Thema: Atomkraft ja,nein Danke!!??

  • Atomkraft ja,nein Danke!!??

    Es wird hier über vieles geschrieben nur über Fukushima nichts....keine Meinung?? oder ist ja weit weg??

    Fukushima kann schon Morgen in Europa sein.

    Wann endlich hört die Verharmlosung der Katastrophe auf? Die Regierenden, die Betreiber des zerstörten Reaktors und ihnen wohl gesonnene Presseorgane versuchen die Bevölkerung über das wahre Ausmaß der grössten Katastrophe unserer Zeit im Unklaren zu lassen. Scheibchenweise werden den Menschen längst überholte Geschehnisse als neue Erkenntnisse verkauft, die dann jedoch von der brutalen Wahrheit überholt werden. Atomkraft ist absolut lebensfeindlich, sie ist niemals zu kontrollieren und sie gehört aus Verantwortung für lebende und zukünftige Generationen von Menschen abgeschafft und zwar so schnell als möglich und das nicht nur in Dld.sondern Weltweit. Alles andere wäre im Angesicht der Nuklearkatastrophe apokalyptischen Ausmaßes reine Augenwischerei und würde an der Realität meilenweit vorbei gehen.Ich pers.mache mir sehr große Sorgen,nicht um mich aber wir müssen Kindern und Enkel eine lebenswerte Welt und keinen Trümmerhaufen hinterlassen.


  • Antwort: Atomkraft ja,nein Danke!!??

    Hallo Jannick,

    von mir gibt es einen Tagebucheintrag (gestern vorgenommen), wo ich auf einen Link aufmerksam gemacht habe, in dem es um eine Unterschriftenaktion gegen Atomenergie geht. (:

    Hier der Tagebucheintrag mit dem Link der Unterschriftenaktion:

    http://www.imedo.de/my_diary/show/76609-atomkraft-unterschriftenaktion-gegen-atomkraft

    Wäre schön, wenn sich möglichst viele daran beteiligen.

    Ich bin dafür, dass man auf erneuerbare Energien setzt, denn von Atomreaktoren gehen zuviel Gefahren aus. Das wird nicht von heute auf morgen gehen, sondern nur schrittweise. Aber wichtig, dass man diesen Weg überhaupt geht.

    Aber es geht ja auch um den Atommüll, der anschließend entsorgt werden muss. Auch diese Lagerung in Salzstollen und der Transport sind nicht ohne Risiko und Gefahren.

  • Dieser Beitrag wurde von Hobby vor 2 Monaten gelöscht
  • Antwort: Atomkraft ja,nein Danke!!??

    Hallo Hobby,

    Nach der Nuklearen Katastrohe in Tschernobyl, war eigentlich vor der Katastrohe in ?????
    Viele Menschen und insbesondere viele Politiker in den Atomparteien haben die atomare Katastrophe vergessen oder verdrängt. Auch die vielen anderen Atomunfälle (Lucens, Harrisburg, Geesthacht......) sind vergessen. Oder besser: Das Vergessen wurde/wird von E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW gut organisiert!!??

    Dieses sollten wir uns immer vor Augen halten!!!!!

    Nimm bitte einen Zirkel und ziehe einen Kreis von ca. 300 Kilometer um Deinen Heimatort. Wenn es in einem der Atomkraftwerke in diesem Kreis zu einem schweren Unfall kommt, zu einer Katastrophe wie jetzt geschehen die wahrscheinlicher ist als je zuvor,und morgen schon eintreten kann, wenn ein Teil des radioaktiven "Inventars" des AKW austritt und der Wind in Richtung deines Wohnortes weht, dann wirst Du diese Deine Heimat, mit allem was Du in Jahrzehnten mühevoll aufgebaut hast, schnell und endgültig verlassen müssen und froh sein, einfach nur zu überleben.



  • Antwort: Atomkraft ja,nein Danke!!??

    @Hobby, mit der Sache in Jülich muss man erst mal abwarten. Man muss ja nicht vom schlimmsten ausgehen. Vielleicht auch nur irgendwie ein Missverständnis.

