Antwort zu Regenbogen81
Antwort: Regenbogen81
Hey,liebe Regenbogen81,ich war schon ein weilchen nicht mehr hier,möchte aber trotzdem antworten.
Also bei mir war das vor ca 20 Jahren genauso,ich konnte der liebste Mensch sein,aber zuviel Alkohol,hat mich gegen jeden und alles aggressiv gemacht.
Aber nicht nur daß,auch habe ich Deppressionen bekommen und hab viel herumgejammert.
Der Alkohol läßt halt alle Hemmungen fallen,im Prinzip,läßt er uns so sein,wie wir uns es im trockenen Zusatnd vielleicht manchmal wünschen zu sein.
Nicht angepasst,sich auch mal wehren und die Sau raußlassen(entschuldige den Ausdruck)
Dinge zu tun,die wir im normalen Zustand uns nicht getrauen würden.
Auch mal Dinge aussprechen,die uns auf dem Herzen liegen.
Das alles wäre ja nicht so schlimm,aber ich hatte auch immer danach ein schlechtes Gewissen.
Nun ich hab irgendwann mal eingesehen,daß der Alkohol jegliche Kontrolle zerstört und ich im Prinzip Selbstmord auf Raten begehe.
Habe 2 Langzeittherapien hinter mir,ein Selbstentzug zu Hause und bin jetzt seit 20 Jahren trocken.
Es ist nicht jeder,der ab und zu was trinkt gleich ein Alkoholiker,aber man sollte sich schon mal beobachten,sein Trinkverhalten überprüfen,ob man es noch im Griff hat.
Nur ich selbst konnte damals erkennen daß ich Alkoholkrank und somit Hilfe brauchte.
Heute sage ich schon auch mal was anderen nicht so gefällt,auch ohne Alkohol und ich kann auch aggressiv werden,aber immer im Rahmen bleiben,und genau das ist der Unterschied.
Wenn du trinkst,kannst du irgendwann deine Gefühle nicht mehr steuern,du verlierst die Kontrolle und das finde ich persönlich am schlimmsten.
Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen,und wenn du noch Fragen an mich hast,kannst mir gerne schreiben.
Ach ja und noch was,ich habe seit letztem Jahr im Mai wieder Suchtdruck,obwohl ich schon solange trocken bin,war wieder auf der Suchtberatung,aber gerade in diesen Tagen,spüre ich wieder meinen Suchtdruck sehr stark.
Ich hoffe,daß ich nicht Rückfällig werde,das wäre echt kacke!
LG.Vesuv