Erkältung und Grippe - einnehmen oder nicht?

Thema: Antibiotika bei Erkältung und Grippe - einnehmen oder nicht?

  • Antibiotika bei Erkältung und Grippe - einnehmen oder nicht?

    Dieses Thema habe ich auch in der Gruppe "Medikamente" veröffentlicht.

    Ich wolllte hier dieses Thema ansprechen, denn von einer Erkältung und/oder Grippe wird ja jeder befallen. Kommentare und Beiträge dazu erwünscht.

    Die Entdeckung der Antibiotika

    Vor mehr als 80 Jahren entdeckte der schottische Bakteriologe Alexander Fleming zufällig, dass Pilze der Gattung Penicillin das Wachstum von Bakterien hemmen.

    Es galt als eine enorm bedeutende Entdeckung. Es trug zur Rettung unzähliger Menschenleben bei. Zuerst hatte man gedacht, dass man dadurch Infektionskrankheiten sicher heilen kann. Aber schon kurze Zeit, nachdem man Antibiotika einsetzte, entdeckte man eine Resistenz, die mit der steigenden Verabreichung wuchs.

    Wirkung

    Antibiotika wirken nur gegen Bakterien - nicht gegen Viren!

    Bei einer Erkältung oder Grippe sind in den meisten Fällen Viren der Auslöser. Das bedeutet, dass in den meisten Fällen Antibiotika sinnlos eingesetzt werden. Man vermutet, dass dies bei 80 % der Patienten der Fall ist.

    Eine Ausnahme ist jedoch die "Superinfektion". Wenn Viren die Atemwege geschädigt haben, können sich Bakterien dort ungehindert ansiedeln. Eine mögliche Lungenentzündung wird vermieden.

    Resistenz

    Durch diese beschriebene sinnlose Verabreichung werden Bakterien resistent. Resistent bedeutet, dass die Wirkung abgeschwächt oder neutralisiert wird. Die Bakterien entwickeln verschiedene Techniken, um sich gegen Antibiotika zu schützen.

    Aber Antibiotika werden auch in der Viehzucht angewandt. So kann der Mensch antibiotika-enthaltende Tierprodukte durch Verzehr zu sich nehmen.

    Seit der Entdeckung des Penicillins sind viele weitere Antibiotika in der Natur entdeckt worden oder nach natürlichem Vorbild nachgebaut worden. Wegen der zunehmenden Resistenz braucht man jedoch immer wieder neue und trickreicher wirkende Antibiotika.

    Empfehlung

    Infektionskrankheiten können nur dann mit Antibiotika bekämpft werden, wenn die Einnahme nicht sinnlos erfolgt. Ansonsten kommt es zur Resistenz und das Antibiotikum kann wirkungslos sein.

    Ich kann Ärzte nicht verstehen, die so "vorschnell" diese verschreiben.

    Es können auch Nebenwirkungen, wie z. B. Magenprobleme, Druchfall, Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht oder Nieren- und Leberschädigungen auftreten.

    Die Einnahme sollte gut überlegt sein!

    Wenn man ein Medikament bei Erkältung oder Grippe einnehmen möchte, empfehlen Apotheken an pflanzlichen Mitteln "sinupret" oder "GeloMyrtol" (rezeptfrei. Auf Rezept muss der Patient den vollen Preis zahlen).

    Selber kann man auch was tun oder nur was tun, z. B. zu Bett gehen und schwitzen und sich vitaminreich ernähren.

  • Antwort: Antibiotika bei Erkältung und Grippe - einnehmen oder nicht?

    Nina-Nicole hat geschrieben:
    ... denn von einer Erkältung und/oder Grippe wird ja jeder befallen. ...

    Hallo Nina-Nicole, ich hatte in diesem Winter noch nicht eine Erkältung oder Schnupfen, geschweige denn eine Virusgrippe. Also es werden nicht alle befallen ;o)

    Von dem übertriebenen Antibiotikaeinsatz halte ich auch nichts. Erstens gibt es dazu Alternativen, die wesentlich nebenwirkungsärmer sind und wo sich keine Resistenzen bilden können. Aber dazu später.

    Für mich steht an aller erster Stelle die Eigenverantwortung für die Gesundheit. Die beginnt bei gesunder, ausgewogener, möglichst naturbelassener, vegetarischer Ernährung. Gesunder Lebensweise mit viel Bewegung (leichter Sport), möglichst an frischer Luft und Sonne sowie Abhärtung durch Wechselduschen, Sauna u.ä.
    Die Ernährung ist deshalb so wichtig, weil sie über ausreichend Mikronährstoffe für ein gesundes Immunsystem sorgt und eine Übersäuerung des Körpers verhindert. Je saurer der Körper desto anfälliger ist er für Infektionen. Ein basischer Körper ist ein sehr guter Schutz.

    Die hauptsächlichsten Verursacher von Übersäuerung sind raffinierter Zucker, raffinierte Kohlehydrate/Weißmehl, Fleisch/Fisch, Milch und Milchprodukte.

    Ich persönlich habe diese negativen Komponenten stark reduziert, esse dafür viel frisches Obst und Gemüse und ergänze noch Mikronährstoffe, insbesondere Vitamin C (3 Gramm), mit Supplementen.

    Jetzt zu den Alternativen, die leider durch die Schulmedizin nicht bzw. nicht mehr angewandt werden. Sie haben einen weiteren Vorteil. Sie wirken universell gegen fast alle, insbesondere die anaeroben Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten).
    Es ist erstens das kolloidale Silber, dass mit Entdeckung des Penizillins immer mehr in Vergessenheit geriet. Und das zu unrecht. Auf Grund der zahlreichen Resistenzen erlebt es ein gewisses Comeback
    Die zweite, nach meiner Auffassung noch wirkungsvollere Alternative sind die MMS-Tropfen nach Jim Humble. Chlordioxid als Wirkstoff, Oxidans und stabilisierter Sauerstoff hat ein sehr großes Wirkungsspektrum im Körper. Anaerobe Mikroorganismen werden oxidativ und selektiv zerstört. Gesundes Gewebe und aerobe Mikroorganismen (z.B. Darmflora) werden nicht in Mitleidenschaft gezogen.

    Ich habe letzten September eine dreiwöchige Grundkur mit MMS gemacht und nehme jetzt je Woche 2 x 6 Tropfen mit dem bereits am Anfang genannten Ergebnis. Ich persönlich werde wohl zukünftig nicht mehr auf Antibiotika zurückgreifen müssen. Aber das beginnt eben mit Eigenverantwortung für meinen Körper und seine Gesundheit.

    LG bermibs

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