    Ich weiß noch, als damals das Unglück in Tschernobyl war. Ich war damals 16 Jahre. Es ist dann viel darüber berichtet worden, dass die deutschen AKWs sicher sind, und sie nicht mit dem in Tschernobyl zu vergleichen sind. Das haben schon viele geglaubt. Da ist auch sicher was Wahres dran, würde ich sagen.

    Um so mehr verwundert deswegen das Unglück in Japan, in einem Hochtechnologieland. Aber man hat nicht damit gerechnet, dass ein Tsunami diese Auswirkungen auf das AKW haben kann.

    Heute habe ich gehört, dass es womöglich noch Monate dauern kann bis dass die Lage in Fukushima unter Kontrolle gebracht ist.

  • Antwort: Atomkraft ja,nein Danke!!??

    Lieber Hobby,

    ich hoffe auch für Dich und alle Bewohner in der Umgebung, dass es sich um einen Fehler in der Inventar-Buchführung oder einen anderen Irrtum handelt, der hoffentlich bald aufgeklärt werden kann. Sowas kann doch nicht einfach so verschwinden.....

    gglG Gila

  • Antwort: Atomkraft ja,nein Danke!!??

    Zu den verschwundenen Brennelementen gibt es neue Nachrichten:

    Düsseldorf (dpa) - Die von Nordrhein-Westfalens Landesregierung vermissten Brennelementkugeln sind nach Angaben des Forschungszentrum Jülich nicht verschwunden. Ihr Verbleib sei «lückenlos dokumentiert», sagte der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums, Achim Bachem, am Montag in Berlin.

    Jedes Milligramm des Materials sei erfasst und werde monatlich an das NRW-Energieministerium gemeldet.

    Bei den angeblich verschwundenen rund 2300 Kugeln aus dem stillgelegten Forschungsreaktor handele es sich überwiegend um Bruch, der größtenteils zu Forschungszwecken weiter zerteilt und dann als schwachradioaktiver Abfall in 200-Liter-Fässer einzementiert worden sei. Knapp 200 Kugeln befänden sich noch im Reaktor. «An diesem Sachverhalt hat sich in den vergangenen 20 Jahren nichts geändert», sagte Bachem.

    Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) bestellte für Dienstag die nordrhein-westfälische Atomaufsicht zur Berichterstattung nach Berlin ein. Die Aufsichtsbehörde soll Auskunft zu den widersprüchlichen Angaben des Forschungszentrums Jülich und des NRW-Wissenschaftsministeriums über den Verbleib der Kugeln geben.

    Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) hatte die Verwirrung um die Brennelementkugeln mit ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen ausgelöst. Darin hatte sie angegeben, es seien «allem Anschein nach» Brennelementkugeln im Forschungsbergwerk Asse gelagert worden. Am Montag verwies sie auf den vorläufigen Endbericht des Asse-Untersuchungsausschuss im niedersächsischen Landtag. Darin gebe es «den Hinweis, dass Grafitkugeln von Jülich nach Asse verbracht worden sind».

    Das Bundesamt für Strahlschutz (BfS) betätigte zwar, dass 1976 in der Schachtanlage Asse zwei Fässer mit Brennelementkugeln aus Jülich eingelagert wurden. Dabei handele es sich aber um mittelradioaktive Abfälle, die in der entsprechenden Kammer der Asse gelagert seien. Das sei der nordrhein-westfälischen Atomaufsicht bekannt. Die in Jülich vermissten rund 2300 Kugeln könnten schon wegen des relativ geringen Gesamtgewichts nicht in den Fässern sein. In der Asse dürfen keinen hochradioaktiven Brennelemente gelagert werden.

    Der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Thomas Rachel (CDU) warf Schulze «nicht akzeptable Spekulationen» vor. Auch die FDP attackierte Schulze und warf ihr vor, gemeinsam mit den Grünen «die Ängste der Bevölkerung zu schüren». Die Landesregierung müsse aufklären, wer die politische Verantwortung für die unsaubere Dokumentation trage. Auf Antrag der FDP sollen sich der Wirtschafts- und der Umweltausschuss des Landtags am Mittwoch mit dem Fall Jülich befassen.

    Den Grünen reichen die Angaben des Forschungszentrums zum Verbleib der Brennelementkugeln nicht. Angaben wie «eine geringe Menge Kugelbruch» oder «zahlreiche abgebrannte Brennelementkugeln» seien keineswegs dazu angetan, die Bevölkerung zu beruhigen, sagte der Atomexperte der Grünen-Landtagsfraktion, Hans-Christian Markert.

    Schulze forderte die Betreibergesellschaft des Versuchsreaktors und das Forschungszentrum auf, genau aufzulisten, «welche Mengen nuklearen Materials wann und wo gelagert wurden». Der Aufsichtsrat des Forschungszentrums müsse sich in einer Sondersitzung mit der Lage beschäftigen.

  • Antwort: Atomkraft ja,nein Danke!!??

    Fukushima heute

    Knapp ein Jahr nach dem Supergau ist die Reaktorkatastrophe (am 11. März 2011 war das Erdbeben, welches zu einer dreifachen Kernschmelze führte) von Fukushima weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden.

    Dennoch geht auch jetzt noch eine Gefahr von einem Reaktor aus. In Block 2 steigt die Temperatur wieder an. Der Betreiber Tepco begründet dies aber mit einem fehlerhaften Thermometer. Auch von geplatzten Rohren und ausgetretender Radioaktivität ist gesprochen worden. Wie schon damals hat der Betreiber aber die Lage unter Kontrolle - gesagt wird es jedenfalls so.

    Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Apirl 1986 ist dies die größte Atomkatastrophe. Aber wie sieht es jetzt in der Region aus?

    In Tokio (ca. 200 km südlich von Fukushima) scheint eine Normalität zu herrschen: Auf den Straßen, bei den Leuten, überall. Aber in Richtung Norden sieht es anders aus. Um Fukushima besteht eine 20-Kilometer-Zone, die nicht betreten werden darf.

    Am Rande dieser 20-km-Zone liegt Minamisona. Dort waren die Leute gleich doppelt betroffen von der Katastrophe: Durch den Tsunami und die radioaktive Strahlung. Heute wohnen von einst 70.000 Menschen nur noch ca. 40.000 dort, vor allem alte Menschen. Deren Kinder und Enkel haben meist die Stadt verlassen - die Angst lässt die Menschen nicht los.

    Die Strahlenwerte sind dort noch hoch, teilweise etwa 50 mal so hoch wie der zulässige Grenzwert. Demnach müssten Gebiete dieser Stadt evakuiert werden, aber Staat und Regierung lassen den Anschein erwecken, dass alles auf dem Weg der Besserung sei. Die Gefahren sollen die Leute ausblenden. Man kann Radioaktivität nicht sehen, riechen oder schmecken, und so kann dieser Eindruck besser weißgemacht werden.

    In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird man sehen, welche Auswirkungen diese Katastrophe hat.

    Die Katastrophe in Japan hat auch uns hier in Deutschland tief erschüttert. Aufeinmal war man für das Abschalten von Reaktoren, und man musste zugeben, dass diese Energiegewinnung mit großen Gefahren verbunden ist. Damals, beim Unglück in Tschernobyl, hatte man noch ganz anders geprochen.

  • Antwort: Atomkraft ja,nein Danke!!??

    Danke, liebe Nina-Nicole, dass Du uns nochmal daran erinnerst!

    Wir sind vermutlich schon alle zur Normalität zurückgekehrt und dabei, zu vergessen. Man sieht es auch hier im Forum daran, dass seit einiger Zeit niemand mehr was schreibt.

    gglG Gila

  • Antwort: Atomkraft ja,nein Danke!!??

    @ all,ja das stimmt es ist in den hintergrund gerückt weil die Medien uns kommplett mit anderen Themen zumüllen,leider ist das so wenn es nicht mehr interessant ist wird es verdrägt,es ist alles dazu Gesagt und es wird wieder in eine schublade gepackt,obwohl das Thema immer noch Aktuell ist auch bei uns,lg Silvia

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